PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Stolpersteine

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Stolpersteine in Frankfurt am Main

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln aus Messing sollte urspünglich an das Schicksal von Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Es sind damit aber auch viele Juden sowie Emigranten gewürdigt worden, die frühzeitig flüchteten.[1]


„Stolpersteine

HIER WOHNTE 1933 - 1945

EIN KUNSTPROJEKT FÜR EUROPA
GUNTER DEMNIG


Ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung
und Vernichtung der Juden, der Zigeuner,
der politisch Verfolgten, der Homosexuellen,
der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer
im Nationalsozialismus lebendig erhält.“


Text auf der Startseite von "stolpersteine.com"

In Deutschland hatte Gunter Demnig 1992-2010 an 415 Orten solche Stolpersteine verlegt.[2] In Gesamteuropa sind bereits in über 500 Orten Stolpersteine verlegt worden. Insgesamt gab es im Juli 2017 rund 61.000 Stolpersteine.

Kritik / Schändung

Am 6. August 2011 wurden in Berlin-Lichtenberg mehrere Stolpersteine mit einer dickflüssigen Substanz übergossen.[3] 2013 wurde die Errichtung von Stolpersteinen in Bad Soden abgelehnt.

Weblinks

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Commons: Stolpersteine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg zeigte sich Arturo Toscanini angetan von Benito Mussolini, den er Anfang 1919 bei einer Versammlung in Mailand erlebte, als dieser noch mit einer radikal sozialistischen Rhetorik auftrat (siehe Harvey Sachs: The Straight Path. In: Sachs: Arturo Toscanini from 1915 to 1946. Art in the Shadow of Politics. EDT. Musica, Turin 1987, S. 1–20, auf S. 5) Bei der Parlamentswahl 1919 kandidierte Toscanini sogar auf der Liste von Mussolini.
  2. "stolpersteine.com: Verlegeorte in Deutschland"
  3. "www.bz-berlin.de - B.Z. Ullstein GmbH: Proteste gegen NPD-Plakataktion"

Andere Lexika