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Leib: Unterschied zwischen den Versionen

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ausgelagert zu Seele
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Zusammenhang erklärt mit Trichotomie
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Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod allmählich auf: Der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein großer Teil des Astralleibes geht nach einer längeren [[Läuterung]]sphase der menschlichen [[Seele]] in die [[Astralwelt]] über, der physisch-stoffliche Leib zerfällt im Laufe der Zeit.
Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod allmählich auf: Der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein großer Teil des Astralleibes geht nach einer längeren [[Läuterung]]sphase der menschlichen [[Seele]] in die [[Astralwelt]] über, der physisch-stoffliche Leib zerfällt im Laufe der Zeit.


[[Platon]] empfand den Leib als Kerker oder gar als Grab der Seele ({{ELSalt|τὸ μὲν σῶμά ἐστιν ἡμῖν σῆμα}} ''to men soma estin hemin sema'', wörtlich: „Der Körper ist für uns ein Grab.“),<ref>Platon: ''[[Gorgias (Platon)|Gorgias]]'' 493a2-3</ref> wodurch sie sich erst nach dem [[Tod]] voll entfalten und in die [[Ewigkeit]] aufschwingen könne.  
[[Platon]] empfand den Leib als Kerker oder gar als Grab der Seele ({{ELSalt|τὸ μὲν σῶμά ἐστιν ἡμῖν σῆμα}} ''to men soma estin hemin sema'', wörtlich: „Der Körper ist für uns ein Grab.“),<ref>Platon: ''[[Gorgias (Platon)|Gorgias]]'' 493a2-3</ref> wodurch sie sich erst nach dem [[Tod]] voll entfalten und in die [[Ewigkeit]] aufschwingen könne. Als [[Trichotomie]] oder Trialismus wird die Dreigliederung der Person des Menschen in [[Geist]], Seele und Leib bezeichnet.  


==Literatur==
==Literatur==

Version vom 5. Juni 2024, 19:05 Uhr

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Das Wort Leib (von mittelhochdeutsch līp, „Leben, Leib, Körper“) ist aus Sicht vieler Religionen jenes grundlegende Wesensglied, das einem Wesen, insbesondere dem Menschen, seine charakteristische Form und Gestalt gibt. Der Leib ermöglicht dem Menschen darüber hinaus durch die Sinnesorgane die Wahrnehmung der Welt.

Aus Sicht der Anthroposophie ist damit nicht bloß der physische und sichtbare Körper gemeint, denn der vom Leben verlassene Körper ist der Leichnam, sondern der lebendige Leib, also die Verbindung von physischem Leib und Ätherleib, die während des Lebens des Menschen auf der Erde niemals vollständig gelöst wird. In diesem Zusammenhang muss man auch den Astralleib, der Träger von Begierden und Empfindungen sei, zum leiblichen Dasein hinzurechnen. Gemeinsam bilden diese drei Wesensglieder, die einander durchdringen, die irdische Leibeshülle für die höheren seelischen und geistigen Wesensglieder des Menschen. Damit das Ich verwandelnd in die leibliche Organisation eingreifen kann, bedarf es allerdings des Ich-Trägers, welcher der äußere Ausdruck für das Ich ist. Der Ich-Träger erscheint dem Hellseher in der menschlichen Aura als etwa länglich verformte bläuliche Kugel an der Nasenwurzel hinter der Stirne.

Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod allmählich auf: Der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein großer Teil des Astralleibes geht nach einer längeren Läuterungsphase der menschlichen Seele in die Astralwelt über, der physisch-stoffliche Leib zerfällt im Laufe der Zeit.

Platon empfand den Leib als Kerker oder gar als Grab der Seele (altgriechisch τὸ μὲν σῶμά ἐστιν ἡμῖν σῆμα to men soma estin hemin sema, wörtlich: „Der Körper ist für uns ein Grab.“),[1] wodurch sie sich erst nach dem Tod voll entfalten und in die Ewigkeit aufschwingen könne. Als Trichotomie oder Trialismus wird die Dreigliederung der Person des Menschen in Geist, Seele und Leib bezeichnet.

Literatur

  • Peter Heusser, Peter Selg: Das Leib-Seele-Problem: Zur Entwicklung eines geistgemäßen Menschenbildes in der Medizin des 20. Jahrhunderts, Verlag des Ita Wegman Instituts 2011, ISBN 978-3905919295
  • Rudolf Steiner: Theosophie, GA 9 (2002), Kapitel Die leibliche Wesenheit des Menschen, ISBN 3-7274-0090-0
  • Rudolf Steiner: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik, GA 293 (1992), ISBN 3-7274-2930-5

Einzelnachweise

  1. Platon: Gorgias 493a2-3

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