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Ingo Trost

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Ingo Trost

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Ingo Trost, Inhaber von K-Networld

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber der ehrenamtlichen und kritischen Onlinepresse K-Networld die seit Anfang 2016 ca. 100.000 Leser (Stand: Februar 2016) zählt. Ist Urheber zahlreicher Artikel, ist in vielen sozialen Netzwerken aktiv, wie in Facebook, Google+ u.v.m. Heute auf Grund vieler beruflicher Tätigkeiten gesundheitlich geschädigt und frühzeitig pensioniert.

Berufliche Laufbahn

  • Ausbildung zum Elektroinstallateur (3 Jahre).
  • Ausbildung zum Uhrmacher (3 Jahre).
  • Vierjähriger Dienst bei der Bundeswehr als Soldat, danach als Unteroffizier.
  • Zweijährige Tätigkeit im Busliniendienst als Busfahrer.

Klare Position über Menschen mit ADHS

"Das Problem der Lehrkräfte ist überall das Selbe. Unterqualifiziert, behaftet mit Vorurteilen, durch die Klassengrößen ständig überfordert und blind für die Hochbegabungen in einzelnen Teilbereichen. ADHS-Kinder oder auch Erwachsene, so wie ich einer bin, werden in manchen Bereichen überfordert und in manchen unterfordert. Strickte Lehrpläne müssen eingehalten werden und es gleicht einer psychischen Misshandlung!

Andere Denkweisen und komplexere Herangehensweisen bestimmter Themenbereiche werden einem strickt untersagt. Viele Fragen die einem auf der Seele brennen werden nicht beantwortet oder gar verboten. Und dann wundern sich Lehrkräfte über wachsende Agressionen bei ADHS-Kindern oder Arbeitgeber bei ADHS-Erwachsenen.

In meinem Blogbeitrag vom 22.12. bin ich auch schon darauf eingegangen, dass es kein Defizit, sondern eine Gabe ist. Das Gehirn soll ja angeblich nicht in der Lage sein, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Aber was, wenn doch die Masse die wir ADHS-Menschen aufnehmen wichtig ist.

Wir können mit der Menge an Informationen nur noch nicht umgehen. Vermehrt komme ich zu dem Schluss, dass 70% der Informationsflut emotionaler Herkunft ist. Wir sind sehr sensitiv und haben schon allein deshalb eine ganz andere Sichtweise der Umwelt! Unsere Logik ist vollkommen anders aufgebaut.

Bei Unterhaltungen mit anderen Menschen die diese Diagnose teilen, merkt man sehr viele Parallelen im Denken und Handeln. Es sind dann meist auch sehr komplexe Denkweisen die schon einem Worst-Case-Scenario entsprechen. Und auch dabei sind bei unseren logischen Schlussfolgerungen mit dem größten Einfluss die Emotionen dabei. Und so etwas finde ich bei “normalen” Menschen nicht wieder!

Auch das soziale Angagement ist bei uns mehr ausgeprägt. Normal und rationell wäre es, ertragreich und gewinnorientiert zu denken. Wir denken aber eher sozial und harmonisch. Kommen aber dennoch ans Ziel. Teilweise sogar schneller. Aber wie gesagt, komplizierter." (Quelle von 23.12.2011 auf adhsspektrum.wordpress.com)

Nachweise

Interview mit Hobbypress-Createspace