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Maler des Heiligen Herzens
Als Maler des Heiligen Herzens (fr. Les peintres du cœur sacré) bezeichnet man die fünf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geborenen französischen Maler Henri Rousseau, Camille Bombois, Louis Vivin, André Bauchant und Séraphine Louis. Der Begriff Maler des Heiligen Herzens wurde in den 1920er-Jahren von dem deutschen Kunsthistoriker und Kunsthändler Wilhelm Uhde geprägt, der 1928 in Paris die erste gemeinsame Ausstellung der fünf Künstler organisierte.
Der Begriff Maler des Heiligen Herzens bezieht sich darauf, dass diese Maler ohne akademische Ausbildung abseits des damaligen Kunstkanons Bilder schufen, welche der Natur entlehnte Szenarien, vor allem Blumen und Früchte aber auch Tiere und Landschaften in den Mittelpunkt stellen und versuchen, eine unmittelbare Naturverbundenheit und einem emotionalen Zugang zu den Dingen der Lebensumgebung zu erreichen, mit der sie auch der empfundenen "Kälte" der beginnenden Moderne zu entkommen versuchten.
Literatur
- Udo Kittelmann und Jerry Saltz: Die Maler Des Heiligen Herzens / The Painters of the Sacred Heart, Hatje Cantz Verlag GmbH, 2022
- Nathalia Brodskaya: Naive Kunst, Parkstone International, 2012
- Cornelia Stabenow: Die Urwaldbilder des Henri Rousseau, Ludwig-Maximilians-Universität, 1980