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Sommersemester2010 Uni Frankfurt Mathe Analysis I Stunde 3 2010 04 20
Dies ist die Zusammenfassung der Vorlesung Analysis I vom 20.04.2010.
Die heutige Vorlesung beschäftigte sich mit geometrischem, analytischem und algebraischem zu ℂ.
Geometrisches, Analytisches und Algebraisches zu ℂ
Eine komplexe Zahl wird wie folgt geschrieben:
- a + ib wobei a, b ∈ ℝ und folgende Operationen sind definiert: ( ℂ = , 0,1,i, *, +, ÷)
- = (Gleichheitsrelation)
- 0,1,i (Ausgezeichnete Elemente)
- * (Multiplikation)
- + (Addtion)
- - (Subtraktion)
- ÷ (Division)
Stichwort: einstellige Operationen, zweistellige Operationen (teilweise wird auch von Nullstelligen gesprochen)
(Anmerkung: Der folgende Abschnitt ist nicht verlässlich)
Za = Ź = a – ib (Ź steht für Z quer - über dem Z sollte ein Querstrich stehen - Mangels fehlender Zeichen behelfe ich mich vorläufig mit Ź)
man ordnet einem z → (zuordnen) z Quer (Ź) zu
Dreistellige Relation (a,b,c) a+b=c
|z| (Z absolut) (Betrag)
= √(a²+b²) = √ (z * Ź) (Ź = z mit Querstrich drüber)
Komplexe Zahlen
ℂ
z ∈ ℂ
a+ib = z (rechts oben)
Skizze: (Hier wäre ein richtiges Schaubild sinnvoll:)
- |b
- |___/ (a + ib =z)
- |__/
- ____|/φ)__a_______________φ
- |
- |
- |
(Statt x und y wird die 'x-Achse' mit φ (phi) gekennzeichnet.)
Exkurs Komplexe Zahlen und Trigonometrie (enthält eventuell Fehler)
Komplexe Zahlen enthalten einen reelen Anteil (a) und einen imaginären (ib), wobei i=√-1 ist und b eine reele Zahl ist.
Wird eine Komplexe Zahl in ein Koordinatensystem eingezeichnet, so könnte man beim Nullpunkt beginnen und a entspricht dem x-Wert und b dem y-Wert. Der Anteil a wird somit auf der Achse horizontal eingezeichnet. Der Anteil b wird vertikal eingezeichnet.
Es ergibt sich nun zur x-Achse der Winkel φ (phi).
Die x-Achse wird "geschnitten" an der Stelle a. Hier entsteht ein rechter Winkel. Somit misst die Strecke c vom Nullpunkt bis zum Punkt z (= a + ib) √(a²+b²) (oder Klassischer Pythagoras a²+b²=c²)
Ist c = 1 dann ist auch c²=1 dann spricht man vom Einheitskreis.
- Ist der Winkel φ = 0 (≙ 0°) so ist der cos(0) = 1 und sin (0) = 0 (X-Achse wird bei 1 geschnitten)
- Ist der Winkel φ = π/6 (≙ 30°) so ist der cos (π/6) = √(1-½²)≈ 0,866 und sin (π/6) = 0,5 ; dies bedeutet bei diesem Winkel ist a=0,866 und b=0,5
- Ist der Winkel φ = π/4 (≙ 45°) so ist der cos (π/4) = √(½) und ebenfalls sin (π/4) = √(½) ≈ 0,7071; dies bedeutet bei diesem Winkel ist a=0,7071 und b=0,7071
- Ist der Winkel φ = π/3 (≙ 60°) so ist der cos (π/3) = 0,5 und sin (π/3) = √(1-½²)≈ 0,866; dies bedeutet bei diesem Winkel ist a=0,5 und b=0,866
- Ist der Winkel φ = π/2 (≙ 90°) so ist der cos (π/2) = 0 und sin (π/2) = 1; dies bedeutet bei diesem Winkel ist b=1 und a=0; Die Y-Achse wird also bei 1 geschnitten.
Mit diesen Schritten wurde 1/4 Kreis beschrieben.
Daraus folgt (bei c=1): cos(φ) = a; sin(φ) = b;
Ist der Radius nun ≠ 1, so ist der ermittelte Wert mit dem Radius zu multipilizieren; (2 * cos(φ) oder
Da 360° = 2π sind, entspricht 1° in etwa 0,017453 (2π/360); 30° sind somit 30 * 2π / 360 = π/6
tan φ = b/a (Gegenkathete zu Ankathete) = b/a = sin(φ) / cos(φ)
- tan π = 0 denn (sin π = 0) (0/1)
- tan 0 = 0 (denn sin 0 = 0) (0/1)
- tan π/2 = ∞ (denn cos(π)=0) (sin/cos)
- tan π/4 = 1
Konjugation
(Anmerkung: Der folgende Abschnitt ist zu verifizieren)
- z = a + ib (Quadrant rechts oben Positiv x ist postiv y ist negativ)
- Es existieren folgende Spiegelungen:
- Ź = a - ib (Z Quer - Quadrant Rechts unten - x ist positiv y ist negativ)
- -Ź = -a + ib (- Z Quer - Quadrant links oben - y ist postiiv - x ist negativ)
- -z = -a - ib (-z links unten - y ist negativ - x ist negativ)
Spiegelung wird die Komplexe Konjugation genannt
Für beliebige Längen r gilt:
z = r * (cos φ + i sin φ)
Grafik
φ ist reelle Achse
- Graph Sinus
- Graph Cosinus
Definition von 0 – 2pi (analog zu -2pi)
π: Sin (π) = 0; cos (π) = -1
Im Einheitskreis gilt: a² + b² = 1
Es existiert φ ∈ ℝ / 2 pi : a = cos (φ) ; b = sin (φ)
Das Intervall wiederholt sich in ℝ modulo 2 Pi.
- m,n ∈ ℤ (m und n sind Elemente ganze Zahlen)
- m ≡ n (mod k) (m und n sind kongruent modulo k)
- m ≡ n (m und n sind kongruent modulo k)
- k
- bedeutet
k|(m-n) (k teil (m-n))
Zwei Zahlen a und b sind kongruent modulo m, wenn m die Differenz a − b teilt. Zwei Zahlen a und b sind inkongruent modulo m, wenn m die Differenz a − b nicht teilt.
Die Menge der möglichen Zahlen:
ℤ / k – hat k Elemente Rest 0, Rest 1, Rest 2 … Rest k,
ℤ modulo k
ℝ modulo 2 Pi ist die Kreislinie
Abszissenachse(Kartesisches Koordinatensystem) – ist einfacher zu zeichnen als einen Kreis.
Es gibt keine eindeutige Lösung – sondern nur eine im Intervall 0-2pi oder (-2pi … 2pi ?)
r = |z| Absolutbetrag von z (?)
φ (phi) ist das Argument oder der Winkel
Für den Nullpunkt nicht definiert für den Rest ist es Modulo 2 Pi
Betrachten wir einen Einheitskreis, so gibt es zu einem Winkel φ (phi) und einem Winkel ψ (psi) die komplexen Zahlen z und w:
- z = cos φ + i sin φ (Realteil ist cos φ; (a))
- w = cos ψ + i sin ψ (ψ=psi neuer Buchstabe)
- z * w = (cos φ + i*sin φ) * (cos ψ + i sin ψ)
- = (cos φ * cos ψ - sin φ * sin ψ) * i(sin φ * cos ψ + cos φ * sin ψ) (Prüfen)
Additionstheoreme
- cos ( φ ± ψ) = cos φ * cos ψ ∓ (sin φ * sin ψ)
- sin (φ ± ψ) = sin φ * cos ψ ± sin ψ * cos φ
z * w = cos (φ + ψ) + i sin (φ+ ψ) (Prüfen)
Wenn z = a + i*b (a, b ∈ ℝ) dann ist a - i*b die (komplexe) konjugierte Zahl; sie wird mit ź (z Quer also mit Querstrich über dem z) oder z* bezeichnet.
Die Abbildung z ↦ ź heißt die komplexe Konjugation (in ℂ).
|z| = √(a²+b²) = √(z*ź) ( |z| ist der Betrag der komplexen Zahl; |z| ist die Norm - Normbildung? )
Sätze - Wenn z und w komplexe Zahlen sind so gilt:
- (z+w)* = (z)* + (w)* ((z+w) Quer)
- (z*w)* = (z)* * (w)* ((z*w) Quer)
- |z+w| ≤ |z| + |w|
- |z*w| = |z| * |w|
(Das folgende sind nur noch Fragmente :-( )
- z = |z| * (cos ….)
- w = |w| * (cos
- z*w = |z| * |w| * (cos (φ + ψ) + ….)
Komplexe Zahlen werden multipliziert, indem man ihre * Beträge multipliziert * Argumente addiert.
Es wurde eventuell noch die Regel (Komplexe Zahlen werden addiert ... erwähnt)
Hier gibt es noch eine allgemeinere Regel.
- |z * w|= |z| * |w|
√(((z*w)*(z*w))*) = √(z*(z)*) * √(w*(w)*)
Betrag vom Produkt ist der Betrag der ???
Das Argument vom Produkt ist die Summe der Argumente. (?)
Polarkoordinaten Darstellung
φ ist der Winkel – r die Entfernung
z = |z| * e(i φ) = |z| * (cos φ + i sin φ)
Eine der schönsten Formeln der Mathematik.
Später ez
e = e (a+ib) = e a * e (ib)
e(i*π)+1 = 0 (Was gut und teuer ist, kommt in dieser Form vor)
E
Wenn Kapital angelegt und nach einem Jahr mit p verzinst wird, so gilt: K1=K0 * (1+p/100);
Wenn wir nun p mit 100% Ansetzen so gilt:
- K1=K0 * (1+100/100);
- = K1=K0 * (1+1); (Das Kaptial verdoppelt sich nach einem Jahr)
Bei zwei Zinsterminen im Jahr und jeweils halbem Prozentsatz gilt:
- K1=K0 * (1+(100/2)/100) * (1+(100/2)/100); (Das Kapital ver 2,25 facht sich)
- = K1=K0 * (1+1/n)n; (Wobei n = Anzahl der Zinstermine)
- Bei 12 Terminen wäre dies: K1=K0 * (1+1/12)12; Hier wäre es schon Faktor 2,61.
- Nun wächst dieser Wert nicht ins Unendliche sondern vergiert gegen e (2,7182818284590452353602874713527...)
K ↦ K (1 + α) ↦ K(1+ α) ( 1+α)
- K(1+α/2)²
- K(1+α/2)4
- K(1+α/12)12
- K(1+α/360)360
- K(1+α/n)n
↗ (konvertiert aufsteigend) K = e ^ α
(1+α/n)n = ∑(n/k)*1 k (alpha/1)^ (????)
(a+b)n = ∑(n/k) a k * b (n-k) (???)
Pascalschen Dreieck (Zeichnung Pascalsichene Dreieck)
N über K
(n
k) → n über k Notierung hier(n⁀k)
(Fragmente)
- n+1 n n
- k+1 = k-1 + k
Bionomische Formeln
- (a + b)²= a²+ 2ab + b²
- (a+b)³ = a³ + 3a²b + 3 ab² + b³
- Allgemein:
(x+y)n =
n ∑ (n⁀k) * x n-k * yk k=0
Noch aufzuarbeiten
2) Direkte Berechnung n = n! (k!(n-mk)1) = [n]k / k!
n * (n-1)..(n-k) (Hier stehen k faktoren) /k!
(Vollständige Induktion) (Ausbauen!!)
3. Weg – Interpretation
Die Anzahl der k-Mengen in einer n-Menge ist n über k
Menge von 7 Elementen. Wieviele Paare davon kann man bilden= (2-Menge)
7 über 2
(Wähle 2 aus 7 aus)
7*6/2 (1. Paar)
Wieviele 3 Mengeninklusion7*6*5 / 1*2 * 3
n über k = n (n-1) …. / k'
3 Arten die Binominialkoeffizienten
4. Methode Die Koeffizienten (a+b)(a+b)(a+b) *(a+b) (nmal)
Stures ausmultiplizieren 2 ^n
= Summe (K0 bis n) ak * b(n-k)
Auf wiviele Arten kann ich mein a besorgen
aus n-tupeln – muss man k mal das a auswählen aus einer n menge wählt man k ausgefüllt
(alpha über k) Newton hat diese Binominialreihen entdeckt Grenzpunkt der geometrischen Analysis
α ∈ R k ∈ ℕ0
α (α – 1) … (α -k +1) / k! (???)
(-2 über k) – kann das enden?
(1+z)^alpha = Summe(k=0 bis unendlich) (alpha über k) * z hoch k
Zinssatz Fortsetzung:
= Summe (1/k' (a(n(n-1)..(n-k) alpha hoch k?!?
= Summe von K (1/k') (1-1/n)(1-2/n).(1-(k-1)/n)
n Pfeil Hoch pfeil Rechts Summe (k=0-unendlih) (1/k! Alph hoch k) = e^alpha
Definition: Exponentialreihe e hoch z = 1 + z + ½ z²+ 1/3 z^3 …. = Sume (k=0 bis uneldich(1/k!)z^k) e hoch A =
Exponetnialreihen gibt es in allen Schattierungen (Matrizen + imaginär)
e hoch (iphi) =1+ (iphi)+(1/... =1 – ½!phi ^2+ 1/4*phi hoch 4- 1/6 phi hoch 6 i(phi -1/3! phi hoch 3 + 1/5 phi hoh 5 – 1/7 phi hoch 7 …)
Reihendarstellung: Trigonometrische Funktion
cos z = 1 – z^2/2^2 + z^4 /
sin z = z-z hoch 3 /
Geometrische Darstellung am Einheitskreis
Analytische Funktion
Logarithmus
Sinusreihen nachschlagen
Funktionen werden durch analytische Darstellung berechnet (sinus / cosinus / logarithmisch / exponentiell)
Exponentiell Reihe, Cosinusreihe, Sinusreihe kennen …
1 + q + q² + q³ …. + q hoch n = (q hoch (n+1)-1) / (q-1)
1 + q + q ²+ …. q hoch n) (q-1)
q + q² + …. + q hoch (n-1)
-1 -q-q2- … - q hoch n
= q hoch (n+1)-1
Summe (k=0-unendlich) = z^k 1 +z+z² + z³ …. = 1/(1-z) wenn |z| < 1
Unendliche geometrische Reihe
unschön wegen Begrenzung
(1 + i phi/n)^n
= e hoch (i * phi)
cos phi + i sin phi
Geometrische Darstellung
Argument von (1+ iphi/n)hohc n = n Argument von (1+iph n) etwa php
tan phi schlange klein n = 1 + i phi / n
phi schlange klein n ungefähr phi /n
phi schlange n = arctan phi /n
n phi schlange n = n arctan ph/n etwa phi
tan = sin / cos
tan x = sin (x) / cos(x)
periodisch pi
arcus tan (Umkehrfunktion)
-pi .. +pi
arctan y = ist dasjenige phi (-pi/2, pi/2) mit tagn phi = y
Zeichnung arctan.
Elementaren Funktion sin, cos, tan, arctan, arcsin, arccos, ln, sin von ln
Betrag (1+iphi/n)^n (Betrag 1 – winkel phi)
1 + iphi/n)^n koververgiert (→) e^phi = cos phi + i sin phi)
e hoch (i phi) = |z| (cos phi + i sin phi)
Exponentiell-Reihe
Komplexe Zahlen Polarkoordinaten
z = a+ib = |z| + e hoch i phi
e ^x * e ^y = e ^(x+y)
(„Funktionalgleichung der Exponentiell Funktional) Gilt auch für Komplexe Zahlenbereiche e^z * e ^w = e (z+w)
e^a * e^(ib) = e^(a+ib)
Beweis:
(naiv)
rechnen mit unendlichen Reihen geht so wie mit endlichen Reihen
Unendliche Reihen sind was anderes als Endliche.
1+z+z^2/2! + z^3/3! .. (1 + w + w^2 /2° i + w^3 / zklein i
a hoch k * b hoch (n-k) – polynom ist viel – hier mononom
= 1 + (zw+w)+1/2! * (z² + 2 z w + w²) + 1/3! *( z² + 3*z²w + 3zw² + w³) 1/(4!) 1/(2!) (z+w)² + 1/3 (z+w)^3 … → Exponentialreihe
Siehe auch
- Mitschrift als PDF
- Mitschrift als ODT (Open Office)
- Skripte