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Kyffhäuser

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Kyffhäuserdenkmal bei Bad Frankenhausen/ Thüringen

Der Kyffhäuser ist ein ziemlich isolierter, mit schönem Laubwald bestandener Bergrücken in Thüringen. Er zieht sich längs der Grenze des ehemaligen preußischen Kreises Sangerhausen und der ehemaligen Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt hin, nach Norden steil zur Goldenen Aue, die ihn vom Unterharz trennt, abfallend, nach Süden sanfter in das nordthüringische Bergland übergehend und wird durch ein tiefes Tal, das ihn der Länge nach durchzieht, in zwei Teile geschieden.

Der nördliche Hauptkamm trägt zwei ausgezeichnete Ruinen: am westlichen Ende über Kelbra die Rothenburg (439 m), auf dem östlichen Eckpfeiler, über Tilleda, die sagenreiche Burg Kyffhausen (470 m). Die letztere wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert zum Schutz der kaiserlichen Pfalz in Tilleda erbaut, war öfters Sitz der Hohenstaufen, wurde aber 1178 von den Thüringern und im 16. Jahrhundert aufs neue zerstört. Die umfangreichen Trümmer derselben dehnen sich, von Gebüsch überwachsen, weithin aus.

Am bemerkenswertesten ist der gewaltige viereckige Rumpf des ehemaligen Bergfrieds (vom Volk "Kaiser Friedrich" genannt), der, noch 22 m hoch, den ganzen Gebirgszug beherrscht und auf weite Ferne sichtbar ist. Auch von der ehemaligen Kapelle am östlichen Bergabhang sind noch stattliche Trümmer vorhanden. In den Ruinen der Burg hat sich eine kleine Wirtschaft eingenistet. Der Fels, auf welchem das alte Kaiserschloß ruht, ist Rotliegendes und grobkörniger Sand, aus welchem vortreffliche Mühlsteine gearbeitet werden; höchster Punkt des ganzen Gebirgszugs ist das Lengefeld (486 m).

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Kaiser Friedrich Barbarossa ("Rotbart")

Unter den vielen an den Kyffhäuser sich knüpfenden Volkssagen ist jene vom Kaiser Friedrich Barbarossa, der, im Innern des Bergs schlafend, der Wiederherstellung der Einheit und Macht Deutschlands harrt, die bekannteste; nach den Forschungen hat sich aber diese Sage, die schriftlich zuerst (1696) in einem Programm des Frankenhäuser Rektors Johann Hoffmann vorkommt, ursprünglich auf Friedrich II. bezogen (vgl. Kaisersagen).

Auf der Südseite des Gebirges befindet sich die Falkenburger Höhle (siehe Frankenhausen).

Literatur

  • Richter: Das deutsche Kyffhäuserbuch (Eisleben 1876)
  • Baltzer: Das Kyffhäusergebirge (2. Aufl., Rudolstadt 1882).

Weblinks

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