PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Schwarzes Loch
Ein Schwarzes Loch ist das Endstadium in der Entwicklung eines Sterns. Nur Sterne mit mehr als der 2,3-fachen Sonnenmasse enden als Schwarze Löcher. Dann verdichtet sie, wenn sie ausgebrannt sind, die eigene Schwerkraft derartig, dass ihr Radius kaum drei Kilometer beträgt. Stärker kann Materie nicht schrumpfen. Selbst mit allergrößter Geschwindigkeit kann hier nichts mehr entweichen, also auch kein Licht. Daher sind Schwarze Löcher unsichtbar, sozusagen schwarz. Man kann sie nur wegen bestimmter Strahlungsphänomene in ihrer nahen Umgebung identifizieren. Am deutlichsten wirken sie sich aus, wenn sie massereich genug sind, um weitere Masse und Energie an sich zu ziehen.
Einleitung
Schwarze Löcher sind einzigartige astronomische Objekte. Sie führen den Menschen an den Rand seiner Erkenntnisfähigkeit. Wir sind zwar in der Lage, die Existenz schwarzer Löcher voraus zu sagen, wir können ihre äußeren Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten erkunden, aber wir sind nicht in der Lage zu sagen, was in ihrem Innern geschieht. Im Innern eines schwarzen Lochs gilt keins unserer bekannten Naturgesetze mehr, wir wissen gar nicht, ob überhaupt und welche Gesetze dort gelten. Dieser Bereich unseres Universums entzieht sich unserer Erkenntnis und unserem Verstehen. Bereits die physikalischen Effekte in der unmittelbaren Nähe eine Schwarzen Lochs sind faszinierend genug: Schwarze Löcher verzerren das Raum-Zeit-Gefüge in ihrer Nähe derart, daß sich die Wahrnehmungen eines Beobachters weit außerhalb des Schwarzen Lochs von denen eines Beobachters, der sich aus der Nähe auf ein Schwarzes Loch hinzu bewegt, gravierend voneinander unterscheiden. Zeit und Raum spalten sich förmlich auf, der entfernte Beobachter sieht etwas völlig anderes, als der sich aufs Schwarze Loch zu bewegende Beobachter erlebt.
Geschichte
Nach der Entdeckung der Fallgesetze durch Newton führten Gedankenexperimente, z.B. von Laplace, sehr bald zur Erkenntnis, daß die größten (und damit massereichsten) Sterne möglicherweise gar nicht am hellsten scheinen, weil das Licht die Massenanziehung solcher supermassiven Sterne gar nicht mehr verlassen kann.