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Corona-Schutz

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Am wirksamsten ist es, wenn man sich wirklich in einem Epidemie-Gebiet befindet, engen Kontakt mit anderen - und speziell natürlich mit bekannt oder wahrscheinlich infizierten - Personen zu vermeiden. Dazu gehört, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten.

Ist solche Nähe nicht vermeidbar, helfen die anderen hier erörterten Vorkehrungen von Hygiene bis Mundschutz.

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden senkt das Tragen von Handschuhen, die möglichst täglich gewaschen und gewechselt werden sollten, das Risiko.


  • Von zahlreichen Menschen benutzte Griffe, etwa von Türen, Fenstern und Teeküchen-Schubladen, aber auch Wasserhähnen, sind potenzielle Keimquellen. Hier sinkt das Risiko, wenn man sie mit Handschuhen öffnet und schließt, oder wenn möglich per Ellbogen, Schulter etc. Wenn der Kontakt mit Hand unvermeidbar ist, kann man die Hände direkt danach waschen gehen.
  • Händeschütteln ist eine schöne, persönliche, besonders in Deutschland oft angewandte Begrüßungsgeste. In Zeiten, in denen die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, damit gefährliche Keime zu übertragen, sollte man diese Kulturpraxis allerdings ruhen lassen.


  • Gründliche, regelmäßige Handhygiene gilt als wichtigste Maßnahme, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Versuche zeigen, dass gründliches Waschen mit normaler Seife und ebenso gründliches Abtrocknen mit sauberem (oder Papier-)Handtuch die Keimzahl mehr als tausendfach verringert.
  • Effektiv sind auch so genannte Respiratoren mit der Spezifikation FFP2 oder FFP 3. Hier handelt es sich Atemschutzmasken mit Filter und Ventil.
  • Jenseits der Filtereigenschaften gelten die Masken als indirekt ausgesprochen effektiver Schutz, weil sie verhindern, dass Trägerin oder Träger mit möglicherweise kontaminierten Händen Nase und Mund berühren. Wird zusätzlich noch vermieden, sich in die Augen zu fassen, sinkt nach Expertenmeinung das Risiko einer Schmierinfektion auf annähernd Null.