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Hyperborea
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Hyperborea, ist einer der Namen, mit dem die alten Griechen fernwohnende und unbekannte Völker bezeichneten. Hyperboreisch bedeutet nördlich oder mitternächtlich.
Der Name Hyperboreer deutet auch darauf hin, dass man vorzugsweise die Völkerschaften des Nordens verstand, denn der Wohnsitz der Boreas befand sich nicht nur in Thrakien. Ihr Lebensraum ist jedoch auch bis zum finnischen Meerbusen und bis zum Kaukasus bekannt geworden.
Strābon, ein griechischer Geograph aus Amasīa im Pontos, beschreibt die Hyperboreer als ein fabelhaftes Volk, das durch die Überlieferung mit den Tempeln in Delos, Delphi und Tempe in Verbindung gebracht worden sei:
„Der Name Hyperboreer bedeutet, daß es hoch im Norden, noch über den Boreas hinaus, wohnt und daher von dem kalten Nordwind nicht getroffen wird. Allenthalben erscheinen die H. in ihrem milden, sonnigen und fruchtbaren Land als ein glückseliges Volk, ausgezeichnet durch Reinheit der Sitten und Frömmigkeit und von langer Lebensdauer. Sie wohnten in Hainen, lebten von Baumfrüchten und kannten weder Krieg noch Streit. Mit größtem Eifer lagen sie dem Kultus des Apollon ob, der vom Beginn des Frühlings bis in den Sommer hinein bei ihnen zu verweilen pflegte, und wurden weder durch Krankheit noch durch kraftloses Alter gestört.“
Rezeption
Van Windekens vertrat in den 1950er Jahren die These, die Hyperboreer seien eine primitive Kulturgemeinschaft gewesen, die im makedonisch-thrakischen Raum gelebt habe und in archaischer und klassischer Zeit zu einem mythischen Volk des Nordens umgedeutet wurden.[1]
Literatur
- William Sale: The Hyperborean Maidens on Delos. In: Harvard Theological Review 54 (1961), S. 75-89
Einzelnachweise und Anmerkungen
- ↑ A. J. Van Windekens: Les Hyperboréens. In: Rheinisches Museum für Philologie 100, 1957, S. 164–169
Vergleich zu Wikipedia
- Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 844.
- Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 707-708.
- Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Stuttgart 1874, S. 262-263.