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Ossip Weinberg

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Ossip Weinberg (* 1899 in Wizebsk; gest. 1942 im Auschwitz) war ein russisch-jüdischer Maler.

Leben

Seine Eltern ließen sich, als er sechs Jahre alt war, scheiden. Seine Mutter heiratete danach einen wohlhabenden Unternehmer und die Familie zog nach Sankt Petersburg um. Ab 1913 studierte Weinberg dort an der örtlichen Kunstschule. Parallel dazu nahm er Zeichenunterricht bei Vassili Choukhaieff.

1920 zog Weinberg nach Berlin zu seiner Mutter und seinem Stiefvater. Dort arbeitete er an Portraits im kubistischen Stil.

1928 übersiedelte Weinberg nach Paris, wo er an der Académie de la Grande Chaumière studierte. Durch die finanzielle Unterstützung seines Stiefvaters konnte er bis 1935 sorgenfrei leben. Ab 1936 verdiente er seinen Lebensunterhalt als Sekretär eines Freundes seines Stiefvaters. Am 16. Juli 1942 wurde er im Rahmen der Vel’ d’Hiv’-Aktion in Paris gemeinsam mit seinem Bruder und seiner Schwägerin von der französischen Polizei verhaftet. Am 30. Juli 1942 wurden sie mit dem Convoy Nr. 13 deportiert und später in Auschwitz von den Nazis ermordet. [1]

Einzelnachweise

  1. Artistes D’Europe – Montparnasse déporté; Musée du Montparnasse 2005, Seite 105

Literatur

  • Nadine Nieszawer u.a.: Peintres juifs à Paris, école de Paris, 1905-1939, Éd. Denoel, 2000
  • Hersch Fenster: Undsere Farpainikte Kinstler (Nos artistes martyrs), Paris, 1951