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Hans Werner Sinn

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Hans-Werner Sinn (* 7. März 1948 in Brake bei Bielefeld) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war Hochschullehrer und von 1999 bis 2016 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. In seinem wissenschaftlichen Werk[1] widmet er sich der deutschen Vereinigung, dem Euro, dem Klimawandel sowie den wirtschaftspolitischen Entscheidungen in einer Vielzahl von Beiträgen.[2]

Sinn kritisierte 2008 in seinem Buch Das grüne Paradoxon: Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik, dass sich die Politik bezüglich Klimawandel und Energiewende ausschließlich mit der Nachfrageseite des Kohlenstoffmarktes befasse und das Angebot des Marktes vernachlässige. Trotz erheblicher Anstrengungen zur Reduktion der Nachfrage sei es bis 2007 noch nicht zu einer Senkung der weltweit ausgestoßenen Mengen an Kohlendioxid gekommen. Der Ausstoß von Kohlendioxid steige vielmehr unvermindert an.[3][4]

Weblinks

Vergleich zu Wikipedia




Einzelnachweise

  1. Monographien | Hans-Werner Sinn. In: www.hanswernersinn.de. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  2. Hans-Werner Sinn : „Deutschland steht vor einer Staatskrise“. In: DIE WELT. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
  3. International Energy Agency (IEA), IEA Database, CO2 Emissions from Fuel Combustion 2007. Accessible online at: www.sourceoecd.org
  4. Netherlands Environmental Assessment Agency, Global CO2 Emissions: Increase Continued in 2007, Bilthoven, June 13, 2008. Accessible online at: http://www.mnp.nl/en/publications/2008/GlobalCO2emissionsthrough2007.html