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Weibliche Brüste

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Die weiblichen Brüste des Menschen sind - von ihrer natürlichen Funktion abgesehen - immer wieder Gegenstand sexuellen und erotischen Interesses.

Forschungen aus den 2000ern zufolge wandelte sich die Bedeutung der Brüste mit dem Wechsel des Ur-Menschen vom kriechenden zum aufrechten Gang. Die Vagina verschwand dadurch aus dem Blickfeld der Männer, dafür waren die weiblichen Brüste nicht mehr nur die Nahrungsquelle der Neugeborenen, sondern dienten jetzt auch als Lockmittel bei der Partnersuche. Sie werden dementsprechend in raffinierten Dekolletés präsentiert oder gelegentlich sogar operativ vergößert, um noch mehr aufzufallen.

Brustvergrößerungen scheinen 2010 speziell in den USA sehr verbreitet zu sein. Brittany Suza, eine Exhibitionistin mit kleinen Brüsten, geriet sogar zwischen die Fronten des Cleanup Projects, weil sich einige US-Cleaner gar nicht mehr vorstellen konnten, dass erwachsene Frauen auch kleinere Brüste haben können. Bestimmte Rekordhalterinnen wie Maxi Mounds oder Sheyla Hershey könnten diesen Enzyklopädisten einen grotesk falschen Eindruck von der weiblichen Natur vermittelt haben.

Häufig sind die Brüste der Sitz krankhafter Geschwülste, unter welchen der Brustkrebs die wichtigste Rolle spielt. Derselbe kommt selten vor dem 40. Lebensjahr bei Frauen und, obwohl seltener, bei Jungfrauen vor und entsteht als harter, schwer verschiebbarer Knoten mit stechenden Schmerzen. Der Brustkrebs führt, sich selbst überlassen, stets zum Tod; es ist daher nötig, ihn so früh wie möglich abzutragen. Je früher und je gründlicher dies geschieht, um so größer ist die Aussicht auf gründliche und dauernde Heilung.

Siehe auch

Weibliche Brüste (Historisch)