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Bashraf

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Bashraf (pl. basharif; türk.: pişrev) ist eine instrumentale Form der klassischen arabischen und ottomanischen Musik.

Details

  • Ein bashraf ist Teil einer suitenartigen Form (im arabischen Raum als nawba oder waslah bezeichnet, und im türkischen Raum fasıl genannt). Ein fasıl kann dann z.B. aus folgenden Satzgliedern bestehen: peşrev - kâr - beste - ağır - semâ'î - yürük semâ'î - gazel - şarkı - saz semâ'î. Ein bashraf ist auch Teil der Musikform Mevlevi ayini der religiösen Sufibruderschaft Mevlevi-Tariqa.
  • Ein bashraf besteht i.A. aus drei bis fünf Teilen (khanah, pl. khanat), die jeweils von einer Art konstantem Refrain (taslim/teslim) unschlossen werden. Der Ablauf ist ähnlich der Rondoform in klassischer westlicher Musik und kann als K1 - T - K2 - T -K3 - T ... dargestellt werden. Beginnen kann der bashraf mit dem ersten khanan oder auch dem teslim. Am Ende eines bashraf steht immer ein teslim. [1]
  • Jeder bashran ist auf einen melodischen Modus (maqām) bezogen. Der zweite khanah moduliert dann meist zu anderen maqāmāt. Im dritten khanah wird der Tonambitus der Melodie ausgeweitet und erreicht meist den Spitzenton, während der vierte khanah dann in den tieferen Tonbereich wechselt. Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag.

Links und Quellen

Siehe auch

Weblinks

Bilder / Fotos

Videos

Quellen

Literatur

  • Jürgen Elsner: A Turkish Contribution to Algerian Music Culture - The Bashraf; in Jürgen Elsner, Gisa Jähnichen und Jasmina Talam: Maqām - Historical Traces and Present Practice in Southern European Music, Cambrige Scholars Publishing, 2014, Seite 146 bis 171
  • Angelika Sieglin: Untersuchungen zur Kompositionstechnik in den Pesrev des Tanburi Cemil Bey, Band V der Beiträge zur Ethnomusikologie, Verlag der Musikalienhandlung K. D. Wagner, 1975

Einzelnachweise

  1. Eintrag zu bashraf in David Horn und John Shepherd: Bloomsbury Encyclopedia of Popular Music of the World, Band X: Genres - Africa and the Middle East, Bloomsbury Academic, 2015

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Bashraf) vermutlich nicht.