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Mark Brandenburg

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Die Mark Brandenburg war ein Territorium im Heiligen Römischen Reich. Als Gründungsdatum ging der 11. Juni 1157 in die Geschichte ein. Durch die Entwicklung zum Kurfürstentum seit dem Ende des 12. Jahrhunderts spielte sie eine herausgehobene Rolle in der deutschen Geschichte. Die Goldene Bulle von 1356 bestätigte das Recht der Markgrafen von Brandenburg als Kurfürsten bei der Wahl des deutschen Königs. Ab 1415 herrschten hier die Hohenzollern; sie mussten sich jedoch mit dem Erzbistum Magdeburg, das Teile der Altmark beanspruchte, auseinandersetzen. Die Lausitz gehörte damals noch zu Böhmen, Teile der Neumark zu Preußen, die Uckermark zu Pommern und die Uckermark zu Mecklenburg.[1] Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde das Erzbistum de jure aufgelöst, de facto kam es erst nach dem Tode von Herzog August (Sachsen-Weißenfels) im Jahre 1680 zur Mark Brandenburg.[2]

Im Jahr 1701 entstand mit dem Königreich Preußen ein neuer, europäischer Staat. Die Markgrafschaft Brandenburg umfasste die Altmark (westlich der Elbe), die als Kerngebiet geltende Mittelmark (zwischen Elbe und Oder), die Neumark (östlich der Oder, auch Ostbrandenburg genannt), Teile der Niederlausitz und einige kleine verstreute Gebiete. Die Provinz Brandenburg entstand jedoch erst 1815. Vom heutigen Land Brandenburg unterscheidet sich das Territorium zum Beispiel dadurch, dass frühere märkische Gebiete heute in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Polen liegen.

Literatur

Die Provinz Brandenburg in Wort und Bild,

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Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. P. Golling-Berlin: Das allmähliche Wachsen der Mark Brandenburg, in: Die Provinz Brandenburg in Wort und Bild, Seite 17
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Magdeburg#Das_(ehemalige)_Erzbistum_Magdeburg