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Werft Danzig

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Die Werft Danzig AG (polnisch Stocznia Gdańsk Spółka Akcyjna) ist eine der größten Werften des Landes Polen. Auf dieser Werft lief im Jahr 1950 das erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen gebaute Schiff, die Sołdek, vom Stapel.

Geschichte

Die heutige Werft geht auf die 1844 gegründete Kaiserliche Werft Danzig (ab 1919 Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten) und die 1890 gegründete Zweigwerft Schichauwerft in Elbing zurück. Im Jahre 1945 wurden die ursprünglichen deutschen Besitzer des Unternehmens aufgrund ihrer deutschen Nationalität entschädigungslos durch den polnischen Staat enteignet. 1967 wurde die Werft in Stocznia Gdańska im. Lenina („Danziger Werft, benannt nach Lenin“) umbenannt. In deutschen Medien wurde dieser Name in der Folgezeit meist nur kurz als Lenin-Werft bezeichnet. International bekannt wurde die Werft, als sich aus einem dortigen Streikkomitee unter Führung von Lech Wałęsa sich die landesweite Gewerkschaftsbewegung Solidarność entwickelte, deren Wirken schließlich nicht nur den Zusammenbruch der Volksrepublik Polen, sondern langfristig das Ende des Ostblocks einleitete. Im Zuge der Privatisierung der ehemaligen sozialistischen Staatsbetriebe zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Werft in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt. Seit dem Jahre 2010 fertigt die Werft auch Bauteile für Windkraftanlagen.

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