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Europäisch-Iranische Handelsbank

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Die Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIHB)ist eine 1971 von iranischen Kaufleuten in Hamburg gegründetes, im Iranischen Staatsbesitz befindliches Bankinstitut mit Hauptsitz in Hamburg. Aufgabenstellung ist die Unterstützung des Handels zwischen Europa und Iran.

Eigentümer

Die Europäisch-Iranischen Handelsbank ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und gehört zu 52% der iranischen Bank für Industrie und Bergbau, zu 26 % der iranischen Bank Mellat und zu 19% der iranischen Bank Tejarat [1][2][3]

Sanktionen

Die Bank befindet sich auf Sanktionslisten des us-amerikanischen Finanzministeriums[4] und ist - jedoch (im Unterschied zu den Banken Melli und Saderat) nicht namentlich - Objekt der Resolution 1803 der Vereinten Nationen[5]. Diese Dokumente verbieten Geschäfte mit der Bank, um eine Proliferation atomarer Technik und Raketentechnik in den Iran zu verhindern. Vermögenswerte der Bank sind als Folge der Sanktionen in verschiedenen Ländern eingefroren[3].

Die Bank steht nicht auf europäischen Sanktionslisten, obwohl dies u.a. von elf amerikanischen Senatoren in der Vergangenheit von der deutschen Bundesregierung gefordert wurde. Mit der fehlenden Listung auf europäischen Sanktionslisten wurde von Regierungssprechern die Erlaubnis der Bundesbank begründet, der Bank zu erlauben, ein 9 Millarden Euro Ölgeschäft der indischen Regierung finanztechnisch abzuwickeln, indem die Bundesbank indisches Geld annimmt und an die EIBH weiterleitet.


Siehe auch

Einzelbelege

Weblinks

Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Newlypitch angelegt am 30.03.2011 um 18:01


Andere Lexika

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