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Wolfgang Clement
Wolfgang Clement (* 7. Juli 1940 in Bochum) ist ein deutscher Journalist, Manager und ehemaliger SPD-Politiker.
Werdegang
- Mitglied in mehreren Aufsichtsräten
- 22. Oktober 2002 bis 22. November 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
- Vom 27. Mai 1998 bis zum 21. Oktober 2002 Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen
- Am 25. November 2008 tritt Clement aus der SPD aus
- Am 24. November 2008 erteilte das oberste Parteischiedsgericht eine Rüge, jedoch keinen Ausschluss
- Am 31. Juli 2008 gab die SPD bekannt, dass die Landesschiedskommission NRW den Ausschluss Clements ausgesprochen habe.
- Ab Dezember 1999 war er stellvertretender Bundesvorsitzender.
- Von 1997 bis November 2005 war er Mitglied im SPD-Bundesvorstand
- Von 1994 bis 2001 gehörte er dem SPD-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen an
- Am 13. September 1995 zum Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr in Nordrhein-Westfallen ernannt
- Vom 1. Oktober 1993 bis zum 7. November 2002 Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen
- Von 1985 bis 1986 stellvertretender Bundesgeschäftsführer der SPD
- Von 1981 bis 1986 war er Sprecher des Bundesvorstandes
- Von 1970 bis 2008 war Clement Mitglied der SPD
- 1968 politischer Redakteur, dann Ressortleiter für Politik und schließlich stellvertretender Chefredakteur, bei der Westfälischen Rundschau,
- Von 1986 bis 1989 war Clement Chefredakteur der Hamburger Morgenpost
- 1965 Juristisches Staatsexamen
Auftritte
- Am 08.06.2011 waren Norbert Röttgen, Jürgen Trittin, Daniel Goeudevert, Wolfgang Clement und Roland Tichy Gäste bei Hart aber fair. Das Thema der Sendung lautete: "Der Sprung ins Dunkle - wie riskant ist Deutschlands Atomausstieg?".[1]
Kabinette
- Landespolitik in NRW (1990–2002):
- Bundespolitik (2002–2005): Kabinett Schröder II
Ehrungen
- 1997: Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation
- 2001: „Närrisches Steckenpferd“ der Prinzengarde Krefeld
- 2003: „Botschafter des Bieres“ vom Deutschen Brauer-Bund[2]
- 2004: Ehrendoktorwürde der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum[3]
- 2004: Großes Bundesverdienstkreuz
- 2008 (Januar-Juni): Gastprofessur für Politikmanagement an der NRW School of Governance in Duisburg der Universität Duisburg-Essen
- 2010: Bröckemännche-Preis des Bonner Medienclubs[4]
Schriften
- (Hrsg.): Im Prinzip sozial – Die großen Parteien und die Arbeitnehmer. Fackelträger-Verl., Hannover 1976, ISBN 3-7716-1388-4
- Konzentration und Erneuerung. Regierungserklärung vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen am 17. Juni 1998. Presse- und Informationsamt der Landesregierung, Düsseldorf 1998.
- Klartext: Damit Deutschland wieder in Fahrt kommt . Verlag der St.-Johannis-Druckerei, Lahr/Schwarzwald 2009, ISBN 978-3-501-05189-4
- (Mitautor): Was jetzt zu tun ist: Deutschland 2.0. Herder, Freiburg 2010, ISBN 978-3451302527
Weblinks
- Website von Wolfgang Clement (keine Inhalte; nur Kontaktlink)
- Literatur von und über Wolfgang Clement im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Wie wir in Zukunft arbeiten werden, Radiointerview mit Clement in der Sendung Kontext, DRS 2, 18. Dezember 2007 (28:36 min)
- Wolfgang Clements Rolle in der deutschen Energiewirtschaft (PDF-Datei; 8,32 MB)
- Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement über die SPD-Rüge, 30. November 2008
Einzelnachweise
- ↑ Der Sprung ins Dunkle - wie riskant ist Deutschlands Atomausstieg? - WDR, 8. Juni 2011
- ↑ Richard Weber: Botschafter des Bieres 2003: Bundesminister Wolfgang Clement – die Laudatio. In: Web-Site des Deutschen Brauerbundes. 23. April 2003. Abgerufen am 12. August 2008.
- ↑ http://www.ruhr-uni-bochum.de/profil/menschen/ehren.htm
- ↑ http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=688373
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