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Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16

Aus PlusPedia
Version vom 5. Januar 2016, 17:12 Uhr von Pfitzi (Diskussion | Beiträge) (Neutraler! Eibt keine Belege, dass das Ansichten der "rechten Szene" sind)
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So friedlich wie auf diesem Foto sah es in der Nacht vom 31.12.2015 zum 1.1.2016, als hunderte von Migranten aus Nordafrika und dem arabischen Raum randalierten und viele deutsche Frauen sexuell belästigten und vergewaltigten, nicht aus.

Bei den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 am Kölner Hauptbahnhof sollen mindestens 60 Frauen (darunter auch eine Zivilpolizistin) in der Silvesternacht in aller Öffentlichkeit in Kölns Zentrum sexuell belästigt, sexuell genötigt und ausgeraubt worden sein. Durch Böllereien (vermutlich ebenfalls durch die Täter) wurden mehrere Personen schwer verletzt. Es soll laut Bild.de darunter sogar eine Vergewaltigung gegeben haben. [1]

Auf dem Domplatz versammelten sich laut Aussage des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers rund 1.000 Männer aus dem - laut Zeugen - arabischen und nordafrikanischen Raum, von denen sich immer wieder Gruppen lösten, um die Frauen anzugreifen.[2]

Nach den Worten des Polizeipräsidenten handelte es sich laut übereinstimmender Zeugenaussagen um etwa 1.000 Männer, die "dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ stammen. Dies hätten alle Zeugen übereinstimmend ausgesagt. Ähnlich hatten sich die Polizei und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zuvor in Pressemitteilungen geäußert. Zudem befürchtet Albers, dass sich an den Karnevalstagen Anfang Februar solche Vorfälle wiederholen könnten.[3] Bisher konnten lediglich 5 Männer an den Gleisen 10/11 des Hauptbahnhofs festgenommen werden.

Reaktionen

Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers sprach bei einer Pressekonferenz von „Straftaten einer völlig neuen Dimension“. Es sei ein „unerträglicher Zustand, dass mitten in der Stadt solche Straftaten begangen werden“.

#Köln und #aufschrei zählten in der darauffolgenden Woche zu den 5 beliebesten Twitter-Hashtags in Deutschland.

Ermittlungen

Die Täter sollen laut Polizeipräsident Albers „überwiegend aus dem nordafrikanischen beziehungsweise arabischen Raum“ stammen. Die Männer sollen zwischen 15 und 35 Jahre alt sein. Einen konkreten Tatverdacht gegen bestimmte Personen gibt es bisher nicht.

Die Kölner Polizei gründete eine zehnköpfige „Soko Neujahr“, um die Vorfälle aufzuklären. Unter anderem werten sie Handyvideos und Material aus Überwachungskameras aus. Des Weiteren soll die Ermittlungskommission klären, ob sich die Männer über Soziale Netzwerke organisiert haben.[4][5][6]; Quelle: [[1]]


Kritik & Zensur durch die Medien

Zunächst wurde der Vorfall entweder ungenügend (oft auch mit verharmlosenden Wörtern wie „Antanzen“) oder gar nicht in den Medien erwähnt. Der Kölner Polizeibericht dazu am 01.01.16: „Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich.“[7] Die Kölner Rundschau bereichtete bereits Anfang des Jahres. [8] Focus bereictete bereits am 1. Januar.[9] [10] Es dauerte dagegen fast vier Tage, bis es zu einer Berichtserstattung bei Bild und ZDF kam. Auch wollten die Medien über diesen Zeitraum trotz Aufschrei in den sozialen Netzwerken offenbar die Nationalität der Täter nicht nennen. Auf Bild.de erfolgte dazu die Berichtserstattung über Bild PLUS (kostenpflichtig). Manche vermuten: Ohne den Druck durch Twitter und Co würden die Medien die schlimmen Vorkommnisse in Köln wahrscheinlich immer noch totschweigen. Daneben spricht man öfter auch von einem Versagen der Polizei.

Justizminister Heiko Maas twitterte dazu „Prosit Neujahr. Alles Gute für 2016!“ was nach Ansicht mancher Menschen möglicherweise als Hohn für die Opfer und gezielte Vertuschung empfunden werden kann. Nachdem drei Tage später ein Unbekannter auf ein Asylbewerberheim schießt, twittert Heiko Maas (Justizminister): „Dürfen nicht zusehen, wie sich Spirale der Gewalt weiter dreht. Rechtsstaat darf und wird das nicht hinnehmen ‪#‎Dreieich‬“[11]

In der WDR 21.45 Uhr Nachrichtensendung am 4.1.2016 wurde der Vorfall vom Hauptbahnhof als erste Nachricht mit kurzem Einspieler zwar kurz und sparsam erwähnt, aber gleich darauf noch mehr „Nachrichten“ zu „rechten“ Angriffen auf Asylantenheime.

Während ein angetrunkener Politiker (der vor zwei Jahren einer Journalistin ein missglücktes Kompliment machte) ausreichte, um die halbe Bevölkerung Deutschlands als sexistische Chauvinisten unter Generalverdacht zu setzen, bleibt das feministische Netz angesichts dieser unglaublichen Vorgänge in Köln stumm.[12]

Nachdem das Thema sich nicht mehr unter den Teppich kehren ließ, veurteilten auch Politiker, wie Angela Merkel oder Heiko Maas [13] die Tat. Dabei ließen sie es sich aber nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass der ethnische Hintergrund der Täter keine Rolle spielen dürfe. Julia Klöckner von der CDU war die einzige, die Klartext sprach. Sie meinte u.a.:

"Wenn in dieser massiven Form Übergriffe organisiert worden sind und es wohl evident ist, dass diese Übergriffe von mutmaßlichen Tätern eines bestimmten Kulturkreises verübt wurden, dann gehört das dazu. (...) Kein kultureller Hintergrund rechtfertigt das Überschreiten bestimmter Rechtsstaatsgrenzen, die Erniedrigung von Frauen. Und wenn manche Männer es aus ihrem Heimatland auch anders gewohnt sind." [14]

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise


Vergleich zu Wikipedia