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Schwarzes Loch

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Materieflüsse eines schwarzen Lochs (SDSS J1106+1939) in einer künstlerischen Darstellung. ESO

Ein Schwarzes Loch ist eine Sternleiche. Nur Sterne mit der mindestens 2,3-fachen Sonnenmasse enden als Schwarze Löcher. Dann verdichtet sie, wenn sie ausgebrannt sind, die eigene Schwerkraft derartig, dass ihr Radius kaum drei Kilometer beträgt. Stärker kann Materie nicht schrumpfen. Selbst mit allergrößter Geschwindigkeit kann hier nichts mehr entweichen, also auch kein Licht. Daher sind Schwarze Löcher unsichtbar, unvergleichlich schwarz. Man kann sie nur wegen bestimmter Strahlungsphänomene in ihrer nahen Umgebung identifizieren. Am sichtbarsten wirken sie sich aus, wenn sie massereich genug sind, um bei Umwandlung dieser Masse in Energie mehrere Billiarden Mal heller zu leuchten als die Sonne.


(Erweiterung des Artikels in Arbeit-bitte Geduld! Danke --Frankhard61 Diskussion 21:44, 7. Dez. 2012 (CET))

Einleitung

Schwarze Löcher sind einzigartige astronomische Objekte. Sie führen den Menschen an den Rand seiner Erkenntnisfähigkeit. Wir sind zwar in der Lage, die Existenz schwarzer Löcher voraus zu sagen, wir können ihre äußeren Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten erkunden, aber wir sind nicht in der Lage zu sagen, was in ihrem Innern geschieht. Im Innern eines schwarzen Lochs gilt keins unserer bekannten Naturgesetze mehr, wir wissen gar nicht, ob überhaupt und welche Gesetze dort gelten. Dieser Bereich unseres Universums entzieht sich unserer Erkenntnis und unserem Verstehen.

Geschichte

Nach der Entdeckung der Fallgesetze durch Newton führten Gedankenexperimente, z.B. von Laplace, sehr bald zur Erkenntnis, daß die größten (und damit massereichsten) Sterne möglicherweise gar nicht am hellsten scheinen, weil das Licht die Massenanziehung solcher supermassiven Sterne gar nicht mehr verlassen kann.

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Andere Lexika

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