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Sekundärer Nesthocker: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Begriff '''sekundärer [[Nestflüchter|Nesthocker]]''' bezieht sich auf die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen. Der Begriff wurde geprägt von den Schweizer Entwicklungsbiologen [[Adolf Portmann]].
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Der Begriff '''sekundärer Nesthocker''' bezieht sich auf die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen. Der Begriff wurde geprägt von den Schweizer Entwicklungsbiologen [[Adolf Portmann]].


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Durch seine Vorverlegung der [[Geburt]] (''[[Physiologische Frühgeburt]]'') kommt er als vor allem geistig und kulturell unfertiges Wesen zur Welt.


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Primär, hier körperlich, ist er bald ausgereift und könnte selbstständig leben. Sekundär jedoch, also [[Soziokultur|soziokulturell]], ist er ein [[Nesthocker]], der einer stetigen Spezialisierung unterworfen ist, um in der ihn umgebenden [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] bestehen zu können.
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Dazu bedarf es der [[Erziehung]] durch [[Elternschaft|Eltern]] und Mitmenschen, sowie den Institutionen [[Schule]], [[Kindergarten]], [[Kindertagesstätte|Hort]].
Dazu bedarf es der [[Erziehung]] durch [[Elternschaft|Eltern]] und Mitmenschen, sowie den Institutionen [[Schule]], [[Kindergarten]], [[Kindertagesstätte|Hort]].


Die Einstufung des Menschen als (sekundären) Nesthocker ist mittlerweile umstritten, nach [[Bernhard Hassenstein]] ist der Mensch eher ein[[ Tragling]].
Die Einstufung des Menschen als (sekundären) Nesthocker ist mittlerweile [[umstritten]]. Nach [[Bernhard Hassenstein]] ist der Mensch eher ein [[Tragling]].
 


[[Kategorie:Brutpflege]]
[[Kategorie:Brutpflege]]





Version vom 5. Februar 2017, 23:32 Uhr

Sekundärer Nesthocker
Kategorie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Das Wichtigste in Kürze
Slogan Weniger ist mehr.
Beschreibung Kurzartikel auf PlusPedia


Der Begriff sekundärer Nesthocker bezieht sich auf die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen. Der Begriff wurde geprägt von den Schweizer Entwicklungsbiologen Adolf Portmann.

Durch seine Vorverlegung der Geburt (Physiologische Frühgeburt) kommt er als vor allem geistig und kulturell unfertiges Wesen zur Welt.

Im Vergleich zu den meisten höheren Säugetieren hat der Mensch die längste Kindheit. Primär, hier körperlich, ist er bald ausgereift und könnte selbstständig leben. Sekundär jedoch, also soziokulturell, ist er ein Nesthocker, der einer stetigen Spezialisierung unterworfen ist, um in der ihn umgebenden Gesellschaft bestehen zu können. Dazu bedarf es der Erziehung durch Eltern und Mitmenschen, sowie den Institutionen Schule, Kindergarten, Hort.

Die Einstufung des Menschen als (sekundären) Nesthocker ist mittlerweile umstritten. Nach Bernhard Hassenstein ist der Mensch eher ein Tragling.


Init-Quelle

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Erster Autor: 84.159.229.41 angelegt am 04.02.2006 um 11:25,
Alle Autoren: Eingangskontrolle, Zaphiro, Hafenbar, Zenit, KnopfBot, Archwizard, Gerbil, Aka, Gamsbart, Stargaming, WikiCare, S. Thomas S., BNutzer, 84.159.229.41