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Christengemeinschaft

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Die Christengemeinschaft, offiziell Die Christengemeinschaft - Bewegung für religiöse Erneuerung, ist eine christliche Organisation, die der Anthroposophie nahesteht, sich aber als selbständige Religionsgemeinschaft versteht. Sie wurde nach Anregungen Rudolf Steiners, der die Grundlagen dafür entwarf, und Gottfried Husemanns am 16. September 1922 im schweizerischen Ort Dornach von einer Gruppe von 45 Theologen, Pfarrern und Studierenden überwiegend evangelischer Herkunft unter der Leitung von Friedrich Rittelmeyer gegründet. Als Mitglieder zählen nur Erwachsene, die selbstständig beigetreten sind.[1]

Geschichte

1933 wurde in Stuttgart das erste Priesterseminar gegründet, mit Gottfried Husemann als erstem Leiter, 1936 in Dresden und Den Haag die ersten eigenen Kirchen der Christengemeinschaft. Im Gegensatz zur Anthroposophischen Gesellschaft, die in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus 1935 verboten wurde, konnte die Christengemeinschaft zunächst weiter wirken. Erst im Rahmen der Aktion gegen Geheimlehren und sogenannte Geheimwissenschaften 1941 erfolgte ein Verbot, und einige Priester kamen zeitweilig in Haft.[2] In der DDR hatte die Christengemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg rund 30 Gemeinden, in der Bundesrepublik 70. Neue Kirchen wurde zum Beispiel 1966 in Bochum und 1992 in Bremen errichtet, ein neues Seminargebäude 1953 in Stuttgart. 1990 wurde eine Gemeinde wieder in Prag möglich.

Vergleich zu Wikipedia




  1. Nach Schroeder 2001: Die Christengemeinschaft, S. 136, 190 f.
  2. Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, S. 251.