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Hilfskorps Sankt Lazarus in Deutschland

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Das Hilfskorps Sankt Lazarus in Deutschland ist eine selbständige, nach deutschem Vereinsrecht aufgebaute Hilfsorganisation in Deutschland. Es steht in einer besonderen Verbindung zu den Rittern des Heiligen Lazarus zu Jerusalem, Priorat in der Erzdiözese Freiburg. Es ist die Freiwilligenorganisation aber kein Bestandteil des Lazarus Ordens.

Geschichte und Zweck

Seit dem Beginn des Jahres 2007 bestand das CSLO Corps Saint Lazare Ostarrichi in Deutschland. Im September 2008 machte die Auflösung des Muttervereines CSLO in Österreich die Neuausrichtung des CSLD in Deutschland, bzw. die Umbenennung von CSLO zu CSLD notwendig. Im Juni 2009 trennten sich die Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und gliederten sich als Freiwilligenorganisation dem Priorat in der Erzdiözese Freiburg an. Grundpfeiler des HSLD in Deutschland sind lokale Projekte. Hilfeleistungen im In- uns Ausland, die sich unter dem Mantel des Hilfskorps zusammenfinden. Diese werden bei Bedarf zu Kreis- und Landesverbänden zusammengefasst.

Das Hilfskorps ist keine Konkurrenz zu bestehenden und gut organisierten und Hilfsdiensten und Hilfswerken. Es ist der tätige Arm der Ritter des Heiligen Lazarus zu Jerusalem, Priorat in der Erzdiözese Freiburg. Darüber hinaus unterstützt jeder Landesverband eigene Projekte, die völlig unterschiedlich sein können, aber immer das Ziel der Nächstenliebe und der Arbeit für den Nächsten in ihren Mittelpunkt stellen. Gemeinsame Projekte mit anderen Gruppen weltweit können jederzeit gemeinsam durchgeführt werden.

Das Hilfskorps ist als Verein nach deutschem Vereinsrecht eingetragen und besitzt die Gemeinnützigkeit. Die Bekleidung der aktiven Mitglieder des HSLD ist teilweise vom ehemaligen CSLO übernommen und nach internationalen Vorgaben adaptiert. Ränge und Funktionen entsprechen dem Muster anderer Hilfsdienste. Alle gesammelten Gelder gehen ausschließlich und ohne Abzüge in die durch das Hilfskorps geförderten Projekte. Dadurch konnten in den Jahren 2007 und 2008 Sachspenden im Wert über 400.000 Euro nach Kongo, Ghana, und Rumänien übergeben werden.

„Atavis et armis“ = „Für Ahnen und mit Waffen“ ist der Wahlspruch des Lazarus-Ordens, der auch vom Hilfskorps übernommen wurde. In die heutige Sprache übersetzt: „Mit dem Wissen, was unsere Ahnen - unsere Vorbilder im Lazarus-Orden - geleistet haben, kämpfen wir für den Nächsten. Und zwar in ihrem Namen mit all unserer Kraft, unserer Intelligenz, unserem Selbstbewusstsein und vor allem mit all unserer Liebe.“


Projekte

Kongo

In einer Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden in Baden-Württemberg und der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) werden eine Anzahl von Projekten unterstützt. Dies geschieht durch Hilfssendungen, Spendenaktionen und Patenschaften. So z.B. für das Priesterseminar in Mayidi, die Nähschule für Mädchen in Kishantu, eine KFZ-Mechanikerausbildungsstätte in Mayidi und das Krankenhaus in Boma, alles in der DiözeseBoma, sowie eine Nähschule für Mädchen in Matadi, Diözese Matadi.

Rumänien

Fachleute sagen voraus, dass das nordöstliche rumänische Territorium in den nächsten Jahren das ärmste Gebiet der Europäischen Union sein wird. Sieben von acht Gebieten in Rumänien rangieren unter den 15 ärmsten Regionen der EU, wobei die ärmsten Menschen im rumänischen Nordosten zu finden sind. Das Korps versucht mit all seinen Möglichkeiten und den Hilfsgütern, die es zum Wohle der Menschen gesammelt hat und weiter sammeln wird, diese Not zu lindern. Es arbeitet hier mit rumänischen Initiativen in der Diözese Iaşi zusammen.


Weblinks


Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: 93.202.165.74 angelegt am 21.01.2010 um 00:18