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Internetkriminalität - Beispiele und Tipps

Aus PlusPedia
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Im digitalen Zeitalter ist Cyberkriminalität eine große Gefahr. Betrüger könne sich hinter falschen Identitäten verstecken oder ihre Anwesenheit gänzlich verschleiern. Zu häufig werden kriminelle Machenschaften erst zu spät entdeckt.


Arten & Schutz

  • Identitätsdiebstahl ist die am häufigsten auftretende Form von Onlinebetrug. Hierbei werden verschiedene Daten des Opfers gesammelt und ohne dessen wissen für verschiedene, unlautere Aktivitäten genutzt. Häufig sind diese die Verbreitung unwahrer Informationen, Angriffe auf andere Personen unter dem Namen des Opfers oder die Durchführung diverser Transaktionen.
    • Wie Sie sich schützen: Identitätsdiebstähle passieren meist aufgrund unzureichend geschützter Konten. Achten Sie daher darauf, Ihre Konten stets genügend zu sichern, indem Sie beispielsweise für jedes Konto ein anderes, starkes Passwort verwenden. Auch bei der Nutzung einiger Websites sollten Sie genau überlegen, was Sie preisgeben. Einige, unsichere Websites können Trojaner und Malware enthalten und diese unbemerkt an Ihr Gerät weitergeben.
  • Kreditkartenbetrug steht oft im Zusammenhang mit Identitätsdiebstahl und wird, ähnlich wie ein Identitätsdiebstahl, häufig durch Leichtsinnsfehler ermöglicht. Die Täter nutzen in vielen Fällen gefälschte Websites, auf welchen dem Opfer beispielsweise attraktive Sonderangebote angezeigt werden. Die Zahlungsdaten, welche für den vermeintlich guten Kauf eingegeben werden, werden dann an den Betrüger übermittelt.
    • Wie Sie sich schützen: Mögliche Anzeichen für eine gefälschte Website sind zum Beispiel aggressive Vermarktung der Angebote oder Preise die "zu gut sind um wahr zu sein". Setzen Sie am besten auf bekannte Seiten, sowie bewährte Zahlungsmöglichkeiten und meiden Sie solche Angebote am besten komplett.
  • Hacking nennt man den unbefugten "Zutritt" zu Social-Media Profilen oder auch Datenbanken, indem durch eine Reihe von Software-Skripten das jeweilige Sicherheitssystem umgangen wird. Gelingt dies einem Hacker, hat er den gleichen Zugriff auf sein Ziel, wie der eigentliche Inhaber des Profils oder der Datenbank. Es steht dem Täter somit frei, sämtliche Informationen einzusehen, zu klauen, zu verändern oder auch zu löschen.
    • Wie Sie sich schützen können: Sich vor einem Hackerangriff zu schützen ist leider sehr schwierig. Ein kompetenter Hacker kann und wird sich in kurzer Zeit Zugriff auf sein Ziel verschaffen, sofern dies zu leicht geschützt ist. Es ist daher ratsam, stehts die Sicherheitsfunktionen all Ihrer Geräte eingeschaltet und auf dem neuesten Stand zu haben. Sobald Sie bemerken, dass Sie Opfer einer solchen Machenschaft geworden sind, zögern Sie nicht, sondern suchen Sie sofort einen Detektiv oder die Polizei auf!
  • Scamming, oder auch „Nigerian Prince Scam“ genannt, ist keine Masche, die erst mit dem Internet aufkam, sondern schon vorher eine verbreitete Strategie von Betrügern war. Bei diesem Vorgehen versendet der Täter eine E-Mail an sein Opfer, in welcher behauptet wird, er sei Mitglied eines Königshauses aus einem anderen Land. Meistens wird Nigeria genannt, woher auch der Name stammt. Der vermeintlich wohlhabende Absender der Mail gibt vor, jemanden für die Verwaltung seines Vermögens o.Ä. zu suchen und bittet um die Überweisung einer gewissen Geldsumme. Oft wird hierfür der Vorwand genutzt, dies als Zeichen des guten Willens zu erfragen oder es sei eine "technische Voraussetzung" für die eigene Transaktion. Ist das Geld seinen Opfers bei ihm, verschwindet der Schwindler von der Bildfläche und ist nicht mehr zu erreichen.
    • Wie Sie sich schützen können: Lassen Sie sich niemals auf Geschäfte mit fremden Personen ein! Besonders wenn Ihnen eine größere Geldsumme versprochen wird, ist dies höchstwahrscheinlich ein versuchter Betrug. Trotz der Bekanntheit dieser Masche fallen leider noch immer viele Menschen darauf herein.

Quelle: Detektei Reimann