PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Hornhecht angeln - Tipps
Saison, Fangzeiten und beliebte Angelplätze
Eine alte Anglerweisheit besagt: Wenn der Raps blüht, ist der Hornhecht an der Küste. Von Ende April bis Juli kommen die Hornhechte in großer Zahl an die Küsten der Nord- und Ostsee, um zu laichen. Bei guten Bedingungen sind sie bereits vom Ufer aus sichtbar und in Fresslaune. Besonders beliebte Angelplätze sind die Inseln Rügen und Fehmarn sowie die Küsten von Eckernförde, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Hochsaison für Hornhechte erstreckt sich von Ende April bis Juni, wobei auch im Juli noch Fänge möglich sind. Danach wird es schwieriger. Da Hornhechte Sichtjäger sind, bestehen die besten Chancen an klaren, sonnigen Tagen mit sichtigem Wasser. Auch an verregneten, grauen Tagen lassen sie sich fangen, solange das Wasser nicht zu trüb ist. Die besten Fangzeiten sind die Mittags- und Abendstunden, wobei die Silberpfeile auch über den Tag verteilt von den Morgen- bis in die frühen Abendstunden gut zu fangen sind.
Ausrüstung
Spinnfischen: Die optimale Rute für das Hornhechtangeln ist eine leichte bis mittelschwere Spinnrute mit einer Länge zwischen 2,70m und 3,00m und einem Wurfgewicht von 10g bis 40g. Die Angelrolle sollte eine Größe von 2500 bis 4000 haben. Als Hauptschnur eignet sich eine geflochtene Schnur mit einem Durchmesser zwischen 0,10mm und 0,12mm und einem monofilen Vorfach zwischen 0,25mm und 0,30mm. Alternativ kann eine monofile Hauptschnur zwischen 0,22mm und 0,25mm verwendet werden.
Fliegenfischen: Für das Fliegenfischen auf Hornhecht empfiehlt sich eine Rute der Klasse #5 bis #8, eine Schwimmschnur und ein mindestens zwei Meter langes, monofiles Vorfach der Stärke 0,22mm. Als Köder kommen Fliegen zum Einsatz.
Posen- & Sbirolinoangeln: Hierfür ist eine Rute zwischen 2,70m (beim Watangeln) bis 3,60m (beim Uferangeln) mit einem Wurfgewicht von 20g bis 60g ideal. Eine monofile Hauptschnur zwischen 0,22mm und 0,30mm ist geeignet. Für die Montage eignen sich schlanke Posen, Wasserkugeln und schwimmende Sbirolinos. Das Vorfach sollte zwischen 60cm und maximal 1,20m lang sein. Langschenklige, dünndrahtige Haken in Größe 2 bis 6 greifen ideal im Hornhechtschnabel.
Die Top-Köder zum Hornhechtangeln
Spinnfischen
Blinker: Schlanke Meerforellenblinker (Tipp: den Drilling ein bis zwei Zentimeter durch ein Stück monofiles Schnur hinter dem Blinker laufen lassen, um Fehlbisse zu vermeiden), Inline-Blinker; 12g – 30g Spinner: Größe 2-4 Fliegen/Streamer: Garnelen- und Kleinfischimitate, Tangläuferimitate Wobbler: Meerforellen-Modelle ohne Tauchschaufel, kleine, schlanke, fingerlange Twitchbaits mit maximal einem Meter Lauftiefe
Posen- und Sbirolinomontagen
Herings-/Makrelen-/Hornhechtfetzen: In dünne Streifen geschnitten, mehrfach auf den Haken gezogen – ein optimaler Köder Sandaal: Im Ganzen oder halbiert auf Haken und Vorfach gezogen Garnelen: Schale und Kopf entfernen (oder fertig aus dem Kühlregal) Seeringelwürmer: Immer ein gängiger Köder für alle Ostseefische Geheimtipp: Dünne, längliche Speckstreifen mit Fettrand – ein unwiderstehlicher Köder für Hornhechte
Wichtig: Beim Angeln mit Naturködern ist eine Kühlbox empfehlenswert, damit die empfindlichen Köder auch bei warmen Temperaturen den ganzen Tag über frisch bleiben.
Die Köderführung
Der Hornhecht ist ein Räuber, der seine Beute jagt und in der oberen Wassersäule lauert. Deshalb sollte nicht zu tief gefischt werden. Alle genannten Köder können langsam bis mäßig schnell eingekurbelt werden. An manchen Tagen bevorzugen die Silberpfeile eine agilere Köderführung, die richtig schnell sein kann. Besonders zum Angeln mit Posen- und Sbirolinomontagen eignet sich leicht ablandiger oder seitlicher Wind, da die Montage so perfekt über verdächtige Stellen wie Tangfelder und Leopardengrund treibt und effektiv eine große Fläche abgefischt werden kann.