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Digital informiert - im Job integriert
Digital informiert - im Job integriert (Di-Ji) ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt, welches sich mit der Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen beschäftigt und der Frage, wie diese verbessert werden können.
Das Projekt Di-Ji baut dabei auf den Ergebnissen des Kongresses „Digital informiert – im Job integriert“ des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik auf.
Barrieren in der digitalen Welt sollen dadurch wahrgenommen, beseitigt und zukünftig vermieden werden. Hierzu zählen insbesondere Barrierefreies Internet sowie alle Barrieren, die mit dem Joballtag in Verbindung stehen. Di-Ji setzt sich für Barrierefreiheit ein und sorgt für eine größtmögliche Aufmerksamkeit dieses Themas. Barrieren führen insbesondere im Berufsleben zu einer Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen. Beteiligt an Di-Ji sind die Projektpartner BAG Selbsthilfe, Forschungsinstitut Technologie und Behinderung, Technische Universität Dortmund sowie Sozialverband VdK Deutschland. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Hintergrund
Im Jahr 2002 hat die Bundesregierung die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) im Rahmen des Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen verabschiedet. Mit Hilfe der BITV sollen alle Bürger sämtliche Informationen und Serviceangebote aus dem Internet bekommen und nutzen können. Das Projekt Di-Ji baut auf den Ergebnissen des Kongresses „Digital informiert - im Job integriert“ des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik auf. Über 50 Initiativen, Organisationen und Verbände von Menschen mit Behinderungen und Experten haben sich 2002 im Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik, zusammengeschlossen.
Gemeinsam setzt sich das Netzwerk mit dem Projekt „Di-Ji“ dafür ein, dass Internet-Angebote von allen Surfern, ob mit oder ohne Handicap, genutzt werden können. Das Projekt konzentriert sich dabei vor allem auf berufsrelevante Portale und Serviceleistungen. Das Internet als globales Kommunikationsmedium Nummer eins sowie die gesamten digitalen Angebote, die aus der heutigen Sicht aus dem alltäglichen Leben und im Berufsalltag nicht mehr wegzudenken sind, haben daher Priorität.
Barrierefreie Websites haben Vorteile für Alle, die im „World Wide Web“ unterwegs sind: strukturiertes und klares Design sowie kurze Ladezeiten erleichtern das Surfen für alle Internetnutzer. Barrierefreie digitale Dokumente kommen ebenfalls allen Nutzern zugute, nicht nur Menschen mit Behinderungen. Und auch das Selbstbedienungsterminal erleichtert nicht nur Menschen mit Behinderungen die Bedienung wenn dieses barrierefrei genutzt werden kann.
Ziele
Ein Ziel des Projekts Di-Ji ist es, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Barrieren im Berufsalltag zu schaffen und über Sinn und Zweck von Barrierefreiheit zu informieren. Di-Ji möchte so Anbietern von Hardware sowie Software und den Erstellern von Webinhalten verdeutlichen, welchen Nutzen ein barrierefreies Angebot hat. Die Wirksamkeit von Barrierefreiheit und Universellem Design (Universelles Design) soll erhöht und auch unter qualitativen Gesichtspunkten beobachtet werden. Gerade der Zugang zu elektronischen Medien ist in der modernen Informationsgesellschaft für alle – besonders in der Arbeitswelt – unerlässlich.
Weitere Ziele des Projektes sind die Barrierefreiheit insbesondere von berufs- und ausbildungsrelevanten digitalen Angeboten, der Abbau technischer Hürden, die ständige Überprüfung digitaler Angebote auf Barrierefreiheit und Sicherung eines Qualitätsstandards sowie die Unterstützung einer Gestaltung digitaler jobrelevanter Serviceleistungen nach den Vorgaben des Universellen Designs. Darüber hinaus ist es Ziel des Projektes, der breiten Öffentlichkeit die sozialen und wirtschaftlichen Vorteile von barrierefreien digitalen Angeboten bewusst zu machen. Auch sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Verbindlichkeiten in diesem Bereich zu erhöhen. Zielvereinbarungen und Integrationsvereinbarungen werden hierzu angestrebt. Ebenso soll ein Leitfaden für eine bessere Verständlichkeit von Online-Inhalten sorgen.
Weblinks
- Website des Projektes „Digital informiert - im Job integriert“ des Sozialverbands VdK Deutschland
- Website des Projektpartners "BAG Selbsthilfe e.V."
- Website des Projektpartners "Technische Universität Dortmund"]
- Website des Projektpartners "Forschungsinstitut Technologie und Behinderung"
- Website des Projektpartners "Sozialverband VdK Deutschland"
- Website des Projektförderers "Bundesministerium für Arbeit und Soziales"
Init-Quelle
Entnommen aus der:
Erster Autor: C.Menkhoff angelegt am 07.02.2011 um 14:28,
Alle Autoren: C.Menkhoff, AlterWolf49, Michileo, AHZ, HAL Neuntausend
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