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Wiederaufbau des Königsberger Schlosses: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein '''Wiederaufbau des [[Königsberger Schloss]]es''' wurde von der heutigen [[Kaliningrad]]er Stadtverwaltung erörtert, doch wäre dies nur mit finanzieller Unterstützung des russischen Kulturministeriums möglich. das Schloss wiederaufzubauen. Im Gegensatz zum [[Königsberger Dom]], der seit einigen Jahren renoviert wird, stünde man hier jedoch vor der schwierigen Aufgabe, das Schloss von Grund auf neu zu errichten, so dass diese Pläne vorerst fallengelassen wurden.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Königsberger_Schloss#Sowjetunion</ref> In den Jahren 1967-1968 war die Ruine des Schlosses auf Befehl [[Leonid Iljitsch Breschnew|Breschnews]] gesprengt und weitgehend beseitigt worden.
 
Ein '''Wiederaufbau des [[Königsberger Schloss]]es''' wurde von der heutigen [[Kaliningrad]]er Stadtverwaltung erörtert, doch wäre dies nur mit finanzieller Unterstützung des russischen Kulturministeriums möglich. das Schloss wiederaufzubauen. Im Gegensatz zum [[Königsberger Dom]], der seit einigen Jahren renoviert wird, stünde man hier jedoch vor der schwierigen Aufgabe, das Schloss von Grund auf neu zu errichten, so dass diese Pläne vorerst fallengelassen wurden.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Königsberger_Schloss#Sowjetunion</ref>


Zwischen 2001 und 2008 finanzierte das deutsche Nachrichtenmagazin ''[[Der Spiegel]]'' die Freilegung von Teilen des Schlosskellers, die vom Kaliningrader Kunsthistorischen Museum durchgeführt wurden. Man hoffte, dort auf verschüttete Kunstschätze des früheren Schlossmuseums und möglicherweise auch auf Reste des [[Bernsteinzimmer]]s zu stoßen. Bislang wurden tausende von Gegenständen entdeckt. Im Juni 2005 fand man eine verborgene Silberschatulle mit Medaillen und Amuletten, was in Fachkreisen als Sensation gewertet wird. Es war zunächst geplant, nach Abschluss der Ausgrabungen Teile der Kellergewölbe des Schlosses als Freilichtmuseum zugänglich zu machen. Im weiteren Verlauf plante man Pressemeldungen zufolge einen historisierenden Wiederaufbau des Schlosses als Kulturzentrum. 2008 stellte der Spiegel die Finanzierung der Grabungen jedoch ein. Grund sei das „Desinteresse der Kaliningrader Behörden am Fortgang der Ausgrabungsarbeiten“.<ref>{{Internetquelle |autor=Jan Popp-Sewing |url=https://www.burgerbe.de/2017/02/19/koenigsberger-schloss-okkulter-schatz-des-preussenkoenigs-gefunden/ |titel=Königsberger Schloss: Okkulter Schatz des Preußenkönigs gefunden? |werk=Burgerbe |hrsg= |datum=2017-02-19 |sprache=de |zugriff=2020-09-07}}</ref> Der angedachte Wiederaufbau des Schlosses für schätzungsweise 100 Millionen Euro ist nach dem Abkühlen der deutsch-russischen Beziehungen und nach der [[Annexion]] der Halbinsel [[Krim]] durch Russland in weite Ferne gerückt.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Königsberger_Schloss#Wiederaufbaupläne_und_Gegenwart</ref>
Zwischen 2001 und 2008 finanzierte das deutsche Nachrichtenmagazin ''[[Der Spiegel]]'' die Freilegung von Teilen des Schlosskellers, die vom Kaliningrader Kunsthistorischen Museum durchgeführt wurden. Man hoffte, dort auf verschüttete Kunstschätze des früheren Schlossmuseums und möglicherweise auch auf Reste des [[Bernsteinzimmer]]s zu stoßen. Bislang wurden tausende von Gegenständen entdeckt. Im Juni 2005 fand man eine verborgene Silberschatulle mit Medaillen und Amuletten, was in Fachkreisen als Sensation gewertet wird. Es war zunächst geplant, nach Abschluss der Ausgrabungen Teile der Kellergewölbe des Schlosses als Freilichtmuseum zugänglich zu machen. Im weiteren Verlauf plante man Pressemeldungen zufolge einen historisierenden Wiederaufbau des Schlosses als Kulturzentrum. 2008 stellte der Spiegel die Finanzierung der Grabungen jedoch ein. Grund sei das „Desinteresse der Kaliningrader Behörden am Fortgang der Ausgrabungsarbeiten“.<ref>{{Internetquelle |autor=Jan Popp-Sewing |url=https://www.burgerbe.de/2017/02/19/koenigsberger-schloss-okkulter-schatz-des-preussenkoenigs-gefunden/ |titel=Königsberger Schloss: Okkulter Schatz des Preußenkönigs gefunden? |werk=Burgerbe |hrsg= |datum=2017-02-19 |sprache=de |zugriff=2020-09-07}}</ref> Der angedachte Wiederaufbau des Schlosses für schätzungsweise 100 Millionen Euro ist nach dem Abkühlen der deutsch-russischen Beziehungen und nach der [[Annexion]] der Halbinsel [[Krim]] durch Russland in weite Ferne gerückt.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Königsberger_Schloss#Wiederaufbaupläne_und_Gegenwart</ref>


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== Einzelnachweise ==
<references />


[[Kategorie:Königsberger Schloss]]
[[Kategorie:Königsberger Schloss]]

Version vom 19. August 2021, 16:28 Uhr

Ein Wiederaufbau des Königsberger Schlosses wurde von der heutigen Kaliningrader Stadtverwaltung erörtert, doch wäre dies nur mit finanzieller Unterstützung des russischen Kulturministeriums möglich. das Schloss wiederaufzubauen. Im Gegensatz zum Königsberger Dom, der seit einigen Jahren renoviert wird, stünde man hier jedoch vor der schwierigen Aufgabe, das Schloss von Grund auf neu zu errichten, so dass diese Pläne vorerst fallengelassen wurden.[1] In den Jahren 1967-1968 war die Ruine des Schlosses auf Befehl Breschnews gesprengt und weitgehend beseitigt worden.

Zwischen 2001 und 2008 finanzierte das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel die Freilegung von Teilen des Schlosskellers, die vom Kaliningrader Kunsthistorischen Museum durchgeführt wurden. Man hoffte, dort auf verschüttete Kunstschätze des früheren Schlossmuseums und möglicherweise auch auf Reste des Bernsteinzimmers zu stoßen. Bislang wurden tausende von Gegenständen entdeckt. Im Juni 2005 fand man eine verborgene Silberschatulle mit Medaillen und Amuletten, was in Fachkreisen als Sensation gewertet wird. Es war zunächst geplant, nach Abschluss der Ausgrabungen Teile der Kellergewölbe des Schlosses als Freilichtmuseum zugänglich zu machen. Im weiteren Verlauf plante man Pressemeldungen zufolge einen historisierenden Wiederaufbau des Schlosses als Kulturzentrum. 2008 stellte der Spiegel die Finanzierung der Grabungen jedoch ein. Grund sei das „Desinteresse der Kaliningrader Behörden am Fortgang der Ausgrabungsarbeiten“.[2] Der angedachte Wiederaufbau des Schlosses für schätzungsweise 100 Millionen Euro ist nach dem Abkühlen der deutsch-russischen Beziehungen und nach der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland in weite Ferne gerückt.[3]

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Wiederaufbau des Königsberger Schlosses) vermutlich nicht.

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Einzelnachweise