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Geschichte der Zuwanderung nach Norwegen

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Die Geschichte der Zuwanderung nach Norwegen erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte.

Details

  • Ursprünglich war Norwegen ein Auswandererland. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten laut Schätzungen bereits eine Million Norweger ihre Heimat in Richtung USA verlassen.
  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen Juden aus Osteuropa nach Norwegen.
  • Der große Migrationsstrom begann in den 1970er-Jahren. Zuerst kamen viele Menschen aus Asien und besonders aus Pakistan.
  • Lebten 1970 nur 59.000 Migranten in Norwegen, hat sich deren Anzahl innerhalb weniger Jahrzehnte nahezu verzehnfacht.
  • Heute sind 11 % der Einwohner des Landes Migranten oder haben einen Migrationshintergrund.
  • Zwei Drittel der Migranten kommen aus europäischen Ländern. Danach folgen mit rund 20 % Asiaten.
  • Nach sieben Jahren Aufenthalt im Land können Ausländer die norwegische Staatsbürgerschaft erwerben. Ausländern die straffällig geworden sind kann dies allerdings verwehrt werden. Der Nachweis von Sprachkenntnissen oder finanziellen Mitteln ist nicht erforderlich.
  • Im Jahr 1997 wurden 12.000 Personen eingebürgert.
  • Im Jahr 1996 erkannten die norwegischen Behörden, dass ein Arbeitskräftemangel herrscht, und unterzeichneten mit Schweden ein Anwerbeabkommen.
  • Im Jahr 1997 wurde das Einwanderungsgesetz mit dem Ziel verschärft, die illegale Einwanderung zu bekämpfen. Für das gewerbsmäßige Schleusen von Menschen muss man nun mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen.
  • Inzwischen wird in Norwegen auch eine Volksabstimmung wie in der Schweiz gegen weitere Einwanderung gefordert. [1]

Links und Quellen

Siehe auch

Weblinks

Bilder / Fotos

Videos

Quellen

Literatur

  • Internationale Migrationstrends - Ständiges Berichterstattungssystem über Wanderungen, Sopemi, 1999, S. 204 ff.

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