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Aschkenasim
Aschkenasim (hebräisch אַשְׁכֲּנָזִים, Plural von Aschkenasi, auch: Jehude Aschkenas oder deutsch aschkenasische Juden) bezeichnet eine Gruppe europäischer Juden weltweit. Sie verstehen sich als Nachfahren der Juden, die teilweise bereits seit dem Ende der Spätantike im Rheinland, im Norden Frankreichs und Italiens, in England und Mittel-, später auch in Osteuropa ansässig waren. Aschkenas (hebräisch אַשְׁכֲּנָז) ist eine geographische Bezeichnung aus dem Alten Testament und wurde seit dem Mittelalter in einigen Quellen für Deutschland verwendet.[1]
--> siehe auch Hauptstammlinien des euröpäischen Judentums
Einzelnachweise
Literatur
- Predrag Bukovec: Aschkenasische Juden im Europa der Frühen Neuzeit. In: Institut für Europäische Geschichte (Mainz) (Hrsg.): Europäische Geschichte Online. 2010. Zugriff am: 14. Juni.2012.
- Fritz Reuter: Warmaisa. 1000 Jahre Juden in Worms. 2. Auflage. Jüdischer Verlag bei Athenäum, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-610-00405-3. (auszugsweise online auf: books.google.com)
Weblinks
- Ashkenaz. In: Encyclopaedia Judaica. 2007, S. 569–571. Abgerufen am 25. Oktober 2011. (englisch)
- Ulrich Dewald: Vier Mütter mit Millionen Kindern. In: Bild der Wissenschaft. 17. Januar 2006.
- Gerd Mentgen: Gelobt und gepriesen vor allen Gemeinden des Reichs. Die Juden in den SCHUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz. In: DAMALS. 12, 2004, S. 36–41.
- Magenza, das jüdische Mainz. auf: mainz.de
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