PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Stephan Bandera
| Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt | Achtung! Die Seite wird gerade bearbeitet. |
| Dieser Artikel oder Abschnitt wird gerade bearbeitet. Um Bearbeitungskonflikte zu vermeiden, warte bitte mit Änderungen, bis diese Markierung entfernt ist. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite, dort kannst du nachfragen oder wende dich an den Bearbeiter auf seiner Diskussionsseite. |
Stepan Andrijowytsch Bandera (kyrillisch Степан Андрійович Бандера; * 1. Januar 1909 in Staryj Uhryniw, Galizien, Österreich-Ungarn; † 15. Oktober 1959 in München) war ein nationalistischer Politiker der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN).[1][2] 1934 wurde Bandera in Polen wegen der Ermordung des polnischen Innenministers Bronisław Pieracki verurteilt. Im September 1939, nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion, kam er wieder frei. Bandera begab sich in das Generalgouvernement, wo er (unter dem Decknamen Konsul II) und Andrij Melnyk (Offizier) in Krakau mit dem Nachrichtendienst der Wehrmacht zusammenarbeiteten, der sich davon ein Zusammenwirken mit der OUN erhoffte. Im Nürnberger Prozess erklärte ein Zeuge dazu seine persönliche Sichtweise.[3] Da ein unabhängiger ukrainischer Staat nicht den politischen Vorstellungen des Hitler-Regimes entsprach, inhaftierte die Gestapo Bandera 1941 und brachte ihn ins KZ Sachsenhausen, wo unter anderem auch der ehemalige österreichische Kanzler Kurt Schuschnigg festgehalten wurde. Am 25. September 1944 wurde Bandera aus der Haft entlassen. Er sollte ein ukrainisches Nationalkomitee gründen und an der Seite der Nationalsozialisten Aktionen des ukrainischen Widerstandes gegen die Rote Armee lenken. Wegen des raschen sowjetischen Vormarsches kam es nicht mehr dazu. Im Herbst 1946 flüchtete Bandera über Österreich nach München,[4] wo er sich unter dem Namen Stefan Popel[5] jahrelang vor dem sowjetischen Geheimdienst KGB versteckte, da er in der Sowjetunion wegen seiner Zusammenarbeit mit der deutschen Wehrmacht in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden war.
Andere Lexika
- ↑ Grzegorz Rossolinski: Stepan Bandera: The Life and Afterlife of a Ukrainian Nationalist: Fascism, Genocide, and Cult. Columbia University Press, New York City 2014, ISBN 978-3-8382-6684-8, S. 26ff., 175ff., 459ff..
- ↑ Norman J. W. Goda: Who Was Stepan Bandera?. In: History News Network. Columbian College of Arts & Sciences, 2010. Abgerufen am 1. April 2023. (englisch)
- ↑ Der Nürnberger Prozeß, Hauptverhandlung, Sechsundfünfzigster Tag. Montag, 11. Februar 1946, Nachmittagssitzung. 11.02.1946.: „..., hatte ich mit den im Dienste der deutschen Abwehr stehenden ukrainischen Nationalisten Fühlung und mit Angehörigen anderer national-faschistischer Gruppen Verbindung aufgenommen. Ich hatte unter anderem persönlich den Anführern der ukrainischen Nationalisten – Melnyk (Deckname, ›Konsul I‹) und Bandera – die Weisung gegeben, ...“. Abgerufen am 11. Juli 2018. (deutsch)
- ↑ Referenzfehler: Es ist ein ungültiger
<ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namensImmer Angstwurde kein Text angegeben. - ↑ Stepan Bandera: Historical Memorial Museum. In: karpaty.info. Abgerufen am 14. April 2022. (en)
- PPA-Kupfer
- Politiker (Ukraine)
- Politiker (20. Jahrhundert)
- Zum Tode verurteilte Person
- Person (Partisanenkrieg im Zweiten Weltkrieg)
- Mitglied der Organisation Ukrainischer Nationalisten
- Person des Faschismus
- Mitglied einer rassistischen Organisation
- Mitglied einer antisemitischen Organisation
- Mitglied einer rechtsextremen Organisation
- Häftling im KZ Sachsenhausen
- Mordopfer
- Opfer eines Attentats
- Held der Ukraine
- Ehrenbürger von Lwiw
- Person (Wolhynien)
- Ukrainischer Emigrant
- Ukrainer
- Geboren 1909
- Gestorben 1959
- Mann
- Seiten, die Referenzierungsfehler enthalten