PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Bimonitarismus
In Bearbeitung:
Der Bimonetärismus ist ein hypothetischer Ansatz für ein Wirtschafts-Modell, welches versucht die Wirtschafts-Systeme Kapitalismus und Kommunismus zu überlagern. Bzw. eher die weicheren Formen: freie Marktwirtschaft und demokratischer Sozialismus.
Dies soll mit Hilfe einer demokratischen Zweit-Währung realisiert werden, die das Geld-Monopol auflöst und somit ein kapitalistisches Prinzip bedient; nämlich der Vermeidung von Monopolen.
Dem entsprechend soll innerhalb eines Währungs-Bereiches die demokratische Zweit-Währung mit der bereits existierenden kapitalistischen Erst-Währung in Konkurrenz treten.
Beide Währungen oder Systeme sollen ihre jeweiligen Extreme gegenseitig ausgleichen.
Geld-Schöpfung & Realwert-Deckung
„Der Wert des Geldes liegt in seiner Funktion: Real-Werte zu koppeln und dadurch dynamisch tauschbar machen zu können.“
Das Geld der demokratischen Zweit-Währung fliesst über die Politik in den Wirtschafts-Kreislauf.
D.h. eine weitere Gewalten-Teilung, genannt Monetative, schöpft dieses Geld unbezinst aus dem Nichts und investiert es in staatliche Programme oder staatlich unterstützte Projekte, wie z.B. einem Flughafenbau, Wohnungsbau, Krankenhausbau, usw.
Sollte ein Projekt erfolgreich sein, dann ist das dazugehörige geschöpfte demokratische Geld durch den neu geschaffenen Real-Wert gedeckt (Real-Wert-Deckung).
Wenn unerfolgreich, kann man die Menge dieses ungedeckten Geldes wieder über die Steuern dem System entziehen, d.h die Geld-Schöpfung wird wieder rückgängig gemacht(Geld-Entnahme). Dies verhindert Inflation, und nachfolgende Neu-Schöpfung kann als Wieder-Schöpfung dieses Geldes betrachtet werden.
(Die Begriffe ‘Projekte‘ und ‘Programme‘ können in diesem Artikel synonym betrachtet werden.)
Geld-Entnahme & Wieder-Schöpfung
„Alles Geld, was existiert, ist nur eine Zahl in einem Computer. An diesen Zahlen muss man nicht sparen. Aber auf ein ungefähres Gleichgewicht von Real-Werten und virtuellen Werten(Geld) achten.“
Die Äußerung „nachfolgende Neu-Schöpfung kann als Wieder-Schöpfung dieses Geldes betrachtet werden“ oder der Begriff „Wieder-Schöpfung“ ist eine Interpretations-Möglichkeit, die letztendlich nicht notwendig ist, aufgrund der abstrakten Form von Geld. Geld ist (unter sich) austauschbar.
Es gehört zum Prinzip der demokratischen Zweit-Währung auf agile Art Geld neu zu schöpfen, aber auch wieder dem System zu entnehmen.
Die Geld-Entnahme über die eingenommenen Steuern wirkt wie ein gesellschaftlicher Verlust, der aber dadurch nicht existiert, da wiederrum bei neuen Investitions-Perspektiven sofort wieder neues Geld geschöpft werden kann.
Die Geld-Entnahme dient der Inflations-Vermeidung.
(Dieser Artikel verwendet dennoch den Begriff „Wieder-Schöpfung“ als Alternative für „Neu-Schöpfung“.)
Funktionsweise innerhalb Gesellschaft und Wirtschaft
Menschen sind kognitiv in der Lage mit 2 Preisen auf einer zu verkaufenden Ware klarzukommen.
Waren oder Einkäufe können in einem Misch-Verhältnis beider Währungen bezahlt werden. Das impliziert, dass jeder Bürger beide Währungen besitzen darf.
Allgemein können alle handelnden Akteure der Wirtschaft ihre Geschäfte in jedem Misch-Verhältnis dieser 2 Währungen tätigen, wie sie es aushandeln. Wie z.B. der Lohn in einem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis; sogar monatlich oder bedarfs-orientiert variierend. Auch die oben beschriebenen staatlichen Projekte können bimonetär umgesetzt werden.
Die Erlaubnis der Verwendung der demokratischen Zweit-Währung im virtuellen Markt, d.h. Aktien-Markt, ist stark abzulehnen. Denn diese Geld-Sorte sollte hauptsächlich in den mittleren und unteren Wohlstands-Schichten bleiben bzw. zirkulieren.
Der Bimonetärismus lässt sich im jetzigen System sukzessive einbauen und federt eventuelle Währungs-Einbrüche der jeweils anderen Währung ab.
Keine klassische Plan-Wirtschaft
Der Geld-Schöpfungs- und Investitions-Prozess durch die Politik erscheint wie eine Planwirtschaft, aber die für diesen Prozess verantwortliche Monetative wird über die demokratischen Wahlen durch das Volk gewählt. D.h. die Wähler entscheiden mit ihrer abgegebenen Stimme zusätzlich über die vorgestellten Monetativ-Programme der Parteien.
Diese Programme bringen eventuell bis zur nächsten Wahl die aus dem Kommunismus bekannte Starrheit, Unagilität oder Undynamik in das Gesamtsystem; aber auch eine gewisse Verlässlichkeit. Als allgemeine Gegenkraft dazu existiert ja parallel das kapitalistische System.
Selbst wenn die Monetative als ‘gewählte Planwirtschaft‘ bezeichnet werden würde, würde die von ihr ausgehende Währung nur in der ersten Geld-Rotation planwirtschaftlich sein. D.h. nach Schöpfung und anschließendem Durchlaufen der staatlichen Projekte wäre dieses Geld quasi frei und kann freimarktwirtschaftlich genutzt werden bzw. sich freimarktwirtschaftlich bewegen.
Das Volk entscheidet als Wähler-Masse. Dem entsprechend kann die Monetative oder das bimonetäre System als demokratische Erweiterung betrachtet werden.
Föderalistische Lokal-Währungen
„Lasst autark, was autark sein kann.“
Über das föderalistische System, d.h. über politisch-lokale Monetativen, kann man Lokal-Währungen erschaffen, und somit lokale Wirtschafts-Kreisläufe fördern; von Länder-Ebene bis hin zu Kommunal-Ebene.
Dies bedeutet, dass das (unter Punkt 1. beschriebene) Misch-Verhältnis mehr als 2 Währungen beinhalten kann.
Diese multi-monetäre Umsetzung ist in Zeiten digitalisierter Banken und Abrechnungs-Systeme besser realisierbar.