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Kunstraub von Gotha

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Der Kunstraub von Gotha ist ein bisher nicht aufgeklärter Einbruchdiebstahl, bei dem in der Nacht zum 14. Dezember 1979 fünf Gemälde aus Schloss Friedenstein in Gotha gestohlen wurden. Er gilt als schwerwiegendster Kunstraub in der Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und als einer der spektakulärsten Fälle in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Wert wurde zur damaligen Zeit auf rund fünf Millionen Mark der DDR geschätzt.[1] 2009 wurde der Wert der Kunstwerke auf etwa 50 Millionen Euro geschätzt.[2]

Gestohlen wurden von unbekannten Tätern folgende Gemälde:[1]

Von den meisten Bildern, die in verschiedenen Räumen des Museums im Schloss Friedenstein ausgestellt waren und mit den zugehörigen Bilderrahmen gestohlen wurden, waren lediglich Schwarz-Weiß-Fotos vorhanden. Nur von dem Werk Selbstbildnis mit Sonnenblume ist nach Recherchen des Fernsehmagazins ttt – titel, thesen, temperamente eine Farbaufnahme aufgefunden worden.[3]


Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Antje Lauschne: Nach 30 Jahren noch immer ungeklärt. Der Coup von Gotha. Artikel von n-tv.de vom 10. Dezember 2009
  2. Der Gotha Coup. Im Dezember 1979 wird das Schloss Friedenstein Tatort eines akrobatischen Einbruchs, der ungelöste Rätsel aufgibt Artikel des Museum Security Network vom 13. November 2009.
  3. Ulli Wendelmann: Rückschau: Der Kunstraub von Gotha. Artikel von DasErste.de vom 14. Juni 2009

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