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Säulen des Herakles
Als Säulen des Herakles bezeichnete man in der Antike zwei Felsen beidseitig der Meeresenge bei Gibraltar. Hier ist der Zugang zum Atlantik zwischen Spanien und Marokko, der heute Straße von Gibraltar genannt wird.
Mythologie des Herakles
Die Meeresenge mit zwei Gebirgen wurde nach dem Sonnengott Melkart (Tyros, Midian) benannt. Der Name Melkart wurde später von den Griechen mit dem griechischen Helden Herakles gleichgesetzt. Die Griechen formulierten weiterhin, diese Meerenge bilde das Ende der Welt und sei von Herakles gesetzt worden. Platon siedelt sein mythisches Inselreich Atlantis jenseits der Säulen des Herakles an, da für die alten Griechen hier der bekannte Teil der Welt endete.
Die Sagen von Herakles
Der Pflegevater von Herakles, König Amphitryon, schickte Herakles in die Region von Kithairon (Region nördlich von Athen) zu seiner Rinderherde. Hier wuchs er unter den Hirten zu einem Jüngling heran, in der die Herden des Amphitryon und des Thespios weideten. Diese Region wurde durch einen Herrscher bedroht, den Herakles bekämpfte. Nach langem Kampf besiegte Herakles den Herrscher und trug seitdem dessen Herrscherkleidung, statt seines gewöhnlichen Gewandes.
Bei seiner Rückkehr an den Hof von Theben begegnete Herakles den Gesandten des orchomenischen Königs Erginos, die einen Tribut von 100 Ochsen abholen wollten. Herakles schnitt den Gesandten des orchomenischen Königs Nasen und Ohren ab, schickte die Gesandten gefesselt nach Hause und zwang in dem darauffolgenden Krieg die Orchomenier, den empfangenen Tribut doppelt zurückzuerstatten.[1] Außerordentlichen Ruhm erlangte Herkales zudem in der Schlacht zwischen den Thebern und den Minyern (Region bei Athen). Schnell verbreitete sich sein Ruhm. Kreon, der König von Theben, gab ihm zum Lohn seine Tochter Megara zur Frau, mit der er drei Söhne zeugte. Nach dem Tod von König Kreon forderte der erstgeborene Sohn, Eurystheus, das Erstgeborenenrecht ein, aber Herakles verweigerte Eurystheus seinen Dienst. Bei der militärischen Auseinandersetzung mit Eurystheus wurde Herakles vernichtend geschlagen, seine Frau Megara und seine drei Kinder wurden getötet. Nach dieser Niederlage entschloss sich Herakles dazu, seine Dienste dem König Eurystheus von Argos (südlich von Athen) anzubieten. Durch verschiedene Siege für König Eurystheus wuchs sein Ruhm stetig an. Sein Erfolge wurden in verschiedenen Sagen dargestellt:
- Erlegung des Nemeischen Löwen (Eroberung eines Königreiches)
- Tötung der neunköpfigen Hydra (Gemeint ist wahrscheinlich die Niederschlagung von Volksaufständen)
- Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh (Militärbündnis)
- Einfangen des Erymanthischen Ebers (Militärbündnis)
- Vertreibung der Stymphalischen Vögel (Ausschalten eines Gegners, Keine Assimilierung)
- Einfangen des Kretischen (Kreta) Stiers (Militärbündnis: Herakles bändigte den Stier und brachte ihn zu Eurystheus und ließ den Stier sogleich frei.
- Zähmung der menschenfressenden Rosse des Diomedes (Militärisch starker Gegner, südlich von Athen)
- Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte (Hippolyte übergab ihm den Gürtel freiwillig. Aufgrund einer Intrige durch Hera kam es schließlich doch zum Kampf, Herakles tötete Hippolyte und kehrte nach Griechenland zurück.)
- Raub der Rinderherde des Riesen Geryon (Liegt jenseits der „Säulen des Herakles“, Geryon forderte Herakles zum Kampf heraus. Herakles tötete ihn mit einem Giftpfeil. Hera, die zur Unterstützung des Geryon gekommen war, wurde von Herakles ebenfalls verwundet und in die Flucht geschlagen.)
- Pflücken der goldenen Äpfel der Hesperiden (Dafür musste er bis zu den Säulen des Herakles. Durch eine List bewog er Atlas, den Vater der Hesperiden, ihm die Äpfel zu pflücken. Gemeint sind wahrscheinlich die Goldvorkommen)
- Heraufbringen des Wachhundes (Sicherung der Macht)
Andere Verortung der Säulen des Herakles
Grundlagen
Die Bedeutung des Begriffes Mittelmeer (Mare Midian), Atlas (die Welt, die wir kennen) und Atlantik (das Meer, welches wir kennen) wandelte sich über die Jahrtausende. Zuerst hieß das heutige östliche Mittelmeer "das Meer, welches wir kennen" (Atlantik) und die Türkei das Land, welches wir kennen (Atlas). Die heutige südliche Ägäis Mare Midian (Midiantik) und die nördliche Ägäis Äquatortik, der Ort in der die Welt zweigeteilt wird. Die Meeresenge zwischen Rhodos und der griechischen Insel Karpathos wurde als die "Säulen von Melkart" und die Meerenge zur heutigen nördlichen Ägäis (Äquatortik) als die "Säulen des Herakles" bezeichnet.
Später hieß die Meeresenge zwischen Sizilien und Tunesien die Säulen des Melkart und das westliche Mittelmeer Atlantik, das Meer welches wir kennen und das östliche Mittelmeer Mare Midian. Des Weiteren heißt eine Gebirgskette in Marokko heute noch Atlas-Gebirge, dass Gebirge, was wir kennen.
Später wurde der heutige Atlantik als Atlantik bezeichnet und die Meeresenge von Gibraltar aus die Säulen des Melkart. In der Renaissance das heutige Mittelmeer als Mare Midian, es lag zwischen dem Schwarzen Meer und dem Atlantik. Zudem vollzog sich noch eine letzter Bedeutungswandel in der Renaissance, die Säulen des Melkart wurden von den Säulen des Melkart in die Säulen des Herakles unbenannt, der heutigen Meeresenge von Gibraltar.
Des Weiteren wurden die Gebiete die bekannt waren als Atlas-Gebiete[2] bezeichnet und die Gebiete die man nicht kannte, die Fremd waren, als Iber-Gebiete. Worüber sich das Wort Iber herleiten alles kann, ist nicht zu validieren. Iber muss aber Unbekannt oder Fremd bedeuten.[3] In Spanien lebte die Iberer.
Die Schottische Quelle
In der Unabhängigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath) berufen sich die Schotten darauf, dass sie direkte Nachfahren der Skythen sind. Eine deutsche Übersetzung lautet:
„Allerheiligster Vater und Herr, wir wissen und finden so in den Chroniken und altüberkommenen Büchern geschrieben, dass unter anderen vorzüglichen Völkern (Volksstämmen) auch unser eigenes, das schottische, mit vielen Anerkennungen ausgezeichnet ist. Es zog vom Großreich der Skythen durch das Mittelmeer vorbei an den Säulen des Herkules und siedelte für lange Zeit unter äußerst wilden Stämmen in Spanien, ohne jemals irgendwo von einem Stamm, egal wie barbarisch er gewesen sein mag, unterworfen worden zu sein. Von dort kam es, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen war, in den Westen, wo es heute lebt. Zuerst vertrieb es die Bretonen und schlug die Pikten vernichtend, dann, obwohl oftmals von Norwegern, Dänen und Engländern bedrängt, nahm es nach zahllosen Siegen und unsäglichen Anstrengungen Besitz und hielt das Land, wie altehrwürdige Historiker bezeugen, seitdem frei von Knechtschaft. In selbigem Königreich regierten einhundertdreizehn Könige ihres eigenen königlichen Geschlechts, ohne auch nur einen einzigen Ausländer dazwischen.“[4]
Bei dieser Beschreibung ist zu beachten, dass nach den Säulen des Herkules zunächst das Land Spanien genannt wird. Zudem ist das lateinische Wort Mare tirenum ungenau übersetzt, da es nicht das Mittelmeer, sondern nur den Bereich zwischen Italien, Sardinien, Korsika und Sizilien bezeichnete, also das heutige Tyrrhenische Meer. Daraus lässt sich schließen, dass auch eine Meerenge zwischen diesen Inseln gemeint sein kann.
Zeitliche Verortung
Bei einer Datierung von Moses um 3.000 v. Chr.,[5] zogen die Skythen 1.200 Jahre nach Moses[6] um 1.800 v. Chr. westwärts.
- 3.000 - 1.200 = 1.800 v. Chr.
Bei der Datierung über den Stand der Wissenschaft, die den Auszug aus Ägypten auf das Jahr 1500 bis 1000 v. Chr. datiert, um 300 v. Chr bis 200 n. Chr..
- 1.500 - 1.200 = 300 v. Chr. / 1.000 - 1.200 = 200 n. Chr.
Somit wanderten die Skythen zwischen 1.800 v. Chr bis 200 n. Chr. in die Region Bretagne ein.
Geografische Verortung
Die Skythen tauchen in den assyrischen Quellen erstmals unter Sargon II. auf. Zur Zeit Assurhaddons (680–669 v. Chr.) verbündeten sie sich unter Išpakai mit dem Mannäer-Reich am Urmia-See und griffen die Assyrer an. Von dem griechischen Historiker Herodot (490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.) werden die Skythen detailliert beschrieben. Danach gab es vier Hauptabteilungen der Skythen: die Aucheten, die Katairen, die Traspier und die Paralaten. Alle diese Abkömmlinge zusammen würden sich Skoloten nennen, die Griechen nannten sie Skythen. Des Weiteren unterteilten die Griechen ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. die nicht-griechischen Völker in zwei Gruppen ein: Kelten westlich von Griechenland und Skythen östlich von Griechenland.[7] Die Athener haben die Bewohner östlich von ihnen als Skythen bezeichnet.
Einige Autoren verbinden die Skythen über die hebräische Bibel mit dem Stamm Aschkena, der von Jeremia (51, 27) zusammen mit Ararat (Urartu), Minni (Mannäer) zu einem Angriff auf Babylon aufgefordert wird. In der Völkertafel der Genesis (Gen 10,3) taucht Aschkenas als Kind Gomers, des Sohn Japhets auf. Gomer wird mit den Kimmerern gleichgesetzt, wobei sich die Völkertafel weitestgehend auf das 1. bis 3. Jhd. v. Chr. bezieht.
Aufgrund der Tatsache, dass die griechischen Quellen nicht von einem Durchzug eines Volksstammes berichten, werden skythische Kolonisten aus der Region Lesbos (heute westliche Türkei) in Regionen gezogen sein, die noch nicht kolonisiert wurden. Eine der Regionen, in denen sich die Kolonisten später ansiedeten, war möglicherweise die Bretagne. Belegt ist, dass die Bretagne wegen ihrer Metallvorkommen ein wichtiger Handelsplatz war. Zudem dokumentieren etliche Funde aus der Frühbronzezeit die Kolonisierung der Bretagne, beginnend zwischen 2.000 und 1.800 v. Chr.. Die Kolonisten in der Bretagne standen in Kontakt mit England (Wessex-Kultur), Dänemark und Süddeutschland (Singener Gruppe). Zudem waren die bretonischen Bronzeäxte mit geraden Schäften (1.200 bis 1.000 v. Chr.) in ganz Nordeuropa verbreitet.
Datierung des Auszuges aus Ägypten
Die Quelle der schottischen Unabhänigkeitserklärung von 1320 erlaubt es den Auszug aus Ägypten zu berechnen. Die Skythen zogen 1200 Jahre nach Moses westwärts. Zudem kann der beginn des Erzabbaues in der Bretagne zwischen 2.000 und 1.800 v. Chr. datiert werden. Dieses bedeutet, dass der Auszug von Moses aus Ägypten auf
- -2.000 -1.200 = 3.200 v. Chr.
- -1.800 -1.200 = 3.000 v. Chr.
zeitlich verortet werden kann. Dieses korrespondiert hervorragen mit der Datierung der Weinproduktion in Ägypten. Einer der ersten ägyptischen Herrscher, der Pharao Skorpion I. wurde um 3.150 v. Chr. mit 700 Krügen Wein als Grabbeigabe beigesetzt. Dieser Wein war importiert worden[8] Eine ägyptische Weinproduktion, die allerdings nur einen begrenzten Umfang gab, ist ab 3.000 vor Christus nachweisbar. [9]
Bekannt ist, dass Moses ein Nachfahre von Levi war. Levi war der Sohn von Isaak, dem Stammvater der Israeliten. Nach der bebräischen Bibel hat Moses den folgenden Stammbaum:
Somit lebten Angehörige der Israeliten in Ägypten nur drei bis vier Generationen in Ägypten. Dieses sind maximal 100 Jahre. Dieses passt hervorragend zu den Datierungen der Weinproduktion in Ägypten. Wein wurde ab 3.150 v. Chr. nach Ägypten importiert und die Weinproduktion in Ägypten begann um 3.000 v. Chr.. Diese wurde aber nach Differenzen mit den ägyptischen Herrschern von den Israeliten wieder eingestellt.
Somit kann Abraham, Isaak und Moses sehr valide auf die Zeit um 3.150 bis 3.000 v. Chr. datiert werden.
Siehe auch
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Heracliden in Vollmer's Mythologie aller Völker, Stuttgart 1874
- ↑ Herleitung über Atlas = Welt
- ↑ Die Herleitung erfolgte über den Volksstamm der Iberer, der in Spanien lebte. Es war eine Region, die man nicht kannte. Somit sollte der Begriff "Spanien" mit unbekanntes bzw. fremdes Land übersetzt werden
- ↑ Das Haus Juda und das Haus Israel auf wir-sind-israel.de, abgerufen am 26. Juni 2017
- ↑ Datierung erfolgt über den Weinanbau in Ägypten durch eines der Stamme von Noah, vom Stamm Isaak. "Einer der ersten ägyptischen Herrscher, der Pharao Skorpion I. wurde um 3.150 v. Chr. mit 700 Krügen Wein als Grabbeigabe beigesetzt. Dieser Wein war aus der südlichen Levante importiert worden, die zu dieser Zeit eine der bedeutendsten Anbauregionen für Wein war.(vgl. Günter Dreyer, Um El-Qaab I, Das prädynastische Königsgrab U-j und seine frühen Schriftzeugnisse, S. 92) Eine ägyptische Weinproduktion, die allerdings nur einen begrenzten Umfang hatte, ist ab 3.000 vor Christus nachweisbar. Wikipedia: Weinbau in Ägypten (Datierung nach Stand der Wissenschaft)
- ↑ Angabe des Quelle der Unabhängigkeitserklärung der Schotten, nicht absolut valide
- ↑ Die Quelle wurde germanisiert, die Angaben bei Wikipedia sind sehr oberflächlich und unkritisch: „Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. teilten die Griechen die Völker im Norden in zwei Gruppen ein: Kelten westlich des Rheins und Skythen östlich des Rheins, insbesondere nördlich des Schwarzen Meeres. Der Begriff Skythen diente später also meist nur als grober Oberbegriff für eine große Anzahl verschiedener barbarischer Völker.“ siehe Wikipedia: Skythen
- ↑ vgl. Günter Dreyer, Um El-Qaab I, Das prädynastische Königsgrab U-j und seine frühen Schriftzeugnisse, S. 92
- ↑ Wikipedia: Weinbau in Ägypten
- ↑ auf arabisch Imran, Wortstamm von Iman