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Stadtentwicklung in Bremen
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Die Stadtentwicklung in Bremen ist hauptsächlich ein Blick in die Vergangenheit der Stadt Bremen. Es gibt bis heute kein politisch anerkanntes Konzept der Stadtplanung. Bremen war über Jahrhundert von der Weser, der Hanse, vom Handel und der Schiffahrt geprägt. Im Unterschied zu den meisten anderen vergleichbaren Großstädten in Deutschland wie Dortmund, Essen, Hannover, und Nürnberg gab es bis Ende des 20. Jahrhunderts keinen Ausgleich zu der Konkurrenz der Umlandgemeinden, da diese in einem anderen Bundesland, nämlich in Niedersachsen liegen.
Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Bremen ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lag die Einwohnerzahl 1812 bei 35.806, so überschritt diese schon 1875 die Grenze von 100.000, wodurch Bremen zur Großstadt wurde. Die weitere Entwicklung wurde durch die beiden Weltkriege kaum unterbrochen.https://de.wikipedia.org/wiki/Einwohnerentwicklung_von_Bremen 1969 erreichte die Einwohnerzahl mit mehr als 600.000 ihren historischen Höchststand. Bis Ende 1986 ging die Zahl der Erstwohnsitze auf rund 522.000 zurück,[1] das es teilweise eine Landflucht gab.
Die Gemeinden erhalten seit 1970 einen Anteil an der Einkommensteuer, erheben aber auch die Steuern am jeweiligen Wohnsitz. Da ein Großteil der arbeitenden Menschen in Bremen aus dem Umland kommt, profitiert die Stadt nur wenig von dem auf ihrem Gebiet erwirtschafteten Bruttosozialprodukt, trägt aber zum Beispiel die Kosten für die Erhaltung und Instand der Straßen. Über den Länderfinanzausgleich sollte diese Ungerechtigkeit beseitigt werden, worum lange gestritten wurde.