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Astronomischer Katalog

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Ein Astronomischer Katalog ist ein Verzeichnis von astronomischen Objekten wie Sterne, Galaxien, Sternhaufen und Nebel. Die Anfänge gehen auf den deutschen Astronom Johann Bayer (1572–1625) zurück, der bei den einzelnen Sternbildern zur systematischen Benennung bzw. Bezeichnung die Sterne mit einem griechischen Buchstaben kennzeichnete. Dabei nahm er zunächst die Scheinbare Helligkeit eines Sterns als Maßstab, so dass der hellste Stern normalerweise mit α (Alpha) bezeichnet wird, der nächsthellste mit β (Beta) usw.; doch diese Reihenfolge ist inzwischen nicht mehr ganz nachvollziehbar, da es veränderliche Sterne gibt. Bayer veröffentliche 1603 seinen Sternatlas Uranometria mit rund 1.500 Fixsternen. Es kamen bald neue Sternbilder hinzu, so z. B. durch Johannes Hevelius mit seinem postum 1690 veröffentlichten Katalog Prodromus astronomiae.[1] Der englische Astronom John Flamsteed entwickelte ein ähnliches System wie Bayer mit rund 3000 Sternen, die er innerhalb eines Sternbildes nach ihrer Position mit Zahlen nummerierte.[2] Eine der größten Datenbanken, die im 20. Jahrhundert entstanden, ist SIMBAD. Auf der Grundlage eines Verzeichnisses von rund 120 000 Sternen und von Messungen mit Hilfe des Satelliten Hipparcos wurde im Jahre 1997 der Tycho-1-Katalog mit mehr als einer Million Sternen von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlicht. Im Jahr 2016 konnte die ESA den ersten Katalog mit mehr als einer Milliarde Sternen als Ergebnis des Gaia-Projekts veröffentlichen.[3] Durch das Internet wurde es möglich, verschiedene Kataloge miteinander zu verknüpfen und in Online-Portalen eine Visualisierung zu erreichen, die einem professionellen Teleskop entspricht. Dabei können auch Ergebnisse aus der Radioastronomie dargestellt werden.

Weblinks

  • ESASky, Online-Portal der ESA (englisch) für Anfänger und Wissenschaftler (2 Optionen zur Auswahl)

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Astronomischer Katalog) vermutlich nicht.

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Einzelnachweise