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Alternative für Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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Nobody (Diskussion | Beiträge)
Wähler: Satire von Der Postillon verlinkt
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* [[Marcus Pretzell]]: "Die Verteidigung der deutschen Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio ist eine Selbstverständlichkeit"<ref>http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/afd-fluechtlingskrise-schusswaffen</ref>
* [[Marcus Pretzell]]: "Die Verteidigung der deutschen Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio ist eine Selbstverständlichkeit"<ref>http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/afd-fluechtlingskrise-schusswaffen</ref>
** „Die Bewaffnung der Grenzpolizei macht ja nur Sinn, wenn die Beamten auch die Erlaubnis haben, diese Waffen notfalls auch einzusetzen – um zu warnen, zu verletzten, oder letztlich auch um zu töten“ <ref>http://www.express.de/news/skandal-forderung-afd-politiker-marcus-pretzell-will-fluechtlinge-mit-waffen-stoppen--23094688</ref>
** „Die Bewaffnung der Grenzpolizei macht ja nur Sinn, wenn die Beamten auch die Erlaubnis haben, diese Waffen notfalls auch einzusetzen – um zu warnen, zu verletzten, oder letztlich auch um zu töten“ <ref>http://www.express.de/news/skandal-forderung-afd-politiker-marcus-pretzell-will-fluechtlinge-mit-waffen-stoppen--23094688</ref>
** [[Frauke Petry]] und [[Beatrix von Storch]] halten einen Schießbefehl gegen unbewaffnete Flüchtlinge ebenfalls für legitim. <ref>http://www.sueddeutsche.de/politik/afd-von-storch-dementiert-nicht-auf-kinder-aber-auf-frauen-darf-man-schiessen-1.2843566<ref/>
* Auf Twitter fordert [[Frauke Petry]]: „Artikel 16a aussetzen. Wir sind nicht mehr Herr im eigenen Land!“<ref>http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-im-wahlkampf-frauke-petry-will-artikel-16a-aussetzen/12869150.html</ref>
* Auf Twitter fordert [[Frauke Petry]]: „Artikel 16a aussetzen. Wir sind nicht mehr Herr im eigenen Land!“<ref>http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-im-wahlkampf-frauke-petry-will-artikel-16a-aussetzen/12869150.html</ref>
** Augenstein fragt: Was als nächstes? Meinungsfreiheit? Recht auf Leben? Die Würde des Menschen?
** Augenstein fragt: Was als nächstes? Meinungsfreiheit? Recht auf Leben? Die Würde des Menschen?

Version vom 1. Februar 2016, 07:31 Uhr

Alternative für Deutschland
Logo der Alternative für Deutschland
Konrad Adam, Frauke Petry und Bernd Lucke auf dem Bundesparteitag am 14. April 2013
Partei­vorsitzende Frauke Petry
Jörg Meuthen
Stell­vertretende Vorsitzende Alexander Gauland
Beatrix von Storch
Albrecht Glaser
Bundes­schatz­meister Klaus Fohrmann
Gründung 6. Februar 2013[1]
Gründungs­ort Berlin
Haupt­sitz Schillstraße 9
10785 Berlin
Aus­richtung rechtspopulistisch, islamfeindlich, EU-skeptisch, konservativ, nationalkonservativ und wirtschaftsliberal
Farbe(n) Rot, Blau
Bundestagsmandate keine
Staatliche Zuschüsse keine
Mitglieder­zahl 19.012
(Stand: Dezember 2015)[2]
Mindest­alter 16 Jahre
Frauen­anteil 14 Prozent[3]
Website www.alternativefuer.de

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine EU-skeptische Partei in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 6. Februar 2013 in Berlin gegründet. Gleichberechtigte Vorsitzende sind Frauke Petry und Jörg Meuthen. [4] Bis Mai 2013 stieg die Zahl der Parteimitglieder auf 13.000 an.[5]

Die AfD trat bei der Bundestagswahl im September 2013 an.[6] Im Wahl-o-Meter lag die Partei bei rund 8% der Stimmen, an vierter Stelle hinter CDU/CSU, SPD, Die Grünen und vor Die Linke, FDP, Piratenpartei und Freie Wähler (Stand Juli 2013).[7] In anderen Umfragen erhält die Partei im Sommer 2013 zwei bis drei Prozent. [8]

Wahlprogramm

Das Wahlprogramm der Einthemenpartei AfD besteht 2013 aus vier Seiten. Davon beschäftigen sich 1,25 Seiten mit dem Euro und Europa. Weitere Punkte werden mit parolenartigen Sätzen und teils trivialen Aussagen angerissen.

  • Kernthema der Partei ist die Wirtschafts- und Finanzpolitik und die Lösung der Finanz- und Eurokrise in Deutschland und Europa. In ihrem Wahlprogramm fordert die AfD:[9]
    • die „geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes“ und die Wiedereinführung nationaler Währungen oder kleinerer Währungsverbünde („Nordeuro“)
    • keine weiteren Hilfskredite an den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)
    • Banken müssen für ihre Verluste selbst aufkommen
  • Europapolitik
    • ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt
    • Rückverlagerung der Gesetzgebungskompetenzen an die nationalen Parlamenten
    • mehr direkte Demokratie durch Volksabstimmungen und -initiativen, insbesondere zur Abtretung wichtiger Kompetenzen an die EU
  • Integrationspolitik
    • Neuordnung des Einwanderungsrechts und Zuzugsbeschränkung auf Fachkräfte.
      • Die AfD fordert offiziell ein kanadisches Modell. Dabei geht es nur das Punktesystem. Im Gegensatz zur kanadischen Staatsbürgerschaft soll die Einbürgerung erst nach vielen Jahren möglich sein und eine doppelte Staatsbürgerschaft wird abgelehnt. [10]
    • Das Recht auf Asyl soll beibehalten werden. Asylanten sollen auch arbeiten dürfen.
  • Finanzpolitik
    • Achtung der Schuldenbremse und Abbau der Schuldenberge
    • Vereinfachung des Steuerrechts
  • Familienpolitik
    • Förderung der Familie
    • Berücksichtigung der Kinder(zahl) bei Rentenberechnung
  • Bildungspolitik
    • bundesweit einheitliche Bildungsstandards
    • Möglichkeit zur Wahl von Diplom- und Staatsexamensstudiengängen an Universitäten
  • Energiepolitik
    • Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG)

Parteistruktur

Die Organisationsstruktur der Alternative für Deutschland ist gegliedert in Bundesverband, Landesverbände und Unterverbände.

Landesverbände

Die AfD hat Landesverbände in allen 16 deutschen Ländern. Deren Vorsitzende werden in einigen Bundesländern Landessprecher genannt. In Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen und Thüringen gibt es eine Fraktion im Landesparlament.


  1. Landesverband Baden-Württemberg der AfD
  2. Landesverband Bayern der AfD
  3. Landesverband Berlin der AfD
  4. Landesverband Brandenburg der AfD
  5. Landesverband Bremen der AfD
  6. Landesverband Hamburg der AfD
  7. Landesverband Hessen der AfD
  8. Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der AfD
  9. Landesverband Niedersachsen der AfD
  10. Landesverband Nordrhein-Westfalen der AfD
  11. Landesverband Rheinland-Pfalz der AfD
  12. Landesverband Saarland der AfD
  13. Landesverband Sachsen der AfD
  14. Landesverband Sachsen-Anhalt der AfD
  15. Landesverband Schleswig-Holstein der AfD
  16. Landesverband Thüringen der AfD

Politiker und Ausrichtung der AfD

Viele Politiker der AfD haben in der deutschen Wikipedia keinen Personenartikel. Die Pluspedia dagegen hat zu Politikern der AfD etliche Personenartikel: