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Schweizer Luftwaffe

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Die Schweizer Luftwaffe (fr. Forces aériennes suisses, it. Forze aeree svizzere, en. Swiss Air Force) ist die Luftstreitkraft der Schweizer Armee. Bis vor einigen Jahren war die Schweizer Luftwaffe noch unter ihrer alten Bezeichnung Flugwaffe bekannt.

Die Schweizer Luftwaffe ist zugleich die Speerspitze der Schweizer Armee in der dritten Dimension und schützt den Luftraum zu Gunsten der Armee und der Bevölkerung.

Die Aufgaben der Schweizer Luftwaffe sind folgende:

  • Wahrung der Lufthoheit mittels Luftpolizeidienst und, wenn erforderlich, Luftverteidigung
  • Lufttransportdienst unter anderem im In- und Ausland im Rahmen von Existenzsicherung und friedenserhaltenden Massnahmen.
  • Nachrichtenbeschaffung für militärische und politische Instanzen und Erstellen der Luftlage (siehe auch Luftwaffennachrichtendienst (LWND))


Die 1964 gegründete Patrouille Suisse ist die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe und gilt als Visitenkarte der Schweizer Armee im In- und Ausland.

Militärflugplätze der Schweizer Luftwaffe

Die Schweizer Luftwaffe besitzt sieben Flugplätze. Der Militärflugplatz von Dübendorf und Alpnach sollte ursprünglich nach dem neuen Stationierungskonzept geschlossen werden. Der Entscheid, Alpnach zu schliessen wurde rückgängig gemacht. Ebenso wird derzeit überprüft, Dübendorf über das Jahr 2014 hinaus als Flugplatz für Helikopter und Propellerflugzeuge zu erhalten.

Alpnach (LSMA)

Hauptflugplatz sämtlicher Lufttransporte mit dem Lufttransportgeschwader 2.

Bern-Belp (LSMB)

Bern-Belp ist kein eigentlicher Militärflugplatz. Nur der Lufttransportdienst des Bundes ist dort stationiert.

Buochs (LSMU)

Buochs ist die sogenannte „Sleeping Base“. Auf dieser Basis findet kein militärischer Flugbetrieb mehr statt. Im Kriegsfall kann jedoch LSMU/LSZC reaktiviert werden.

Militärflugplatz Dübendorf (LSMD)

Dübendorf war bis 2004 der wichtigste Militärflugplatz der Schweiz. Nachdem die Kampfflugzeuge abgezogen sind, sind dort ein Lufttransportgeschwader sowie einige Propellerflugzeuge stationiert.

Emmen (LSME)

Emmen ist ein Trainings- und Ausweichflugplatz für Kampfflugzeuge. Auch die bekannte Kunstflugstaffel Patrouille Suisse hat ihre Homebase in Emmen. In LSME/EML sind ebenfalls das Lufttransportgeschwader 7, das Drohnengeschwader 7 und die Zielflieger- und Instrumentenflugstaffel stationiert. Emmen ist auch Hauptstandort der Pilotenschule. Der Hauptsitz der RUAG Aerospace und der Armasuisse ist in Emmen; der Ort ist auch Ausgangspunkt für die Erprobungs- und Evaluationsflüge. Auch ein Super Puma und ADS 95 Simulator befinden sich dort. Im Oktober 2009 wird der PC-21-Simulator in Betrieb genommen. Später kommt noch ein Simulator des Eurocopter EC635 dazu.

Locarno (LSMO)

Locarno ist für die Grundschulung der Piloten und der Fallschirmaufklärer zuständig.

Lodrino (LSML) Lodrino ist für die Schulung der Fallschirmaufklärer zuständig.

Meiringen (LSMM)

Meiringen ist seit 2006 Heimatsbasis eines Fliegergeschwaders. Es ist ein Kriegsflugplatz und das zweite Standbein für die Luftverteidigung und den täglichen Flugbetrieb.

Payerne (LSMP)

Payerne ist ein Kriegsflugplatz, auf dem vor allem die F/A-18 operieren. Stationiert sind dort zwei Fliegerstaffeln.

Sion (LSMS)

Sion ist ein Zivil- und Militärflughafen. Ein Fliegergeschwader und ein Teil der Pilotenschule sind dort beheimatet. Es ist ebenfalls ein Kriegsflugplatz.



Rüstungsprogramm 2009

Der Bundesrat hat am 18.02.2009 das Rüstungsprogramm 2009 (RP 09) verabschiedet. Es umfasst Verpflichtungskredite von 496 Millionen Franken für fünf Vorhaben. Es sieht unter anderem vor, auf den Militärflugplätzen die bestehenden Anflugleitsysteme durch ein neues Militärisches Anflugleitsystem (kurz: MALS) zu ersetzen.

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Benutzer:Aeronaut, wikibay

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