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Korodur
Die Marke KORODUR ist den wenigsten Menschen ein Begriff. Ganz anders dagegen verhält es sich, wenn man sich im Umfeld Industrie- und Gewerbebau bewegt. In dieser Personengruppe hat sich der Markenname KORODUR zum Gattungsnamen entwickelt. Unter dem Begriff KORODUR werden gemeinhin Hartstoffe verstanden, die im Industriebodenbau Verwendung finden.
Korodur, oder wie zuvor ausgeführt, Hartstoff wird zur Oberflächenverbesserung von Industrieestrichen eingesetzt. In Deutschland sind Hartstoffe nach DIN 1100Hartstoffe für zementgebundene Hartstoffestriche definiert. Industrieestriche selbst sind wiederum in DIN 18560-7Estriche im Bauwesen - Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche) geregelt.
Der Einbau von Hartstoffen kann dabei nach zwei Verfahren eingebaut werden. Normativ geregelt und in Deutschland seit Jahrzehnten praktiziert, ist das Einbringen einer sogenannten Hartstoffschicht. Dabei wird ein Mörtelgemisch aus Hartstoff und Zement in definierten Schichtstärken auf einen Tragbeton aufgezogen. In den letzten Jahren nimmt dagegen das sogenannte Einstreuverfahren immer mehr zu. Dabei wird ein trockenes Hartstoff-Zementgemisch in den noch frischen Beton der Bodenplatte aufgestreut und eingearbeitet. Letztes Verfahren ist zwar zwischenzeitlich in der DIN 18560-7 erwähnt, ist aber dennoch nicht normativ geregelt.
Init-Quelle
Entnommen aus der:
Erster Autor: CoachBerti angelegt am 10.02.2010 um 23:10,
Alle Autoren: Spuk968, CoachBerti