PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Rapparee

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Rapparee war die Bezeichnung für irische Freischärler und Banditen im Irland des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts.

Der Name Rapparee stammt vom irischen ropairí für einen mit einer Hellebarde bewaffneten Mann. Die Rapparees kämpften im Krieg von 1688 bis 1691 auf Seite der katholischen Jakobiten gegen die protestantischen Anhänger des englischen Königs William III.. Nach Beendigung des Krieges betätigten sich viele Rapparees aus Mangel an beruflicher Perspektive als Wegelagerer und Banditen (Highwayman).

In Irland gab es auch vor diesem Krieg schon eine lange Tradition des Frieschärlertums. Irreguläre Truppen nannte man ceithearnaigh choille.

Die Rapparees im Krieg von 1688 bis 1691 bewaffneten sich mit allem was verfügbar war (Messer, Hellebarde, Muskete). Mit ihren Aktionen bereiteten sie dem Gegner große Probleme. Wegen ihrem brutalen Vorgehen, teilweise auch gegen die Zivilbevölkerung, hatten sie einen schlechten Ruf auch bei vielen Katholiken. In Guerilliataktik schlugen sie plötzlich zu und mischten sich wieder unauffällig unter die Zivilbevölkerung. Wenn Rapparees in Gefangenschaft gerieten wurden sie als Freischärler sofort exekutiert. Einer der bekanntesten Rapparees war Galloping Hogan.

Später wurden ihre Taten auch literarisch verewigt und idealisiert. In einem irischen Volkslied hieß es zum Beispiel: "How green are the fields that washed the Finn - How grand are the houses the Peelers live in - How fresh are the crops in the valleys to see - But the heath is the home of the wild rapparee - Ah, way out on the moors where the wind shrieks and howls - Sure, he'll find his lone home there amongst the wild foul - No one there to welcome, no comrade was he - Ah, God help the poor outlaw, the wild rapparee."

- Quellen:

- John O'Driscol: The History of Ireland in Two Volumes, Band II, London, 1827, Seite 355 bis 357

- John Gerald Simms: Jacobite Ireland 1685-91, Four Courts Press, 2000, Seite 166 bis 170