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WeserStrom

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Die Interessengemeinschaft WeserStrom ist ein Zusammenschluss von Interessenten und Investoren im Bereich der Erneuerbaren Energien. Sie wurde zunächst als Genossenschaft konzipiert und betätigt sich inzwischen auch als Aktionärsvereinigung. Sie vertritt Interessen von Kapitalanlegern sowohl bei börsennotierten Aktiengesellschaften als auch bei anderen Kapitalgesellschaften. Rechtlich hat sie den Status einer GbR.

Geschichte

Anlass für die Gründung war der Aufbau einer Bürgerbeteiligung am Weserkraftwerk in Bremen. Die Gründungsversammlung fand am 7. März 2002 in Bremen statt. Geworben wurde in öffentlichen Anzeigen mit einer Beteiligung ab 50 Euro. Zu den Gründern gehörten neben den Initiatoren des Weserkraftwerkes auch Bremer Persönlichkeiten wie der Atomkraftgegner Wolfgang Knigge, Inhaber des gleichnamigen Bremer Cafés in dritter Generation, und der Elektroingenieur Heinz B. Maass, der vor allem als Hobbyforscher auf den Spuren von Barry Fell bekannt geworden war. An der Gründungsversammlung nahm Robert Werner als Vertreter des Stromversorgers Greenpeace energy eG teil. Nach Auskunft von Greenpeace energy eG gab es im Jahre 2003 über 1000 Interessenten an der Bürgerbeteiligung.

Die Idee eines so genannten „Bürgerkraftwerks“, für das mindestens neun Millionen Euro aufgebracht werden sollten, weckte besondere Aufmerksamkeit. Die Bremer Landesbank gab sogar eine Zusage für die Fremdfinanzierung über eine Laufzeit von 30 Jahren, falls durch die Bürgerbeteiligung nicht genügend Kapital zusammenkommen würde. Das sich die Inbetriebnahme des Weserkraftwerks über die Jahre verzögerte, wurde von der geplanten Bürgerbeteiligung Abstand genommen, zumal inzwischen die swb als Rechtsnachfolger der Stadtwerke Bremen und der Turbinenhersteller Enercon als Hauptkapitalgeber eingestiegen waren.

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