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Aktion Ossawakim

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Als Aktion Ossawakim (eigentlich „Operation Ossoawiachim“, russ. Операция Осоавиахим) wird eine Geheimoperation unter Leitung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) bezeichnet, bei welcher 1946 mehr als 2500 ausgewählte deutsche Fachkräfte - Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die auf Spezialgebieten tätig waren - aus militärisch und technologisch relevanten Betrieben und Institutionen der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) und dem sowjetischen Sektor von Berlin (Ostberlin) sowie weitere ca. 4000 Familienangehörige in die Sowjetunion verschleppt wurden.[1]Vorlage:Rp[2]


Mit ihrem Vorgehen verstieß die Sowjetunion gegen die Kontrollratsproklamation Nr. 2 (Zusätzliche an Deutschland gestellte Forderungen) vom 20. September 1945, die festgelegt hatte, dass Zeitpunkt und Bedingung solcher Evakuierungen von Alliierten Vertreter festgelegt werden soll.[3] Diese Verletzung alliierter Bestimmungen hatte einen britischen Protest im Alliierten Kontrollrat zur Folge.[4]

Einzelnachweise

  1.  Matthias Uhl: Stalins V-2. Der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2001, ISBN 978-3-7637-6214-9 (https://web.archive.org/web/20220503063042/http://epizodsspace.airbase.ru/bibl/inostr-yazyki/nemets/Uhl_Stalins_V-2_2001.pdf).
  2. Katharina Müller-Güldemeister: Geheimaktion «Ossawakim». FAZ, 2018-02-12. Abgerufen am 19. August 2019.
  3. Siehe Kontrollratsproklamation Nr. 2 vom 20. September 1945, Seite 8 Abschnitt II, 3 c]
  4. Senat von Berlin (Hrsg.): Berlin. Behauptung von Freiheit und Selbstverwaltung 1946–1948. Spitzig, Berlin 1959, S. 61.

Andere Lexika