PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Steigerwald Arzneimittelwerk
Die Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH mit Sitz in Darmstadt ist ein mittelständischer Hersteller von hauptsächlich nicht verschreibungspflichtigen OTC-Arzneimitteln, die über Apotheken vertrieben werden. Die Präparate der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH sind in erster Linie pflanzlich. Nach eigen Angaben beschäftigt das Unternehmen knapp 200 Mitarbeiter (Stand 2004).[1]
Geschichte
Gegründet wurde das Familienunternehmen Steigerwald im Jahre 1951 von Karl Megerle in Kitzingen im Steigerwald. Noch heute ist der Arzneimittelhersteller im Familienbesitz. Im Jahre 1956 bezog das Unternehmen das neue Unternehmensgebäude in Darmstadt, wo sich bis heute der Sitz des Unternehmens befindet. Ursprünglich als Hersteller homöopathischer Arzneimittel gegründet, konzentrierte sich Steigerwald ab den 1960er Jahren zunehmend auf pflanzliche Präparate.
Neben der Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln beteiligt sich das Unternehmen an Forschungen im Bereich der Pflanzenheilkunde.
Präparate
Zur Produktpalette gehören Präparate gegen Magen-Darm-Erkrankungen, Stimmungsschwankungen, Husten, Schlafstörungen, Leber-, Rücken- und Gelenkbeschwerden, Venen- und Prostatabeschwerden sowie Präparate zur Neuraltherapie. Die bekanntesten Medikamente der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH sind Iberogast („meist verkauftes Magenmedikament 2008“; Quelle: IMS Dataview), Laif 900 Balance bzw. das verschreibungspflichtige Laif 900 und Phytohustil.
Für die Herstellung des pflanzlichen Magenmedikaments Iberogast betreibt das mittelständische Unternehmen einen Anbau von Iberis amara (Bittere Schleifenblume oder auch Bitterer Bauernsenf)- Kulturen. In Deutschland ist die Pflanze vom Aussterben bedroht, vereinzelte Vorkommen gibt es nur auf Äckern und in Weinbergen im südwestlichen Deutschland. Das Kreuzblütengewächs reguliert mit seiner Kombination von Inhaltsstoffen die Beweglichkeit des Magens. Je nachdem, ob die Magenmuskulatur erschlafft oder verkrampft ist, wirkt Iberis amara an den entsprechenden Magenabschnitten anregend oder entspannend.
Medizinisch genutzt wird Iberis amara als frische Ganzpflanze. Um ausreichende Mengen für die pharmazeutische Verwendung zur Verfügung zu haben, züchtet die Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH Iberis amara in Großkulturen um den Darmstädter Unternehmenssitz. Der Erntezeitpunkt richtet sich nach der durch Laborproben ermittelten Wirkstoffkonzentration. Das Schockgefrieren der Frischpflanzen nach der Ernte dient dem Erhalt der Wirkstoffe.
Iberis amara wird in Kombination mit Extrakten aus Angelikawurzel (Engelwurz), Kamillenblüten (Kamille), Kümmelfrüchten (Kümmel), Mariendistelfrüchten (Mariendistel), Melissenblättern (Melisse), Pfefferminzblättern (Pfefferminze), Schöllkraut und Süßholzwurzel in Form von Tropfen angeboten. Durch die Kombination verschiedener Heilpflanzen können Beschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl, Magenschmerzen oder Übelkeit und Blähungen gelindert werden.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Pressemitteilung August 2004 , abgerufen 17.11.2009
Init-Quelle
Entnommen aus der:
Erster Autor: Steigerwald , Alle Autoren: TheK, Lpz1976, md Tom md, Roterraecher, AHZ, Lutheraner, Succu, Papa1234, Steigerwald