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[[Datei:Deutschlandfahne-1.jpg|right|thumb|350px|Die demografische Zusammensetzung Deutschlands ist im 21. Jahrhundert vielfältiger und bunter als je zuvor]] In der Wissenschaftsdisziplin [[Demografie]] werden die Bevölkerungszusammensetzung und deren Veränderung beobachtet, beschrieben und nach Erklärungen für längerfristige Veränderungen der Zusammensetzung gesucht. Die demografische Entwicklung umfasst dabei explizit vergangene oder oder zukünftige Veränderungen der Zusammensetzung der Bevölkerung. Die demographische Entwicklung Deutschland ist geprägt von einer steten Übealterung der Gesellschaft, einer zunehmenden Verdrängung des Bevölklerungsanteils einerseits des [[Autochthone Deutsche|autochthon]] und [[Europäische Migranten in Deutschland| europäisch-migrantischen]] Bevölkerung und einer fortschreitende Zunahme des nicht-europäischen Bevölkerung.
[[Datei:Migrantenkinder.jpg|right|thumb|320px|Kinder von Migranten in den einzelnen Bundesländern, Stand 2005]]
==Aktuelle Bevölkerungsentwicklung==
Die '''demographische Entwicklung''' in '''[[Deutschland]]''' war im Laufe der Geschichte von unterschiedlichen Faktoren geprägt. Dabei spielten auch [[Krieg]]e eine Rolle. Die größte Veränderung in der [[Demografie]] ergab sich nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], als innerhalb kurzer Zeit über 12 Millionen Deutsche ihre Heimat bis 1950 verlassen mussten.<ref name="bpb">http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/161742/vertriebene</ref> Zum Ende des 20. Jahrhunderts zeigte sich eine stete [[Überalterung]] der Gesellschaft und zunehmende [[Einwanderung]]. Zudem ging die Zahl der Geburten seit Anfang der 1960er Jahre zurück. Die zusammengefasste [[Geburtenziffer]] Deutschlands lag im Jahr 2015 mit 1,50 unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Nur durch Einwanderung hat die Bevölkerung in den letzten Jahren zugenommen. Der Zuwachs lag bei 1,2 % im Jahr 2015. Frauen mit [[Migrationshintergrund]] bringen im Laufe ihres Lebens durchschnittlich mehr Kinder zur Welt als die in Deutschland geborenen Frauen.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands#%C3%9Cberblick</ref> In der [[Bundesrepublik Deutschland]] gab es 2017 rund 19 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
Die demographische Entwicklung Deutschland kennzeichnet sich neben einer fortschreitenden Überalterung der Gesellschaft, von einem weiteren Rückgang der autochthonen deutschen Bevölkerung sowie der europäischen Bevölkerung insgesamt, und einer steten und immer schneller voranschreitenden Zunahme des Anteils der mehrheitlich [[Islam| muslimischen]], nicht-europäischen Bevölkerung -- wobei die anteilsmäßige Abnahme der Europäer und bzw. die Zunahme der Nicht-Europäer innerhalb der jungen Bevölkerung deutlich schneller verläuft.
: '''Anmerkung''':
: Laut bamf <ref>http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2012.html;jsessionid=6F2F87ABC11284D883F03A1330D0E404.1_cid394?nn=1362958</ref> wanderten 2012 per Saldo +387.149 Ausländer nach Deutschland ein. (965.908 wanderten ein; 578.759 wanderten ab.) Dies Zahl stieg 2013 unwesentlich auf etwa 400.000 an.<ref>http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zuwanderung-nach-deutschland-so-hoch-wie-seit-20-jahren-nicht-mehr-a-941853.html</ref>
: Wie folgende Tabelle zeigt, kommt der größte Teil der Zugewanderten aus dem EU-Ausland. 2012 wanderten, entgegen landläufigen Vorstellungen, mehr Türken in die Türkei aus, als Türken nach Deutschland ein.
== Statistik==
Es gibt teilweise sehr große regionale Unterschiede. So hat das Land [[Mecklenburg-Vorpommern]] mit rund 1,6 Millionen Einwohnern als das am dünnsten besiedelte Bundesland erhebliche strukturelle Probleme.
Laut dem zuständigen [[Bundesamt für Migration und Flüchtlinge]] (BAMF)<ref>http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2012.html;jsessionid=6F2F87ABC11284D883F03A1330D0E404.1_cid394?nn=1362958</ref> wanderten 2012 per Saldo 387.149 Ausländer nach Deutschland ein: 965.908 wanderten ein, 578.759 wanderten ab. Diese Zahl stieg 2013 unwesentlich auf etwa 400.000 an.<ref>http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zuwanderung-nach-deutschland-so-hoch-wie-seit-20-jahren-nicht-mehr-a-941853.html</ref> Das bedeutendste Herkunftsland war 2008 die Türkei mit 14,2 % aller Zugewanderten, an zweiter Stelle stand [[Russland]].<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund#Nach_der_geopolitischen_Herkunft_der_Zugewanderten</ref> Die Zahl der türkeistämmigen Menschen in Deutschland (Personen mit derzeitiger oder früherer türkischer Staatsangehörigkeit oder Einwanderung mindestens eines Elternteils aus der Türkei) erreichte 2012 mit 2.998.000 einen Höchststand,<ref>[http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Migrationsberichte/migrationsbericht-2012.pdf?__blob=publicationFile Migrationsbericht des BAMF 2012], S. 138 (PDF; 5 MB), abgerufen am 5. Juli 2015.</ref> aber 1.575.717 Türken hatten noch die türkische [[Staatsangehörigkeit]].<ref name="statista-Tuerken-in-D-01-18">{{Internetquelle |url=https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152911/umfrage/tuerken-in-deutschland-seit-2001/ |titel=Anzahl der Ausländer aus der Türkei in Deutschland von 2001 bis 2018 |werk=Statista Research Department |hrsg=Statistisches Bundesamt |datum=2019-04-17 |zugriff=2019-10-24}}</ref> Von 1980 bis 2015 kamen an die 2,3 Millionen Umsiedler aus Russland - sogenannten [[Russlanddeutsche]].<ref>[https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/russlanddeutsche/249842/geschichte-der-russlanddeutschen-ab-mitte-der-1980er-jahre ''Geschichte der Russlanddeutschen ab Mitte der 1980er Jahre'']. [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (bpb), Dossier Russlanddeutsche, 18. Juli 2017, S. 1.</ref>
Die folgende Tabelle zeigt für 2011 und 2012 (Zugänge absteigend sortiert) die Zahl der Zugewanderten. 2012 wanderten, entgegen landläufigen Vorstellungen, jedoch mehr Türken in die [[Türkei]] aus, als Türken nach Deutschland ein; die [[Auswanderung]] von Deutschen ist wesentlich höher.
Diese aktuelle Bevölkerungsentwicklung lässt sich auf drei ursächliche Faktoren zurückführen.
[[Asylbewerber]] stammen fast ausschließlich aus nicht-europäischen Staaten. Die Einwanderung von Asylbewerbern nach Deutschland nahm ab 2009 kontinuierlich zu und hatte im Jahr 2012 die 100 000 Marke überschritten.<ref>[http://www.hna.de/nachrichten/politik/rund-asylbewerber-januar-plus-fast-prozent-zr-3354577.html Asylbewerber: Plus von fast 77 Prozent]. In: HNA 7. Februar 2014</ref> Hauptherkunftsland von Asylantragstellern im Jahr 2012 war [[Serbien]] mit 8.477 gestellten Asylerstanträgen, nachdem von 2010 bis 2011 afghanische Staatsangehörige die meisten Erstanträge stellten. Dies entsprach einem Anteil von 13,1% an allen Asylantragstellern des Jahres 2012. Den zweiten Platz in der Rangfolge der Herkunftsländer des Jahres 2012 belegte Afghanistan mit einem Anteil von 11,6%. Drittstärkstes Herkunftsland war [[Syrien]] mit 6.201 Asylerstanträgen.
* [[Asylbewerber]]-Einwanderung - Einwanderung fast ausschließlich nicht-europäischer Zuwanderer u. a. aus Afrika, Arabien und Afghanistan und anderen 3. Welt Staaten als Asylbewerber. Die Einwanderung von Asylbewerbern nach Deutschland nahm ab 2009 kontinuierlich zu hat im Jahr 2012 die 100 000 Marke überschritten.<ref>[http://www.hna.de/nachrichten/politik/rund-asylbewerber-januar-plus-fast-prozent-zr-3354577.html Asylbewerber: Plus von fast 77 Prozent]. In: HNA 7. Februar 2014</ref>
Die Zwanderung von [[Sinti und Roma]] aus [[Bulgarien]] und [[Rumänien]] nimmt einen relativ geringen Teil der Gesamt-Zuwanderung ein. Zuwanderung aus den EU-Südstaaten-Einwanderung, deren Zahlen parallel zu der Zahl der Asylbewerber ebenfalls gestiegen sind, wird auf die wirtschaftlichen Krisen durch die Banken-Rettungen (Spanien) und hohen Schulden (Italien, Griechenland) zurückgeführt. Üblicherweise handelt es sich dabei um gut qualifizierte Zuwanderer.
** Anmerkung: Hauptherkunftsland von Asylantragstellern im Jahr 2012 war Serbien mit 8.477 gestellten Asylerstanträgen, nachdem von 2010 bis 2011 afghanische Staatsangehörige die meisten Erstanträge stellten. Dies entsprach einem Anteil von 13,1% an allen Asylantragstellern des Jahres 2012. Den zweiten Platz in der Rangfolge der Herkunftsländer des Jahres 2012 belegt Afghanistan mit einem Anteil von 11,6%. Drittstärkstes Herkunftsland war Syrien mit 6.201 Asylerstanträgen.
* Zwanderung von [[Sinti und Roma]] aus Bulgarien und Rumänien
** Anmerkung: Diese Zuwanderung nimmt einen relativ geringen Teil der Gesamt-Zuwanderung ein. [[Datei:Migrantenkinder.jpg|right|thumb|320px|Kinder von Migranten in den einzelnen Bundesländern]]
* Zuwanderung aus den EU-Südstaaten-Einwanderung, deren Zahlen parallel zu den Zahl der Asylbewerber ebenfalls gestiegen sind. Dies wird auf die wirtschaftlichen Kriesen durch die Banken-Rettungen (Spanien) und Hohen Schulden (Italien, Griechenland) zurückgeführt. Üblicherweise handelt es sich dabei um gut qualifizierte Zuwanderer.
* Zuwanderung aus weiteren EU-Ländern. Üblicherweise handelt es sich dabei um gut qualifizierte Zuwanderer.
* Die "innere Einwanderung"
** Anmerkung: Was das auch immer ist
* Natürliche Zunahme der alteingesessenen Migranten. Aufgrund einer im Vergleich zu den autochthonen Deutschen höheren Geburtenrate, ihrer jüngeren Bevölkerungsstruktur (größerer Anteil von Frauen im gebährfähigen Alter), und kürzeren Geburtenfolge - nimmt insbesondere die nicht-europäische Migrantenbevölkerung immer mehr zu.<ref name="Selbstmord">Manfred Kleine Hartlage: [http://korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/Demographischer Djihad und der Selbstmord des deutschen Volkes]. In: ''Korrektheiten''. 1. Mai 2009</ref>
** Anmerkung: Bei in Deutschland geborenen Menschen kann nur von einem Migrationshintergrund, aber nicht von Migration gesprochen werden.
All das zusammen bedeutet, dass die Bevölkerungszahlen in Deutschland durch Zuwanderung steigen. Eine Zuwanderung noch dazu von überwiegend nicht-europäischen Zuwanderern, die dafür sorgen wird, dass bereits in den nächsten 2 oder 3 Jahrzehnten zuerst die autochthonen Deutschen und dann Europäer insgesamt innerhalb der Altersgruppen der Unter-18-Jährigen eine ethnische Minderheit sein werden.
Aufgrund einer im Vergleich zu den einheimischen Deutschen höheren Geburtenrate, ihrer jüngeren Bevölkerungsstruktur (größerer Anteil von Frauen im gebährfähigen Alter) und kürzeren Geburtenfolge nimmt insbesondere die nicht-europäische Migrantenbevölkerung immer mehr zu.<ref>[[Manfred Kleine-Hartlage]]: [http://korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/Demographischer Djihad und der Selbstmord des deutschen Volkes]. In: ''Korrektheiten''. 1. Mai 2009</ref>
: Anmerkung: Wie oben geschildert stammt der Großteil der Zuwanderer aus dem EU-Ausland.
Nach Studien des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) der Universität Bielefeld wird die Zahl der [[autochthon]]en Deutschen bis 2080 auf knapp 30 Millionen absinken. Dagegen könnte die Zahl der Zuwanderer und ihrer Nachkommen bei einem mittleren jährlichen Zustrom von 200.000 Menschen auf 23 Millionen zunehmen.
Es wird befürchtet, dass die überwiegend nicht-europäischen Zuwanderer dafür sorgen, dass die [[autochthone Deutsche|autochthonen Deutschen]] innerhalb der Altersgruppen der unter-18-Jährigen eine ethnische Minderheit sein werden. Nach Studien des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) der Universität Bielefeld wird die Zahl dieser Deutschen bis 2080 auf knapp 30 Millionen absinken. Dagegen könnte die Zahl der Zuwanderer und ihrer Nachkommen bei einem mittleren jährlichen Zustrom von 200.000 Menschen auf 23 Millionen zunehmen. Die hohe [[Fertilität]] der meisten nach Deutschland eingewanderten Ethnien aus z.T. wirtschaftlich unterentwickelten Gegenden ([[Anatolien]] usw.) nähert sich nach einiger Zeit im Zielland den Inlandsraten an. Die Geburtenrate der türkischen Frauen in Deutschland sank von 1975 bis 1984 von 4,3 auf 2,5 Kinder pro Frau. Allerdings stieg der Wert dann wieder auf 3,4 im Jahr 1990.<ref>Emmanuel Todd: Das Schicksal der Migranten, Verlag Claasen, 1998, S. 234 ff.</ref> Die Geburtenrate ausländischer Frauen lag im Jahr 2006 bei 1,6. Bei deutschen Frauen ergab sich ein Wert von 1,3. [[Nadja Milewski]] schreibt dazu:
: Anmerkung: Vorhersagen über mehr als 20 Jahre hinweg sind sehr unsichere Prognosen und wenig wissenschaftlich. Außerdem gibt es meist mehrere Prognosen mit voneinander abweichenden Vorhersagen. Bei Prognosen über zukünftige Entwicklungen sind viele unsichere Faktoren zu beachten. Eine davon ist die Entwicklung der [[Fertilität]]. Die hohe Ferilität der meisten nach Deutschland eingewanderten Ethnien aus z.T. wirtschaftlich unterentwickelten Gegenden (Anatolien usw.) nähert sich nach einiger Zeit im Zielland den Inlandsraten an. Die Geburtenrate der türkischen Frauen in Deutschland sank von 1975 bis 1984 von 4,3 auf 2,5 Kinder pro Frau. Allerdings stieg der Wert dann wieder auf 3,4 im Jahr 1990. <ref>Emmanuel Todd: Das Schicksal der Migranten, Verlag Claasen, 1998, S. 234 ff.</ref> Die Geburtenrate ausländischer Frauen lag im Jahr 2006 bei 1,6. Bei deutschen Frauen ergab sich ein Wert von 1,3. [[Nadja Milewski]] schreibt dazu:
:"Zuwanderinnen, die in erster Generation nach Westdeutschland kamen, zeigen erhöhte Erstgeburtenraten unmittelbar nach ihrem Umzug über die Ländergrenze. Langfristig bestimmt jedoch der Niedrigfertilitätskontext hierzulande auch das Geburtenverhalten der Frauen mit Wanderungshintergrund. Bereits in der zweiten Generation ähnelt das Fertilitätsverhalten von Migranten mehr dem der Deutschen als dem der eigenen Elterngeneration."
:"Zuwanderinnen, die in erster Generation nach Westdeutschland kamen, zeigen erhöhte Erstgeburtenraten unmittelbar nach ihrem Umzug über die Ländergrenze. Langfristig bestimmt jedoch der Niedrigfertilitätskontext hierzulande auch das Geburtenverhalten der Frauen mit Wanderungshintergrund. Bereits in der zweiten Generation ähnelt das Fertilitätsverhalten von Migranten mehr dem der Deutschen als dem der eigenen Elterngeneration."
Durch das novellierte Staatsbürgerschafts-Recht Anfang der 2000er, handelt es sich bei den meisten Kinder von Migranten um Deutsche. Der Großteil der [[Passausländer]] lebt seit über 30 Jahren in Deutschland und ist zum Teil gut integriert.
== Vorteile der Einwanderung ==
* Ein Teil der Menschen mit Migrationshintergrund sorgt selbstständig für seinen Lebensunterhalt oder hat einmal ordentliche Sozialbeiträge und Steuern bezahlt. Gibt es Kinder von Migranten, die auf soziale Hilfen angewiesen sind, so haben teils ihre Eltern ihren Beitrag für dieses Land erbracht.
==Pseudo-Vorzüge der Migration (Sichtweise von ''Benutzer Anthoney'') ==
* Migranten haben Arbeiten getan, für die sich der [[Biodeutscher|Biodeutsche]] zu schade war. Das fängt beim Müllmann und Kanalreiniger an und endet in der Pflege.
[[Datei:Autobahnbrücke Über-Mosel IMG 3242.JPG|right|thumb|320px|Ohne die Arbeit von Tausenden von Migranten wären die deutschen Autobahnen und Autobahnbrücken nicht so gut wie sie sind und führend in der Welt]]
* Migranten haben dieses Deutschland nach 1945 aufgebaut.
* Der Großteil der Menschen mit Migrationshintergrund sorgt selbstständig für seinen Lebensunterhalt oder hat einmal ordentliche Sozialbeiträge und Steuern bezahlt. Gibt es Kinder von Migranten, die auf soziale Hilfen angewiesen sind, so haben oft ihre Eltern ihren Beitrag für dieses Land erbracht.
*** 1960 gab es 2.551 km Autobahn, 1995 waren es 11.143 km. An jedem Meter Autobahn haben Ausländer und Migranten die physische Arbeit geleistet.
* Migranten haben Arbeiten getan, für die sich der [[Biodeutscher|Biodeutsche]] zu schade war. Das fängt beim Müllmann und Kanalreiniger an und Endet in der Pflege.
*** Ausländer und Migranten haben physische Arbeit an allen wichtigen Gebäuden ab den 1970ern geleistet - sei es am [[Commerzbank Tower]], dem [[Deutsche-Bank-Hochhaus|Deutschen-Bank-Hochhaus]] oder der [[Autobahnkirche St. Christopherus]] .
* Migranten haben dieses Deutschland aufgebaut. Wie immer das auch gemeint ist, aber neben der mehrere Tage von Anthoney aufgestellten Behauptung auf der Hauptseite, eine Schweizerin, die einen Preis in Deutschland gewonnen hat, sei eine Migrantin, ist das so ziemlich das dümmste, was jemals in diesem Wiki geschrieben wurde.
** Während Deutsche an den Schreibtischen saßen oder als Bestatter die Menschen unter die Erde brachten, haben Türken, Jugos, Italiener, Spanier, Portugisen, Griechen und viele andere auf den Baustellen Staub geschluckt.
*** 1960 gab es 2.551 km Autobahn, 1995 waren es 11.143 km. An jedem Meter Autobahn haben Ausländer und Migranten die physische Arbeit geleistet. Was für ein Unfug sondergleichen.
*** Ausländer und Migranten haben physische Arbeit an allen wichtigen Gebäuden ab den 1970ern geleistet - sei es am [[Commerzbank Tower]], dem [[Deutsche-Bank-Hochhaus|Deutschen-Bank-Hochhaus]] oder der [[Autobahnkirche St. Christopherus]] . Alleine schon die Behauptung, dies seien wichtige Gebäude, rollt einem die Fussnägel auf.
* [[Liste ausländischer Steuerzahler|Ausländer zahlen]] Steuern und Sozialabgaben in Deutschland.
* [[Liste ausländischer Steuerzahler|Ausländer zahlen]] Steuern und Sozialabgaben in Deutschland.
* Wäre Bayern München ohne Ausländer Championsleague-Sieger 2013 geworden? Es ist anzunehmen, dass nicht. Hätte Breno Brandstiftung in Deutschland begehen können, wenn er nicht Deutschland bereichern könnte? Es ist anzunehmen, dass doch.
* Wäre Bayern München ohne Ausländer Championsleague-Sieger 2013 geworden?
* Migranten sind für sportliche Erfolge Deutschlands bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und anderen Großsportereignissen verantwortlich.
* Migranten sind für sportliche Erfolge Deutschlands bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und anderen Großsportereignissen verantwortlich.
** [[Lilli Schwarzkopf]]
** [[Lilli Schwarzkopf]]
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** [[Sideris Tasiadis]] [[Datei:Pizza DSCN1667.jpg|thumb|320px|Pizza mit Tomaten-Mozzarella und Spinat - eine der kulturellen Bereicherungen in Deutschland durch Migranten]]
** [[Sideris Tasiadis]] [[Datei:Pizza DSCN1667.jpg|thumb|320px|Pizza mit Tomaten-Mozzarella und Spinat - eine der kulturellen Bereicherungen in Deutschland durch Migranten]]
** [[Dimitrij Ovtcharov]]
** [[Dimitrij Ovtcharov]]
* Ausländer sind sogar schon mal Ministerpräsident gewesen:
** [[David McAllister]] Der ist allerdings kein Ausländer, sondern ist Deutscher.
* Ausländer liefern viele künstlerische und kulturelle Impulse
* Ausländer liefern viele künstlerische und kulturelle Impulse
* Ausländer liefern kulinarische Variationen
* Ausländer liefern kulinarische Variationen
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** Gyros
** Gyros
** Blinis
** Blinis
** Chinesisches Esen
** Chinesisches EsenAusländer
** Sushi
** Sushi
** Burger
** Burger
** gäbe es in der Form ohne Zuwanderer nicht.
** gäbe es in der Form ohne Zuwanderer nicht.
== Pseudo-Negative-Folgen==
==Rezeption ==
Die Bewertung der Einwanderung durch die etablierten Parteien änderte sich stark im Verlauf der Geschichte. In der Öffentlichkeit werden häufig einzelne Entwicklungen in großen Städten wie etwa [[Berlin]] wahrgenommen.
===Zukünftige Folgen===
[[Datei:Helmut_Schmidt_Einwanderung.jpg|thumb|260px|Meinung des Ex-Bundeskanzler [[Helmut Schmidt]] (SPD) im Jahre 2001 zur Migration]]
Die öffentliche Konsenshaltung der etablierten Parteien [[SPD]] und [[CDU]] zu diesem Aspekt der demografischen Entwicklung erfuhr weniger Jahrzehnte einen radikalen Wandel von dem Versprechen zur vollständigen Rückführung der Migranten hin zu einer offenen Begrüßung unter Bundeskanzerlin [[Angela Merkel]]. Zu den wenigen Kritikern aus der linken bzw. grünen Szene gehört [[Daniel Cohn-Bendit]], der 1989 Dezernent für Multikulturelle Angelegenheiten in [[Frankfurt am Main]] wurde. Große Aufmerksamkeit bekam [[Thilo Sarrazin]] (ehemals SPD) mit seinen Aussagen. Teilweise wird die Ansicht vertreten, das deutsche [[Wirtschaftswunder]] sei nur durch die Einwanderung möglich geworden.
==Rezeption der etablierten Parteien (Sichtweise von ''Benutzer Modernworld'') ==
Es werden in der Politik drei Phasen unterschieden:
Die Bewertung der durch Einwanderung bedingten Verdrängung der autochthonen Deutschen durch die -ursächlichen verantwortlichen--etablierten Parteien änderte sich stark im Verlauf der Geschichte. [[Datei:Helmut_Schmidt_Einwanderung.jpg|right|thumb|260px|Meinung des Ex-Bundeskanzler Helmut Schimdt zur Migration]]
*''1955 bis 1975'':
:In dieser Zeit bestand die gesamte Migrantenbevölkerung – die damals fast vollständig Ausländer d. h. ohne Staatsbürgerschaft waren - aus [[Gastarbeiter]]n bzw. deren Angehörigen. Gegenüber der skeptischen deutschen Öffentlichkeit wurde von allen etablierten Parteien die Position vertreten, dass alle ausländischen Gastarbeiter nach getaner Arbeit wieder in ihre Heimat zurückkehren würden.
:[[Der Spiegel]] erklärte 1964 in einem dem Thema "Gastarbeiter" gewidmeten Ausgabe zum Schluss eines langen Titel-Berichts: „Die Emigrati werden jedoch nach jahrelangem Aufenthalt in Westdeutschland vor allem mit einem neuen Selbstbewußtsein in ihre Heimatländer zurückkehren. [...] So fremd sie sich auch in Westdeutschland gefühlt haben mögen, so werden sie bei der Rückkehr die heimischen Zustände doch an der pedantischen Wohlstandsordnung bundesdeutschen Zuschnitts messen..“<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46175674.html Per Moneta] In: ''DerSpiegel''. 7.10.1964</ref>
Die öffentliche Konsenshaltung der etablierten Parteien (mit Ausnahme der [[Bü90|Grünen]]) zu diesem Aspekt der demografischen Entwicklung erfuhr weniger Jahrzehnte einen radikalen Wandel von dem Versprechen zur vollständigen Rückführung der Migranten hin zu einer offenen Begrüßung der bereits erfolgten Verdrängung der Deutschen und Europäer als "Vielfalt" und der Forderung nach weiterer Einwanderung.
*''1975 bis 1989''
:[[Alfred Dregger]] (CDU), MdB, sagte 1982: „Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.“
:Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] (CDU) hat 1983 hat darauf hingewiesen, dass der Zuzugsstop für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus müsse nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.
* '''Phase 1: Vollständige Rückführung (1955 bis circa 1975)'''
*''1989 bis circa 2002''
:In dieser Zeit bestand die gesamte Migrantenbevölkerung – die damals fast vollständig Ausländer d. h. ohne Staatsbürgerschaft waren- aus Gastarbeitern bzw. deren Angehörigen. Gegenüber der skeptischen autochthonen deutschen Öffentlichkeit wurde von allen etablierten Parteien die Position vertreten, dass alle der ausländischen Gastarbeiter nach getaner Arbeit wieder in ihre Heimat zurückkehren würden.
:Der Wandel zeigt sich u.a. in Aussagen führender CDU-Funktionäre aus den 1980ern, wenn diese mit denen in denen 2010er Jahren verglichen werden:
:1982 erklärte die CDU in einem Flugblatt zur hessischen Landtagswahl mit dem Spitzenkandidaten Alfred Dregger: „Mit 4,7 Millionen im Bundesgebiet und über 500.000 in Hessen ist die Ausländerzahl in unserem Land zu hoch. - Die CDU will erreichen, dass in ca. 5 Jahren die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 1 Million abnimmt. Andernfalls entstehen Probleme, mit denen unsere nächste Generation kaum noch fertig werden kann. Das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ist in Zukunft nur möglich, wenn der weitere Zuzug von Ausländern gestoppt und Missbräuche des Gastrechts nicht geduldet werden.“<ref>http://alfred-dregger.rephessen.de/auslaender-politik.html</ref>
:[[Der Spiegel]] erklärte 1964 in einem dem Thema "Gastarbeiter" gewidmeten Ausgabe als Schlussbemerkung eines langen Titel-Berichts:
:2010 - bei einer Anzahl von 14 Millionen Migranten und Ausländern - äußerte sich der hessische Innenminister und Frankfurter CDU-Vorsitzende [[Boris Rhein]] gegenüber der [[FAZ]] wie folgt zur Frage der demografischen Entwicklung: „Frankfurt ist eine Stadt der Migration. Eine Stadt, die attraktiv geworden ist durch Zuwanderung. Ich glaube, daß die CDU in der Vergangenheit als eine Partei wahrgenommen worden ist, die Zuwanderung ablehnt. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade die Frankfurter CDU empfindet Zuwanderung als Bereicherung und nicht als Belastung und Bedrohung.“<ref>http://alfred-dregger.rephessen.de/auslaender-politik.html</ref>
::''„Die Emigrati werden jedoch nach jahrelangem Aufenthalt in Westdeutschland vor allem mit einem neuen Selbstbewußtsein in ihre Heimatländer zurückkehren. ... <br />So fremd sie sieh auch in Westdeutschland gefühlt haben mögen, so werden sie bei der Rückkehr die heimischen Zustände doch an der pedantischen Wohlstandsordnung bundesdeutschen Zuschnitts messen..“''<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46175674.html Per Moneta] In: ''DerSpiegel''. 7.10.1964</ref>
:Zu Beginn dieser Phase sorgte der Fall der [[Berliner Mauer]] für einen starken Zustrom aus der ehemaligen [[DDR]] nach Westdeutschland. Das Problem sinkender Geburtenzahl stellte für viele Politiker eine große Herausforderung dar, so dass die meisten von ihnen seitdem einer Zuwanderung als Lösung zustimmen.
* '''Phase 2: Teilweise Rückführung und keine weitere Zuwanderung (1975 bis circa 1989)'''
== Nachteile der Einwanderung ==
[[Datei:Friedhof.JPG|right|thumb|345px|Manche Kritiker befürchten, dass das deutsche Volk aussterben könnte. Grabkreuze wie diese könnten eines Tages daran erinnern.]] Ob die Einwanderungspolitik dazu führen könnte, dass die Deutschen als [[Volk]] ausgelöscht werden, ist eine extreme, aber nicht neue These. Entsprechend sind die Argumente sehr gegensätzlich, die Diskussionen dazu emotional aufgeladen. Oft werden dazu Beispiele aus dem [[Kolonialismus]] angeführt. Als Hauptnachteile gelten verschiedene Situationen, bei denen die ansässige deutsche Bevölkerung in die Minderheit gerät. Dies gilt vor allem bei der [[Kultur]] und bei der [[Sprache]].
:Alfred Dregger (CDU), MdB, 1982:
Am 17. Juni 1981 – am noch damaligen „[[Tag der Deutschen Einheit]]“ – wandten sich mit dem [[Heidelberger Manifest]] 15 Hochschullehrer an die Öffentlichkeit:
::''„Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.“''
{{Zitat|Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländern und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, unserer Kultur und unseres Volkstums. (...) Bereits jetzt sind viele Deutsche in ihren Wohnbezirken und an ihren Arbeitsstätten Fremdlinge in der eigenen Heimat. (...) Die Integration großer Massen nichtdeutscher Ausländer ist bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart.}}
:[[Helmut Kohl]] (CDU), Bundeskanzler 1983:
Staatssekretär [[Frank Uhlitz]], engster Berater von [[Willy Brandt]] in juristischen Angelegenheiten, als dieser noch [[Regierender Bürgermeisters von Berlin]] war, schrieb in seinem 1987 veröffentlichten Buch „Aspekte der Souveränität“:
::''„Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstop für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.“''
{{Zitat|Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine [[multikulturelle Gesellschaft]] ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf Dauer ignorieren können.}}
Der Blogger und Autor Peder Jensen, alias [[Fjordman]] schreibt über die demografische Entwicklung ganz Europas und merkte 2011 folgendes an:
{{Zitat|Meiner Meinung nach sind die Anhänger der Masseneinwanderung aus nicht-europäischen Ländern die eigentlichen Extremisten – und nicht etwa ihre Gegner. Oder ist es etwa nicht extrem, die einheimische Bevölkerung durch eine andere zu ersetzen, wie es heute in vielen Teilen Europas geschieht?
* '''Phase 3: Keine Rückführung aber Reduzierung der neuen Zuwanderung (1989 bis circa 2002)'''
Es gibt kaum eine radikalere Ideologie als jene, die darauf abzielt, über einen ganzen Kontinent hinweg den indigenen Bevölkerungen das Recht auf ihre Heimatländer zu nehmen, und anschließend jeglichen Widerstand gegen eine solche Politik zu unterdrücken.}}<ref name ="Fjordman">Martin Lichtmeß. [http://www.sezession.de/29432/aktuelles-zu-fjordman.html/2 Aktuelles zu Fjordman] In: ''Sezession Online'', 15. Dezember 2011</ref>
Ein Nachteil der ungesteuerten Einwanderung ist auch, dass Konflikte aus anderen Ländern anschließend in Deutschland ausgetragen werden. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die Anzahl der Juden in Deutschland seit 2002 wieder rückläufig ist, da diese Gruppe in der wachsenden Kombination von [[Islam und Judenfeindlichkeit]] eine Gefahr sieht.
Die demografische Entwicklung Deutschlands ähnelt denen vieler anderer westeuropäischen Staaten. Fast überall ist ein stete Abnahme der einheimischen Bevölkerung, aber auch der europäischen Bevölkerung insgesamt zu beobachten sowie eine stete Zunahme der nicht-europäischen Migrantenbevölkerung.
Auf viele Menschen Europas, in ihrer Heimat seit Jahrhunderten fest verwurzelt sind, wirkt die ethnisch-demographische Verdrängung manchmal bedrohlich. Maghrebinische Einwanderer mit ihren zahlreichen Nachkommen prägen zunehmend das Bild [[Frankreich]]s<ref>Gerard Prince: [http://korrektheiten.com/2011/02/23/einwanderung-demographische-bombe-frankreich-gerard-pince/ Die Bombe der wahren Zahlen! [Immigration: La bombe des projections démographiques]] In: ''Korrektheiten.'' Februar 2011</ref> und [[Italien]]s. Für die vier größten Städte der [[Niederlande]] ([[Amsterdam]], [[Den Haag]], [[Rotterdam]] und [[Utrecht]]) beispielsweise wurde in offiziellen Studien geschätzt, dass um das Jahr 2020 Niederländer eine Minderheit sein werden. Diese Vorhersage trifft teilweise zu. Seit 2011 stellen Einwanderer die Bevölkerungsmehrheit in Amsterdam,<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Amsterdam#Demographische_Entwicklung</ref> die Prognosen der Stadt Rotterdam gingen von einer Zunahme auf 57,2 Prozent im Jahr 2017 aus.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam#Demographische_Entwicklung</ref> In Den Haag ist die Gesamtzahl der Einwohner seit 1962 von rund 600.000 auf 440.000 zum Ende des 20. Jahrhunderts gesunken.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Den_Haag#Einwohnerentwicklung_ab_1962</ref> 2020 waren nur noch bei 44,42 Prozent der Einwohner beide Eltern in den Niederlanden geboren.<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/The_Hague#Demographics</ref> Utrecht ist eine wachsende Stadt, 2020 lag der Anteil der einheimischen Bevölkerung bei 63,9 Prozent.<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Utrecht#Population</ref>
== Siehe auch ==
*[[Auslandsdeutsche]]
*[[Russlanddeutsche]]
Die Radikalität des Wandels wird besonders deutlich, wenn man sich die Aussagen führender [[CDU]]-Funktionäre aus den 1980ern mit denen in denen 2010er Jahren vertreten Positionen vergleicht: [[Datei:Moschee in Duisburg.jpg|right|thumb|365px|Mancher Biodeutscher fühlt sich durch [[Moschee]]n in deutschen Städten in seiner ethnischen und kulturellen Identität bedroht]]
== Weblinks ==
*[https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html Demografischer Wandel in Deutschland], Statistisches Bundesamt
== Literatur ==
* Thilo Sarrazin: ''[[Deutschland schafft sich ab]]'', 2010
1982 - erklärte die CDU in einem Flugblatt zur [[hessischen Landtagswahl 1982]] mit dem Spitzenkandidaten [[Alfred Dregger]]:
== Einzelnachweise ==
:„''Mit 4,7 Millionen im Bundesgebiet und über 500.000 in Hessen ist die Ausländerzahl in unserem Land zu hoch.<br/>Die CDU will erreichen, dass in ca. 5 Jahren die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 1 Million abnimmt. Andernfalls entstehen Probleme, mit denen unsere nächste Generation kaum noch fertig werden kann. Das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ist in Zukunft nur möglich, wenn der weitere Zuzug von Ausländern gestoppt und Missbräuche des Gastrechts nicht geduldet werden.''“<ref>http://alfred-dregger.rephessen.de/auslaender-politik.html</ref>
2010 - bei einer Anzahl von 14 Millionen Migranten und Ausländern- äußerte sich der hessische Innenminister und Frankfurter CDU-Vorsitzende [[Boris Rhein]] gegenüber der [[FAZ]] wie folgt zur Frage der demografischen Entwicklung:
:„''Frankfurt ist eine Stadt der Migration. Eine Stadt, die attraktiv geworden ist durch Zuwanderung. Ich glaube, daß die CDU in der Vergangenheit als eine Partei wahrgenommen worden ist, die Zuwanderung ablehnt. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade die Frankfurter CDU empfindet Zuwanderung als Bereicherung und nicht als Belastung und Bedrohung.''“<ref>http://alfred-dregger.rephessen.de/auslaender-politik.html</ref>
==Pseudo-Politische Profiteure (Sichtweise von ''Benutzer Modernworld'') ==
Das ethnische Umkippen vieler deutscher Innenstädte birgt sozialen wie politischen Sprengstoff. Diese Gefahren scheinen Sozialdemokraten und [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] vernachlässigbar bzw. begrüßenswert, sie denken ausschließlich parteipolitisch an neue Wählerpotentiale: Mit Hilfe eingebürgerter Türken, so die Hoffnung, ließe sich auf lange Sicht eine strukturelle Mehrheit für die [[Links|Linke]] zementieren. Dazu passt, dass der erfahrene SPD-Außenpolitiker [[Hans-Ulrich Klose]] zwar mit fünf Millionen türkischen Einwanderern im Falle eines [[EU]]-Beitritts der Türkei rechnet, diese Erwartung aber nur ein einziges Mal öffentlich erklärte und seitdem den Mund hält.
: '''Anmerkung von ''Benutzer Anthoney'':''' Es muss die Frage gestellt werden, ob ein Land eine Demokratie sein kann, das den Ausländern ein Wahlrecht verweigert. ''Benutzer Anthoney'' kommt zu dem Ergebnis, dass das keine echte Demokratie ist. Die ''Benutzer Anthoney'' nennt daher diese Form der "Demokratie" [[DeNokratie]] oder im Falle Deutschlands eine 92-Prozent-Demokratie, weil 8 Prozent der Bevölkerung nicht an Wahlen teilnehmen dürfen.
== Diskriminierung (Sichtweise von ''Benutzer Anthoney'') ==
Zuwanderer werden durch die Gesetze in Deutschland massiv benachteiligt.
* Dies beginnt schon damit, dass Ausländer in Deutschland wie in jedem anderen Land der Welt kein Wahlrecht für den Bundestag und die Landtage besitzen.
==Kritik und Widerstand (Sichtweise von ''Benutzer Modernworld'') ==
[[Datei:Friedhof.JPG|right|thumb|345px|Manche Biodeutsche befürchten, dass das autochtone deutsche Volk bald aussterben könnte. Grabkreuze wie diese könnten dann an die ausgestorbenen Biodeutschen erinnern.]] Dass die derzeitige „Einwanderungspolitik“ der Bundesregierung geeignet ist, das Deutsche Volk auszulöschen, wurde auch von akademischer Seite aus festgestellt. Am 17. Juni 1981 – am noch damaligen „[[Tag der Deutschen Einheit]]“ – wandten sich mit dem [[Heidelberger Manifest]] 15 Hochschullehrer an die Öffentlichkeit:
:„''Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländern und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, [[Deutsche Kultur|unserer Kultur]] und unseres Volkstums. (...) Bereits jetzt sind viele Deutsche in ihren Wohnbezirken und an ihren Arbeitsstätten Fremdlinge in der eigenen [[Heimat]]. (...) Die Integration großer Massen nichtdeutscher Ausländer ist bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart.''“
Staatssekretär Dr. [[Frank Uhlitz]], der engste Berater von [[Willy Brandt]] in juristischen Angelegenheiten, als dieser noch [[Regierender Bürgermeisters von Berlin]] war, schrieb in seinem 1987 veröffentlichten Buch „Aspekte der Souveränität“, Kiel:
:„''Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der [[BRD]] abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine [[Multikultur|multikulturelle]] Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf Dauer ignorieren können.''“
Der Blogger und Autor Peder Jensen, alias [[Fjordman]], über die demografische Entwicklung ganz Europas schreibend, merkte 2011 folgendes an:
:„''Meiner Meinung nach sind die Anhänger der Masseneinwanderung aus nicht-europäischen Ländern die eigentlichen Extremisten – und nicht etwa ihre Gegner. Oder ist es etwa nicht extrem, die einheimische Bevölkerung durch eine andere zu ersetzen, wie es heute in vielen Teilen Europas geschieht?
:''Es gibt kaum eine radikalere Ideologie als jene, die darauf abzielt, über einen ganzen Kontinent hinweg den indigenen Bevölkerungen das Recht auf ihre Heimatländer zu nehmen, und anschließend jeglichen Widerstand gegen eine solche Politik zu unterdrücken.''“<ref name ="Fjordman">Martin Lichtmeß. [http://www.sezession.de/29432/aktuelles-zu-fjordman.html/2 Aktuelles zu Fjordman] In: ''Sezession Online'', 15. Dezember 2011</ref>
==Vergleich mit der demographischen Entwicklung anderer Länder==
[[Datei:Migranten in Lampedusa.jpg|right|thumb|360px|Migranten aus Afrika (hier Flüchtlinge aus [[Lampedusa]] beim überqueren des [[Mittelmeer]]es) prägen auch zunehmend die demografische Situation in Frankreich oder den Niederlanden]]
===Europa===
Die demografische Entwicklung Deutschlands ähnelt denen vieler anderer westeuropäischen Staaten. Überall ist ein stete Abnahme der autochthonen Bevölkerung, sowie der europäischen Bevölkerung insgesamt zu beobachten sowie eine stete Zunahme der nicht-europäischen Migrantenbevölkerung zu beobachten.
Auf die autochthonen Bevölkerungen Europas, in ihren Räumen seit vielen Jahrhunderten fest verwurzelt, wirkt die ethnisch-demographische Verdrängung besonders ihrer Innenstädte manchmal bedrohlich. Maghrebinische Einwanderer mit ihren zahlreichen Nachkommen prägen zunehmend das Bild des [[Frankreich]]s und verdrängen die autochthone französische Bevölkerung.<ref>Gerard Prince: [http://korrektheiten.com/2011/02/23/einwanderung-demographische-bombe-frankreich-gerard-pince/ Die Bombe der wahren Zahlen! [Immigration: La bombe des projections démographiques]] In: ''Korrektheiten.'' Februar 2011</ref> In den vier größten Städten der [[Niederlande]] werden nach offiziellen Studien schon Ende dieses Jahrzehnts Niederländer eine Minderheit stellen.
===Nordamerika===
Die [[USA|Vereinigten Staaten]], insbesondere der Süden, übernehmen „[[Hispanics]]“ oder Latinos- Einwanderer Lateinamerikanischen überwiegend Mexikanischer Herkunft-Aufgrund weiterhin kaum gebremster Einwanderungsströme und der höheren Geburtenrate der Neuankömmlinge ("Migration durch den Kreissaal)" ist absehbar, dass US-Ameikaner europäischer Abstammung etwa 2035 gegenüber Hispanics, Schwarzen und Asiaten in eine relative Minderheitenposition geraten werden. Für die Generation der Neugeborenen ist diese Zustand der Verdrängung bereits jetzt eingetroffen:
2011 wurden in der USA mehr nicht-weiße Babys geboren als weiße Babys europäischstämmiger US-Amerikaner.<ref>http://www.washingtonpost.com/local/census-minority-babies-are-now-majority-in-united-states/2012/05/16/gIQA1WY8UU_story.html</ref><ref>http://www.blick.ch/news/ausland/in-den-usa-sind-weisse-in-der-minderheit-id1888219.html</ref>
== Links und Quellen ==
=== Siehe auch ===
=== Weblinks ===
* [[Manfred Kleine-Hartlage]]: [http://korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/ Demographischer Djihad und der Selbstmord des deutschen Volkes]
==== Bilder / Fotos ====
==== Videos ====
=== Quellen ===
=== Literatur ===
=== Naviblock ===
=== Einzelnachweise ===
<references/>
<references/>
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[[Kategorie:Wirtschafts- und Sozialstatistik]]
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Aktuelle Version vom 21. September 2024, 20:31 Uhr
Die demographische Entwicklung in Deutschland war im Laufe der Geschichte von unterschiedlichen Faktoren geprägt. Dabei spielten auch Kriege eine Rolle. Die größte Veränderung in der Demografie ergab sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als innerhalb kurzer Zeit über 12 Millionen Deutsche ihre Heimat bis 1950 verlassen mussten.[1] Zum Ende des 20. Jahrhunderts zeigte sich eine stete Überalterung der Gesellschaft und zunehmende Einwanderung. Zudem ging die Zahl der Geburten seit Anfang der 1960er Jahre zurück. Die zusammengefasste Geburtenziffer Deutschlands lag im Jahr 2015 mit 1,50 unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Nur durch Einwanderung hat die Bevölkerung in den letzten Jahren zugenommen. Der Zuwachs lag bei 1,2 % im Jahr 2015. Frauen mit Migrationshintergrund bringen im Laufe ihres Lebens durchschnittlich mehr Kinder zur Welt als die in Deutschland geborenen Frauen.[2] In der Bundesrepublik Deutschland gab es 2017 rund 19 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
Es gibt teilweise sehr große regionale Unterschiede. So hat das Land Mecklenburg-Vorpommern mit rund 1,6 Millionen Einwohnern als das am dünnsten besiedelte Bundesland erhebliche strukturelle Probleme.
Laut dem zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)[3] wanderten 2012 per Saldo 387.149 Ausländer nach Deutschland ein: 965.908 wanderten ein, 578.759 wanderten ab. Diese Zahl stieg 2013 unwesentlich auf etwa 400.000 an.[4] Das bedeutendste Herkunftsland war 2008 die Türkei mit 14,2 % aller Zugewanderten, an zweiter Stelle stand Russland.[5] Die Zahl der türkeistämmigen Menschen in Deutschland (Personen mit derzeitiger oder früherer türkischer Staatsangehörigkeit oder Einwanderung mindestens eines Elternteils aus der Türkei) erreichte 2012 mit 2.998.000 einen Höchststand,[6] aber 1.575.717 Türken hatten noch die türkische Staatsangehörigkeit.[7] Von 1980 bis 2015 kamen an die 2,3 Millionen Umsiedler aus Russland - sogenannten Russlanddeutsche.[8]
Die folgende Tabelle zeigt für 2011 und 2012 (Zugänge absteigend sortiert) die Zahl der Zugewanderten. 2012 wanderten, entgegen landläufigen Vorstellungen, jedoch mehr Türken in die Türkei aus, als Türken nach Deutschland ein; die Auswanderung von Deutschen ist wesentlich höher.
Zuzüge
Fortzüge
Saldo
2011
2012
2011
2012
2011
2012
1
Polen
164.705
177.758
99.602
108.985
65.103
68.773
2
Rumänien
97.518
120.524
59.821
71.715
37.697
48.809
3
Deutschland
116.604
115.028
140.132
133.232
-23.528
-18.204
4
Bulgarien
52.417
60.209
29.756
34.276
22.661
25.933
5
Ungarn
41.132
54.491
24.227
28.099
16.905
26.392
6
Italien
28.070
36.896
20.816
20.553
7.254
16.343
7
Griechenland
23.043
32.660
10.371
12.165
12.672
20.495
8
Türkei
28.610
26.150
27.922
27.725
688
-1.575
9
Spanien
16.168
23.345
8.018
9.601
8.150
13.744
10
Serbien
16.524
22.107
14.721
16.498
1.803
5.609
11
China
18.276
19.740
12.853
12.359
5.423
7.381
12
Vereinigte Staaten
20.149
19.563
16.330
15.603
3.819
3.960
13
Russische Föderation
17.487
18.812
10.544
9.553
6.943
9.259
14
Indien
15.352
18.063
9.822
11.108
5.530
6.955
15
Frankreich
13.830
14.458
10.160
9.789
3.670
4.669
16
Slowakei
12.224
13.892
7.854
8.717
4.370
5.175
17
Kroatien
11.484
12.887
11.859
11.847
-375
1.040
18
Bosnien-Herzegowina
9.533
12.235
8.360
8.982
1.173
3.253
19
Portugal
8.297
11.820
5.702
5.844
2.595
5.976
20
Mazedonien
5.679
11.331
5.184
5.980
495
5.351
21
Vereinigtes Königreich
9.767
10.466
7.352
7.028
2.415
3.438
22
Litauen
10.075
10.226
4.862
5.340
5.213
4.886
23
Österreich
10.199
10.089
7.568
7.665
2.631
2.424
24
Lettland
10.034
9.212
5.032
5.505
5.002
3.707
25
Niederlande
9.287
9.164
6.723
6.803
2.564
2.361
Summe
766.464
871.126
565.591
594.972
200.873
276.154
Asylbewerber stammen fast ausschließlich aus nicht-europäischen Staaten. Die Einwanderung von Asylbewerbern nach Deutschland nahm ab 2009 kontinuierlich zu und hatte im Jahr 2012 die 100 000 Marke überschritten.[9] Hauptherkunftsland von Asylantragstellern im Jahr 2012 war Serbien mit 8.477 gestellten Asylerstanträgen, nachdem von 2010 bis 2011 afghanische Staatsangehörige die meisten Erstanträge stellten. Dies entsprach einem Anteil von 13,1% an allen Asylantragstellern des Jahres 2012. Den zweiten Platz in der Rangfolge der Herkunftsländer des Jahres 2012 belegte Afghanistan mit einem Anteil von 11,6%. Drittstärkstes Herkunftsland war Syrien mit 6.201 Asylerstanträgen.
Die Zwanderung von Sinti und Roma aus Bulgarien und Rumänien nimmt einen relativ geringen Teil der Gesamt-Zuwanderung ein. Zuwanderung aus den EU-Südstaaten-Einwanderung, deren Zahlen parallel zu der Zahl der Asylbewerber ebenfalls gestiegen sind, wird auf die wirtschaftlichen Krisen durch die Banken-Rettungen (Spanien) und hohen Schulden (Italien, Griechenland) zurückgeführt. Üblicherweise handelt es sich dabei um gut qualifizierte Zuwanderer.
Aufgrund einer im Vergleich zu den einheimischen Deutschen höheren Geburtenrate, ihrer jüngeren Bevölkerungsstruktur (größerer Anteil von Frauen im gebährfähigen Alter) und kürzeren Geburtenfolge nimmt insbesondere die nicht-europäische Migrantenbevölkerung immer mehr zu.[10]
Es wird befürchtet, dass die überwiegend nicht-europäischen Zuwanderer dafür sorgen, dass die autochthonen Deutschen innerhalb der Altersgruppen der unter-18-Jährigen eine ethnische Minderheit sein werden. Nach Studien des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) der Universität Bielefeld wird die Zahl dieser Deutschen bis 2080 auf knapp 30 Millionen absinken. Dagegen könnte die Zahl der Zuwanderer und ihrer Nachkommen bei einem mittleren jährlichen Zustrom von 200.000 Menschen auf 23 Millionen zunehmen. Die hohe Fertilität der meisten nach Deutschland eingewanderten Ethnien aus z.T. wirtschaftlich unterentwickelten Gegenden (Anatolien usw.) nähert sich nach einiger Zeit im Zielland den Inlandsraten an. Die Geburtenrate der türkischen Frauen in Deutschland sank von 1975 bis 1984 von 4,3 auf 2,5 Kinder pro Frau. Allerdings stieg der Wert dann wieder auf 3,4 im Jahr 1990.[11] Die Geburtenrate ausländischer Frauen lag im Jahr 2006 bei 1,6. Bei deutschen Frauen ergab sich ein Wert von 1,3. Nadja Milewski schreibt dazu:
"Zuwanderinnen, die in erster Generation nach Westdeutschland kamen, zeigen erhöhte Erstgeburtenraten unmittelbar nach ihrem Umzug über die Ländergrenze. Langfristig bestimmt jedoch der Niedrigfertilitätskontext hierzulande auch das Geburtenverhalten der Frauen mit Wanderungshintergrund. Bereits in der zweiten Generation ähnelt das Fertilitätsverhalten von Migranten mehr dem der Deutschen als dem der eigenen Elterngeneration."
Vorteile der Einwanderung
Ein Teil der Menschen mit Migrationshintergrund sorgt selbstständig für seinen Lebensunterhalt oder hat einmal ordentliche Sozialbeiträge und Steuern bezahlt. Gibt es Kinder von Migranten, die auf soziale Hilfen angewiesen sind, so haben teils ihre Eltern ihren Beitrag für dieses Land erbracht.
Migranten haben Arbeiten getan, für die sich der Biodeutsche zu schade war. Das fängt beim Müllmann und Kanalreiniger an und endet in der Pflege.
Migranten haben dieses Deutschland nach 1945 aufgebaut.
1960 gab es 2.551 km Autobahn, 1995 waren es 11.143 km. An jedem Meter Autobahn haben Ausländer und Migranten die physische Arbeit geleistet.
Ausländer liefern viele künstlerische und kulturelle Impulse
Ausländer liefern kulinarische Variationen
Thailändisches Essen
Indisches Essen
Döner und weitere türkische Spzialitäten
Cevapci
Pizza und Pasta
Gyros
Blinis
Chinesisches EsenAusländer
Sushi
Burger
gäbe es in der Form ohne Zuwanderer nicht.
Rezeption
Die Bewertung der Einwanderung durch die etablierten Parteien änderte sich stark im Verlauf der Geschichte. In der Öffentlichkeit werden häufig einzelne Entwicklungen in großen Städten wie etwa Berlin wahrgenommen.
Die öffentliche Konsenshaltung der etablierten Parteien SPD und CDU zu diesem Aspekt der demografischen Entwicklung erfuhr weniger Jahrzehnte einen radikalen Wandel von dem Versprechen zur vollständigen Rückführung der Migranten hin zu einer offenen Begrüßung unter Bundeskanzerlin Angela Merkel. Zu den wenigen Kritikern aus der linken bzw. grünen Szene gehört Daniel Cohn-Bendit, der 1989 Dezernent für Multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main wurde. Große Aufmerksamkeit bekam Thilo Sarrazin (ehemals SPD) mit seinen Aussagen. Teilweise wird die Ansicht vertreten, das deutsche Wirtschaftswunder sei nur durch die Einwanderung möglich geworden.
Es werden in der Politik drei Phasen unterschieden:
1955 bis 1975:
In dieser Zeit bestand die gesamte Migrantenbevölkerung – die damals fast vollständig Ausländer d. h. ohne Staatsbürgerschaft waren - aus Gastarbeitern bzw. deren Angehörigen. Gegenüber der skeptischen deutschen Öffentlichkeit wurde von allen etablierten Parteien die Position vertreten, dass alle ausländischen Gastarbeiter nach getaner Arbeit wieder in ihre Heimat zurückkehren würden.
Der Spiegel erklärte 1964 in einem dem Thema "Gastarbeiter" gewidmeten Ausgabe zum Schluss eines langen Titel-Berichts: „Die Emigrati werden jedoch nach jahrelangem Aufenthalt in Westdeutschland vor allem mit einem neuen Selbstbewußtsein in ihre Heimatländer zurückkehren. [...] So fremd sie sich auch in Westdeutschland gefühlt haben mögen, so werden sie bei der Rückkehr die heimischen Zustände doch an der pedantischen Wohlstandsordnung bundesdeutschen Zuschnitts messen..“[12]
1975 bis 1989
Alfred Dregger (CDU), MdB, sagte 1982: „Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.“
Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat 1983 hat darauf hingewiesen, dass der Zuzugsstop für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus müsse nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.
1989 bis circa 2002
Der Wandel zeigt sich u.a. in Aussagen führender CDU-Funktionäre aus den 1980ern, wenn diese mit denen in denen 2010er Jahren verglichen werden:
1982 erklärte die CDU in einem Flugblatt zur hessischen Landtagswahl mit dem Spitzenkandidaten Alfred Dregger: „Mit 4,7 Millionen im Bundesgebiet und über 500.000 in Hessen ist die Ausländerzahl in unserem Land zu hoch. - Die CDU will erreichen, dass in ca. 5 Jahren die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 1 Million abnimmt. Andernfalls entstehen Probleme, mit denen unsere nächste Generation kaum noch fertig werden kann. Das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ist in Zukunft nur möglich, wenn der weitere Zuzug von Ausländern gestoppt und Missbräuche des Gastrechts nicht geduldet werden.“[13]
2010 - bei einer Anzahl von 14 Millionen Migranten und Ausländern - äußerte sich der hessische Innenminister und Frankfurter CDU-Vorsitzende Boris Rhein gegenüber der FAZ wie folgt zur Frage der demografischen Entwicklung: „Frankfurt ist eine Stadt der Migration. Eine Stadt, die attraktiv geworden ist durch Zuwanderung. Ich glaube, daß die CDU in der Vergangenheit als eine Partei wahrgenommen worden ist, die Zuwanderung ablehnt. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade die Frankfurter CDU empfindet Zuwanderung als Bereicherung und nicht als Belastung und Bedrohung.“[14]
Zu Beginn dieser Phase sorgte der Fall der Berliner Mauer für einen starken Zustrom aus der ehemaligen DDR nach Westdeutschland. Das Problem sinkender Geburtenzahl stellte für viele Politiker eine große Herausforderung dar, so dass die meisten von ihnen seitdem einer Zuwanderung als Lösung zustimmen.
Ob die Einwanderungspolitik dazu führen könnte, dass die Deutschen als Volk ausgelöscht werden, ist eine extreme, aber nicht neue These. Entsprechend sind die Argumente sehr gegensätzlich, die Diskussionen dazu emotional aufgeladen. Oft werden dazu Beispiele aus dem Kolonialismus angeführt. Als Hauptnachteile gelten verschiedene Situationen, bei denen die ansässige deutsche Bevölkerung in die Minderheit gerät. Dies gilt vor allem bei der Kultur und bei der Sprache.
„Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländern und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, unserer Kultur und unseres Volkstums. (...) Bereits jetzt sind viele Deutsche in ihren Wohnbezirken und an ihren Arbeitsstätten Fremdlinge in der eigenen Heimat. (...) Die Integration großer Massen nichtdeutscher Ausländer ist bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart.“
„Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf Dauer ignorieren können.“
Der Blogger und Autor Peder Jensen, alias Fjordman schreibt über die demografische Entwicklung ganz Europas und merkte 2011 folgendes an:
„Meiner Meinung nach sind die Anhänger der Masseneinwanderung aus nicht-europäischen Ländern die eigentlichen Extremisten – und nicht etwa ihre Gegner. Oder ist es etwa nicht extrem, die einheimische Bevölkerung durch eine andere zu ersetzen, wie es heute in vielen Teilen Europas geschieht?
Es gibt kaum eine radikalere Ideologie als jene, die darauf abzielt, über einen ganzen Kontinent hinweg den indigenen Bevölkerungen das Recht auf ihre Heimatländer zu nehmen, und anschließend jeglichen Widerstand gegen eine solche Politik zu unterdrücken.“
Ein Nachteil der ungesteuerten Einwanderung ist auch, dass Konflikte aus anderen Ländern anschließend in Deutschland ausgetragen werden. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die Anzahl der Juden in Deutschland seit 2002 wieder rückläufig ist, da diese Gruppe in der wachsenden Kombination von Islam und Judenfeindlichkeit eine Gefahr sieht.
Vergleich mit anderen Ländern
Die demografische Entwicklung Deutschlands ähnelt denen vieler anderer westeuropäischen Staaten. Fast überall ist ein stete Abnahme der einheimischen Bevölkerung, aber auch der europäischen Bevölkerung insgesamt zu beobachten sowie eine stete Zunahme der nicht-europäischen Migrantenbevölkerung.
Auf viele Menschen Europas, in ihrer Heimat seit Jahrhunderten fest verwurzelt sind, wirkt die ethnisch-demographische Verdrängung manchmal bedrohlich. Maghrebinische Einwanderer mit ihren zahlreichen Nachkommen prägen zunehmend das Bild Frankreichs[16] und Italiens. Für die vier größten Städte der Niederlande (Amsterdam, Den Haag, Rotterdam und Utrecht) beispielsweise wurde in offiziellen Studien geschätzt, dass um das Jahr 2020 Niederländer eine Minderheit sein werden. Diese Vorhersage trifft teilweise zu. Seit 2011 stellen Einwanderer die Bevölkerungsmehrheit in Amsterdam,[17] die Prognosen der Stadt Rotterdam gingen von einer Zunahme auf 57,2 Prozent im Jahr 2017 aus.[18] In Den Haag ist die Gesamtzahl der Einwohner seit 1962 von rund 600.000 auf 440.000 zum Ende des 20. Jahrhunderts gesunken.[19] 2020 waren nur noch bei 44,42 Prozent der Einwohner beide Eltern in den Niederlanden geboren.[20] Utrecht ist eine wachsende Stadt, 2020 lag der Anteil der einheimischen Bevölkerung bei 63,9 Prozent.[21]